Feste feiern & genießen

Essen und Trinken in Brandenburg

So vielfältig wie Land und Leute

Wild ist ein traditioneller Teil der märkischen Küche, meist liegen dazu Rotkohl, Klöße und Preiselbeeren als Beilagen auf dem Teller. Foto: juefraphoto/shutterstock.com

24.11.2021

„Nimm dir Essen mit wir fahren nach Brandenburg.“ - Das kann nur einer singen, der die guten Adressen nicht kennt. Im Gegenteil: Wer gute und regionale Küche sucht, findet sie auch: Gastronomiebetriebe, die auf regionale Produkte, gesunde und heimische Küche setzen.
 

Die Brandenburger Küche passt in den heutigen Zeitgeist. Sie ist bodenständig und von der heimischen Flora und Fauna geprägt. Wild und Pilze aus den Wäldern sowie Fisch aus den zahllosen Gewässern bilden die naturgegebene Komponente der Brandenburger Küche. Dazu gesellen sich Fleisch, Obst sowie Gemüse aus der hiesigen Landwirtschaft. Je nach Saison stehen bestimmte Produkte im Vordergrund. Der Frühling steht ganz im Zeichen des Spargels, im Spätsommer und Herbst geht nichts ohne Steinpilz, Pfifferling und Co., die Weihnachtszeit wird von Grünkohl, Wild, Geflügel oder Fisch bestimmt. Heimische Getränke runden das Angebot ab. Hier reicht das Spektrum von Bier, Wein und Spirituosen, bis hin zu Säften und Mineralwasser.
 

Von regionalen Produkten, die so vielfältig wie die Natur in Brandenburg, ist auch das kulinarische Angebot der regionalen Gastronomie geprägt. Es wird viel Wert auf Qualitätsprodukte aus der Region, saisonale Speisekarten und gastfreundlichen Service gelegt. Die Vorteile von regionalen Lebensmitteln sind eindeutig: kürzere und somit umweltfreundlichere Transportwege, Unterstützung lokaler Arbeitsplätze durch den Einkauf bei regionalen Erzeugern und „Regionalität“ bei Produkten.

Der Einsatz von Produkten „aus der Region“ leistet nicht nur einen Beitrag zum Erhalt der regionalen Wertschöpfungskette, sondern gewinnt auch aus Kundensicht immer mehr an Bedeutung. Der Trend in der Gastronomie geht in Richtung regionale Speisen, gesunde und heimische Küche, aber auch Verbraucher legen wieder mehr Wert auf Herkunft und Erzeugung.

Die eingangs zitierte Liedzeile hat allerdings 15 Jahre nachdem sie aus der Taufe gehoben wurde doch ungewollt an Aktualität gewonnen: Auch Brandenburger Gastronomen müssen mit den immer neuen Gegebenheiten der Corona-Pandemie zurecht kommen. Manche gastliche Türe ist vorübergehend oder ganz geschlossen. Andere bleiben für ihre Kundschaft offen. Auflagen und Regeln, dazu Personalmangel, Lieferengpässe - um derzeit einen Gastronomiebetrieb zu führen, braucht es Gelassenheit, Kreativität und sicher zuweilen ein dickes Fell, um seine Gäste mit Produkten und Service glücklich zu machen. (pr/tgu/cmi)

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