Tag der gesunden Ernährung

Das beste Getränk kommt aus der Natur

IDM/JÖRG ROTHHAAR/AKZ-O

09.03.2026

Trinken müssen wir alle. Egal, ob jung oder alt, ob Frühling oder Sommer, Bürojob oder körperliche Tätigkeit: Wir sind nur leistungsfähig, wenn unser Organismus ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist.

Die richtige Trinkmenge

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen, bei normalen Temperaturen bis zu 1,5 Liter am Tag zu trinken. „Der Flüssigkeitsbedarf ist allerdings wirklich sehr individuell und besonders an heißen Tagen oder auch wenn wir viel schwitzen kann dann durchaus auch mal ein halber bis ein Liter mehr pro Stunde erforderlich sein“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Dr. Alexa Iwan. Unser Körper reagiert bei einem Flüssigkeitsmangel sehr empfindlich. „Von daher ist es wichtig, das Durstgefühl niemals zu ignorieren.

Nicht alles ist ein idealer Durstlöscher

Mineralwasser ist das Getränk, das sich am besten für eine ausgewogene Ernährung eignet. So zumindest sehen das 81 Prozent der Befragten einer aktuellen repräsentativen Umfrage. Diese Einschätzung teilt auch die Ernährungsexpertin: „Das Basisgetränk sollte für jeden von uns Mineralwasser sein. Das ist ein reines Naturprodukt, kalorienfrei und kann wichtige Mineralstoffe wie zum Beispiel Calcium, Magnesium und Natrium liefern.“ Um sich täglich an das Trinken zu erinnern hat Dr. Iwan einen einfachen Trick: „Indem Sie sich Ihre Trinkmenge für die nächsten vier Stunden sichtbar in Flaschen hinstellen. Spätestens mittags sollte dann eine 0,75-Liter-Flasche Mineralwasser leer sein und am Nachmittag dann die zweite.“

Man kann das pure Wasser auch etwas aufpeppen zum hippen„Infused Mineral Water“: Dazu eine halbe Grapefruit (unbehandelt) und zwei Zweige Rosmarin gründlich abspülen. Die Grapefruit in Scheiben schneiden und diese halbieren. Die Obststücke mit den Rosmarin-Zweigen in eine Karaffe mit 500 ml stillem Mineralwasser geben und alles 12 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. akz-o


Angriff auf die gesunden Zellen

In Deutschland leiden rund neun Prozent der Bevölkerung an einer der vielen Autoimmunerkrankungen mit steigender Prävalenz: Im Zeitraum von 2012 bis 2022 stiegen die Zahlen um 22 Prozent. Zu den häufigsten Autoimmunerkrankungen zählen Hashimoto-Thyreoiditis (von der Schilddrüse ausgehend), Psoriasis (Schuppenflechte), Rheumatoide Arthritis (die Gelenke und Muskeln betreffend), Typ-1-Diabetes, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Zöliakie (beides betrifft den Verdauungstrakt) und Lupus erythematodes (betrifft das komplette Immunsystem). Die Krankheit ME/CFS gilt als Multisystemerkrankung mit autoimmunen Prozessenen.