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Ostergrüße und Ostertipps

Ostern im Kloster

Reisetipp. Auf den Spuren der Zisterzienser in Neuzelle.

Die evangelische Kirche (I) und die katholische Kirche vom Kloster Neuzelle spiegeln sich in einem Teich im Klostergarten. Das Kloster Neuzelle, rund zehn Kilometer südlich von Eisenhüttenstadt, ist das einzige vollständig und einschließlich der Außenanlagen erhaltene Zisterzienserkloster Brandenburgs und eine der wenigen unzerstörten Klosteranlagen in Deutschland und Europa. Foto: Patrick Pleul/dpa

06.04.2026

Es ist einer der größten Schätze Brandenburgs. Das Kloster Neuzelle ist eine der wenigen noch vollständig erhaltenen Klosteranlagen Europas. Inmitten der malerischen Landschaft am Rande des Schlaubetals findet sich eine wirklich einmalige Mischung aus Architektur, Kultur und (Garten-) Kunst.

Vor rund 750 Jahren wurde das Zisterzienserkloster im Jahr 1268 von Heinrich III., Markgraf von Meißen, gestiftet. Die spätgotische Anlage erfuhr ab 1650 eine prachtvolle barocke Umgestaltung nach böhmischem Vorbild - ein künstlerisches und geistiges Gesamtkunstwerk, das die Besucher heute wie damals tief berührt. So ging es wohl auch den Mönchen. Nach 200 Jahren kehrten Zisterzienser des Stiftes Heiligenkreuz nach Neuzelle zurück, um für immer zu bleiben.

Klostererhalt durch Stiftung

Die Stiftung Stift Neuzelle betreibt zwei Museen auf dem Klostergelände: Im Klostermuseum im Kreuzgang kann die bewegte Geschichte des Klosters und der Zisterzienser in Neuzelle erlebt werden.

Multimediaanwendung geben zudem Einblick in die Entwicklung und Nutzung der Anlage nach der Klosterauflösung vor mehr als 200 Jahren.

Im Museum Himmlisches Theater werden die Neuzeller Passionsdarstellungen vom Heiligen Grab in einmaliger Atmosphäre präsentiert. Das barocke Kulissentheater mit seinen großformatigen Figurentafeln erzählt bildgewaltig den Leidensweg Jesu, vom Gebet am Ölberg bis hin zu seiner Auferstehung an Ostern. Je zwei der fünfzehn Szenen werden gleichzeitig im unterirdischen Museum unter dem Weinberg ausgestellt. Aktuell zu sehen sind „Gebet am Ölberg“ und „Dornenkrönung Jesu“. Das Museum feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum.
pm


Eier? Aber sicher!

Gerade rund um Ostern sind Eier mehr als ein Nahrungsmittel und kommen verstärkt in der Küche und beim Basteln zum Einsatz. Doch beim Umgang mit rohen Eiern ist Vorsicht geboten. Denn auf und unter der Schale können Krankheitserreger sitzen. Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) kommen vor allem Salmonellen und Campylobacter vergleichsweise häufig vor. Das sind Bakterien, die beim Menschen Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen können. Um das Risiko zu verringern, sollten Eier im Kühlschrank aufbewahrt werden bei vier bis sechs Grad.

Unternehmen aus der Region

Beim Ausblasen von Ostereiern sollten Eier möglichst nicht direkt mit dem Mund ausgepustet werden, da auch im Inneren Keime stecken können. Hilfsmittel wie Strohhalme oder Blasebälge helfen, direkten Kontakt zu vermeiden. In jedem Fall sollten frische Eier verwendet werden.
dpa-mag