Wer gedacht hatte, dass angesichts der Klimaerwärmung das Thema Eis und Schnee in unseren Breiten erledigt sei, wird in diesen Tagen und Wochen eines Besseren belehrt. Ein dicker Eispanzer bedeckt nicht nur den Grenzfluss Oder. Auch viele Teiche und Seen sind fest zugefroren. Zudem hatte gefährlicher Eisregen Bäume, Sträucher, Straßen und Wege tagelang eingepackt.


Mit wachsamem Interesse blicken viele Oderbrücher auf den zugefrorenen Fluss. Mancherorts haben sich die Eisschollen bereits zu meterhohen Hügeln aufgetürmt. Doch die Lage sei stabil, versichern deutsche und polnische Fachleute. Aktuell gebe es keine Hochwasserlage. Dennoch sei man aufmerksam, da Eisversetzungen jederzeit zu einem kurzfristigen Anstieg der Pegel führen können.
Die deutsch-polnische Eisbrecherflotte hat seit 18. Januar eine Pause beim Eisaufbruch eingelegt. Die Besetzungen sind aber weiter in Bereitschaft und warten darauf, dass es wärmer wird.


