TIPPS & TERMINE

In der Endrunde

Höchstpunktzahl bei „Jugend musiziert“ Junge Pianistin fährt für Hennigsdorf zum Bundeswettbewerb.

Edessa Ganno mit ihrer Klavierlehrerin Judith Kochendörfer während der Preisverleihung Foto: Irina Ganno

02.04.2026

Ein besonderes Konzerterlebnis bot der Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ am vergangenen Wochenende in Brandenburg an der Havel: Junge Talente präsentierten Musik alter Meister auf höchstem Niveau vor Jury und Publikum.

Auch die Hennigsdorfer Musikschülerin Edessa Ganno überzeugte eindrucksvoll. In der Altersgruppe III im Fach Klavier solo erreichte sie mit 25 Punkten die Höchstwertung und erhielt einen 1. Preis. Damit qualifizierte sich die 13-Jährige für den Bundeswettbewerb, der Ende Mai in München und Regensburg stattfindet. Seit zwei Jahren wird sie an der Musikschule Hennigsdorf ausgebildet.

Musikschulleiter Ronny Heinrich zeigte sich stolz: Bereits die Teilnahme am Landeswettbewerb sei eine große Auszeichnung, die Höchstpunktzahl jedoch etwas ganz Besonderes. Für den Bundeswettbewerb wünsche man Edessa viel Erfolg.

Insgesamt hatten sich 251 Kinder und Jugendliche über Regionalwettbewerbe qualifiziert. In rund 150 Wertungsvorspielen stellten sie ihr Können unter Beweis.

“Jugend musiziert“ gilt als bedeutendster Nachwuchswettbewerb für die musikalische Breiten- und Spitzenförderung in Deutschland und richtet sich an Solistinnen, Solisten und Ensembles. Die Musikschule Hennigsdorf erzielt dabei regelmäßig hervorragende Ergebnisse.
PM/MME


Viel los in Hennigsdorf

Am 26. März lädt die Stadt Hennigsdorf zum Wirtschaftsempfang ins KreativWerk R6 (Rathenaustraße 6) ein. Die Veranstaltung richtet sich an geladene Gäste. Im Rahmen des Empfangs wird jedoch eine Ausstellung anlässlich „100 Jahre Reformrealgymnasium“ eröffnet, die vom Historiker Klaus Euhausen gemeinsam mit dem Stadtarchiv erarbeitet wurde. Die Ausstellung ist im Anschluss für einige Wochen während der Öffnungszeiten des Hauses zugänglich.

Am 28. März gibt es gleich zwei Angebote: Von 10 bis 14 Uhr findet im Gemeinschaftszentrum Conradsberg (Parkstraße 39) „Connys Basar“ statt - ein Trödelmarkt mit ausgedienten Dingen zu festen Preisen. Ebenfalls am Sonnabend, von 15 bis 17 Uhr, lädt das Quartiersmanagement Nord (Hradeker Straße lla, Obergeschoss) zu einem Austausch unter dem Motto „Die Frau und ihre Träume zur Zukunftsplanung“ bei Tee und Kuchen ein.
PM/MME


Auftakt zu Ostern

Mit dem Rad zum Grenzturm. Ausstellung in Nieder Neuendorf

Wo einst der Todesstreifen der Berliner Mauer verlief, lädt heute der rund 160 Kilometer lange Mauerradweg zu Touren durch Wiesen, Wälder und entlang der Havel ein. Einer der letzten erhaltenen Zeitzeugen dieser Epoche ist der Grenzturm in Nieder Neuendorf. Die dortige Ausstellung öffnet ab Sonnabend, 4. April 2026, wieder ihre Türen - ein Besuch lohnt sich besonders rund um die Osterfeiertage, ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß.

Unternehmen aus der Region

Die Ausstellung vermittelt anschaulich, wie stark die Grenzanlagen und die deutsche Teilung zwischen 1961 und 1989 das Leben der Menschen prägten. Zahlreiche Exponate geben Einblicke in den Alltag der Grenzsoldaten und zeigen zugleich die beklemmende Realität des einstigen Sperrgebiets. Das Geschehen von damals wird für Besucherinnen und Besucher eindrucksvoll nachvollziehbar.

Zu sehen sind unter anderem technische Einrichtungen wie eine Hauptsprechstelle sowie eine Ruf- und Sprechsäule, die der Kommunikation im Grenzgebiet dienten. Ergänzt wird die Schau durch Dokumente, Uniformen und persönliche Geschichten. Ein besonderer Zugang gelingt über den animierten Comic „(K)ein Wiedersehen“, der einen Fluchtversuch zweier Jugendlicher über die Havel thematisiert und Geschichte auf eindringliche Weise vermittelt.

Heute liegt der Grenzturm in einer idyllischen Umgebung. Wo früher militärische Anlagen standen, haben sich Natur sowie Wohn- und Erholungsgebiete entwickelt. Gleichzeitig erinnern Gedenkstelen entlang des Radwegs an Opfer der Teilung und mahnen, die Tragödien jener Zeit nicht zu vergessen. Die Ausstellung ist ab Ostern bis zum 3. Oktober 2026 jeweils dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Führungen sind nach Voranmeldung beim Stadtarchiv Hennigsdorf möglich.
PM/MME

Unternehmen aus der Region

Feiertags viel zu tun

Rund um Ostern locken in Oberhavel zahlreiche traditionelle Veranstaltungen und Angebote für die ganze Familie.

Besonders beliebt ist das Eiertrudeln: In Oberkrämer startet die Aktion am 2. April um 10 Uhr im Haus der Generationen, verbunden mit einem Osterfrühstück (Anmeldung erforderlich). In Gransee geht es am 6. April von 10 bis 14 Uhr am Eierberg an der Wartestraße bunt zu, wenn kunstvoll bemalte Eier den Hügel hinabrollen.

Musikalisch wird es am Karfreitag, 3. April, um 15 Uhr in der Dorfkirche Kurtschlag. Chöre und Instrumentalisten aus Zehdenick präsentieren Passionsmusik von Komponistinnen wie Ilse Weber und Lili Boulanger.

Weitere Höhepunkte: In Liebenwalde lädt die Kirchengemeinde am Ostersonntag ab 11.30 Uhr zum Ostermarkt mit Chor ein. Der Ziegeleipark Mildenberg veranstaltet vom 3. bis 6. April täglich eine Osterrallye ab 10 Uhr. Kulinarisch bieten zahlreiche Orte Fischspezialitäten, Brunch und regionale Köstlichkeiten.

Bereits am 28. März können in Zehdenick Osterkörbchen gebastelt werden. Ebenfalls an diesem Tag lädt die Agrar GmbH Bergsdorf von 9 bis 16 Uhr zum Ostermarkt mit regionalen Produkten und Mitmachangeboten ein.
eis/MME