Am 3. März 2025 jährt sich der Welttag des Hörens zum fünfzehnten Mal. Unter „Mehr verstehen, mehr erleben“ werben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie e. V. (BVHI) in der Öffentlichkeit für Prävention und Versorgung von Hörminderungen. Der Aktionstag wird von einem breit aufgestellten Netzwerk aus Expertinnen und Experten wie HNO-Ärzten, Hörakustikern, Kliniken, CI-Spezialisten und Audio-Therapeuten, Logopäden sowie Hörtrainern im Rehabilitationsbereich unterstützt. Sie informieren über die Vorteile rechtzeitiger Hörversorgung und über die möglichen Folgen unversorgter Schwerhörigkeit.
Hören und Verstehen
„Hören“ ist weit mehr, als nur das Wahrnehmen von Schall - es ist der Schlüssel zu Lebensfreude, ermöglicht Kommunikation mit anderen Menschen und die aktive Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben. Menschen, die schlecht hören, meiden zunehmend Telefonate und Gespräche in Gruppen. Ein intakter oder gut versorgter Hörsinn bewahrt vor sozialer Isolation.
Mehrere Studien legen einen Zusammenhang von unversorgtem Hörverlust und dem Abbau der kognitiven Leitungsfähigkeit nahe. Gemäß dem aktuellen Report der Lancet Kommission zu Demenzprävention ist Hörverlust im mittleren Lebensalter (neben einem erhöhten LDL-Cholesterinspiegel) der größte modifizierbare Risikofaktor für eine spätere Demenzerkrankung. Deshalb wirbt der Welttag des Hörens auch für aktive Vorsorge: „Wir möchten die Menschen motivieren, ihren Hörsinn vor Lärm zu schützen und regelmäßig überprüfen zu lassen“, erklärt Dr. Stefan Zimmer, Vorstandsvorsitzender des BVHI.             welttag-des-hoerens