Mädchen können kein Stereotype Mathe: wie diese und ein Mangel an Vorbildern tragen dazu bei, dass sich nur wenige Frauen für eine Karriere in den sogenannten MINT-Berufen entscheiden, so werden die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zusammenfassend genannt. Unter den MINT-Auszubildenden liegt der Anteil von Mädchen und jungen Frauen nur bei elf Prozent. Dabei gilt es gerade in diesen Berufen, viele offene Stellen zu besetzen und die Diversität von Teams zu erhöhen, um großen Problemen wie dem Klimawandel zu begegnen.
Recherche und Interviews helfen
Diversität ist unverzichtbar, um verschiedene Perspektiven einzubringen und Kreativität zu fördern. Nur so könnten die besten Voraussetzungen für dringend benötigte wissenschaftliche Fort-schritte, etwa im Kampf gegen künftige Pandemien oder den Klimawandel, geschaffen werden, heißt es aus Expertenkreisen.
Frauen motivieren und unterstützen
Ein Beispiel aus der Autobranche: Ein neu entwickeltes Auto wurde ausschließlich von Männern gekauft. Durch Recherchen und Interviews mit Frauen fand man den Grund: Frauen mochten das Modell nicht, weil sie sich am Feuerlöscher unter dem Fahrersitz ihre Strumpfhosen zerrissen. Das nur aus Männern bestehende Designteam hatte dies übersehen. Wenn Unternehmen ihre Kunden verstehen und besser mit ihnen kommunizieren möchten, müssen sie die Vielfalt am Markt auch innerhalb des Unternehmens widerspiegeln.
In Deutschland ist der Anteil von Frauen in MINT-Berufen mit rund 16 Prozent noch sehr niedrig. Bildungseinrichtungen, Politik, Medien und auch Unternehmen sind nach Expertenansicht in der Pflicht, Vorbilder für Frauen zu fördern und sichtbar zu machen.
Weiterhin sollten mehr Frauen und Mädchen für eine Karriere im MINT-Beruf begeistert und Frauen, die in diesem Beruf tätig sind, bei ihrer Karriere unterstützt werden. Dazu diene etwa das Engagement beim Girls' Day sowie die interne Förderung durch das Programm „Technical Women's Leadership Forum“, bei dem Frauen aus technischen Berufen über ihre Themen diskutieren und darüber, wie sie sich gegenseitig unterstützen können. Das zweite interne Programm sind Lean-In-Circles, spezielle Plattformen für Frauen.
Bewerbung mit KI - Unterlagen anpassen
Künstliche Intelligenz (KI) kommt in unserem Alltag immer stärker an. Und auch Unternehmen finden zunehmend Mittel und Wege, die Tools für sich zu nutzen. Unter anderem bei Bewerbungen, wo KI-Systeme zum Beispiel automatisiert eingehende Lebensläufe auf ihre Passung zu ausgeschriebenen Stellen hin prüfen. Für Bewerber heißt das, dass sie ihre Unterlagen anpassen müssen - damit die KI sie nicht sofort aussortiert.
In einigen Wirtschaftszweigen ist die optimierte Bewerbung besonders wichtig. In einigen Wirtschaftszweigen ist die optimierte Bewerbung hingegen besonders wichtig. Vor allem in der Technologie- und IT-Branche werden die neuen Technologien schon in größerem Umfang genutzt. Gleiches gilt für den Finanz- und Versicherungssektor.
Auch Branchen, in denen das Personal häufig wechselt oder der Bedarf an Arbeitskräften stark schwankt, setzten zunehmend auf KI-Unterstützung
In der Ausbildungszeit selbst versichern
Wenn junge Menschen nach der Schule eine Berufsausbildung beginnen, ändert sich auch ihre Versicherungssituation. Schülerinnen und Schüler sowie Studierende grundsätzlich bis zum 25. Lebensjahr über die Familienkrankenversicherung der Eltern abgesichert sind, müssen Auszubildende eigene Versicherungen abschließen.
Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung werden in der Regel hälftig von Arbeitgeber und Azubi getragen. Wer in jungen Jahren sicherstellen möchte, stets die bestmögliche medizinische Versorgung zu erhalten, sollte über eine private Krankenzusatzversicherung nachdenken, raten Experten.
Sie deckt wichtige Leistungen wie Zahnersatz oder Brillen ab, zahlt oftmals auch Behandlungen beim Heilpraktiker und Kranken- oder Krankenhaustagegeld.
Denn was viele nicht wissen: Der verbesserte Gesundheitsschutz ist bei einem niedrigen Eintrittsalter vergleichsweise kostengünstig zu haben. Zudem lohnt es sich, rechtzeitig über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachzudenken. Diese garantiert eine monatliche Rente, wenn der Beruf später krankheitsbedingt nicht mehr ausgeübt werden kann.
Spätestens zum Ende der Ausbildung ist eine eigene Haftpflichtversicherung ein Muss: Dann läuft in der Regel auch hier die kostenfreie Mitversicherung über die Eltern aus.