Ostergrüße und Ostertipps

Ostern - ein Fest des Neubeginns

Frühling als Jahreszeit für das Osterfest ist mit Bedacht gewählt, denn er steht für frische Lebenskraft und Neubeginn Fotos (2): pexels.com/ak-o

06.04.2026

Ostern ist das wichtigste Fest im Christentum. Es erinnert an die Auferstehung Jesu Christi und steht damit für Hoffnung, Neuanfang und Leben. Nach der biblischen Überlieferung wurde Jesus am Karfreitag gekreuzigt und ist am Ostersonntag von den Toten auferstanden.

Warum das Datum jedes Jahr wechselt

Dieses Ereignis gilt als zentrales Fundament des christlichen Glaubens. Anders als Weihnachten hat Ostern kein festes Datum. Gefeiert wird es am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Diese Regelung geht auf das Konzil von Nicäa im Jahr 325 zurück.

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Dadurch liegt Ostern immer zwischen dem 22. März und dem 25. April. Der Frühlingsbezug ist kein Zufall: Die aufblühende Natur symbolisiert neues Leben, neue Lebenskraft.

Von der Fastenzeit zur Osterfreude

Der Osterzeit geht die 40-tägige Fastenzeit voraus. Sie beginnt am Aschermittwoch und ist für viele Christinnen und Christen eine Zeit der Besinnung und des bewussten Verzichts. Mit dem Ostersonntag endet diese Phase – und die Freude über das Leben steht im Mittelpunkt.

Alte Wurzeln und neue Traditionen

Aber auch schon vorchristliche Kulturen feierten im Frühling Feste zu Ehren der Fruchtbarkeit und des Lichts.

Und es gibt in der jüdischen Kultur das Pessah-Fest Ende März. Es beschreibt die Befreiung der Israeliten von der Sklaverei. Im Islam steht in dieser Zeit das Zuckerfest an, ebenfalls zum Ende der Fastenzeit.

Ostern verbindet die religiöse Bedeutung mit jahrhundertealten Traditionen – und ist für viele Menschen ein Familienfest voller Zuversicht und Wärme.
akz