„Wir brauchen keine anderen Welten. Wir brauchen Spiegel. Wir wissen nicht, was wir mit anderen Welten anfangen sollen. Eine einzige Welt - unsere eigene - genügt uns, aber wir sind unfähig, sie so anzunehmen, wie sie ist.“ Stanisław Lem, Solaris.
Am 20. März wurde in der Anderen Welt Bühne Premiere gefeiert: Solaris? - Ein Protokoll von Ines Burdow nach Motiven von Stanisław Lem.
Was bleibt, wenn niemand mehr antwortet und nur noch das Protokoll läuft? In Solaris? verdichtet Autorin und Regisseurin Ines Burdow Stanisław Lems Roman zu einer radikalen Versuchsanordnung über Wahrnehmung, Kontrolle und die Zumutung des Anderen. Die Inszenierung der Anderen Welt Bühne begreift Solaris nicht als fernen Planeten, sondern als Spiegelraum als Ort, an dem Wirklichkeit sich nicht erklären, sondern nur erfahren lässt.
Kris Kelvin, gespielt von Aljoscha Stadelmann, ist als Psychologe auf die Raumstation entsandt worden - mit dem Auftrag, die gemeldeten Anomalien zu überprüfen und den mentalen Zustand der Besatzung zu untersuchen. Von der Crew ist niemand mehr übrig. Ob die Erde noch existiert, weiß er nicht. Was bleibt, ist das Protokoll. Dann erscheint Harey. Gespielt von Melanie Seeland, ist sie weder Erklärung noch Lösung, sondern Gegenwart in ihrer irritierendsten Form. Zwischen beiden entsteht kein klassisches Liebesdrama, sondern ein existenzieller Dialog über Realität, Erinnerung und Verantwortung. Solaris? ist kein Science-Fiction-Abend, sondern eine Untersuchung. Zu sehen in der Anderen Welt Bühne, Garzauer Straße 20 in Strausberg. Die nächsten Vorstellungen sind am 28. und 29. März, am 11., 18. und 19. April. Mehr Infos und Karten unter:
www.dieandereweltbuehne. de/theaterstuecke/solaris
Öffentliche Information zur Kommunalen Wärmeplanung
Im März fand in der Mensa der Schulsport-Mehrzweckhalle eine öffentliche Informationsveranstaltung der Stadt Strausberg statt, bei der der Entwurf der Kommunalen Wärmeplanung vorgestellt wurde. Die kommunale Wärmeplanung gibt einen perspektivischen Überblick in welchen Stadtteilen, welche Heiztechnik künftig am sinnvollsten ist und dient Bürgern als Orientierung für ihre zukünftige Wärmeversorgung.
Alle Interessierten hatten die Möglichkeit, sich zu informieren und ihre Hinweise und Fragen einzubringen. Die Veranstaltung wurde zusätzlich im Livestream übertragen. Im Rahmen der anschließenden Öffentlichkeitsbeteiligung können Fragen, Anmerkungen und Hinweise weiterhin schriftlich per E-Mail an waermeplanung@stadt-strausberg.de eingereicht werden.
Der Entwurf ist auf der Internetseite der Stadt Strausberg unter www.stadt-strausberg.de/kommunale-waermeplanung einsehbar. Ergänzend kann er noch bis zum 12. April in der Stadtverwaltung Strausberg, Stabsstelle Büro Bürgermeisterin, Hegermühlenstraße 58, Raum 2.02, zu folgenden Zeiten eingesehen werden: Montag, Mittwoch, Donnerstag: 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, Dienstag: 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, Freitag: 9 bis 12 Uhr.
Während der Offenlegung können Hinweise und Anregungen schriftlich oder telefonisch vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen werden nicht berücksichtigt. Schriftliche Stellungnahmen sind bitte an die Postanschrift der Stadt oder per E-Mail an waermeplanung@stadt-strausberg.de zu richten. Die Hinweise und Anregungen fließen in die Abwägung öffentlicher und privater Belange ein und werden in die weitere Überarbeitung des Wärmeplans einbezogen. Die Stellungnahmen selbst werden nicht veröffentlicht.


