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Lust auf Frühling

Welche Erde ist gut für meine Pflanzen?

Die Bio-Hochbeeterde mit Pflanzenkohle ist torffrei - gut für die Pflanzen und für das Klima. Foto: Klimafarmer/gpp.de

24.03.2026

Wenn die Sonne wieder länger scheint und die ersten Knospen sprießen, erwacht auch die Lust am Gärtnern. Ob auf dem Balkon, der Terrasse oder im Gewächshaus - jetzt ist die Zeit der Planung, Pflanzung, Aussaat und Vorbereitung für die neue Gartensaison. Die Balkonkästen und Terrassenkübel werden aus dem Winterlager geräumt, im Gewächshaus oder Wintergarten die Beete vorbereitet.

Unternehmen aus der Region

Pflanzerde wird besorgt, um die Gefäße neu zu füllen, damit das frische Grün und die ersten Blüten gute Wachstumsbedingungen vorfinden. Dabei lohnt es auf ein paar Aspekte zu achten, denn mit der Wahl der Pflanzerde kann man nicht nur seinen Gewächsen etwas Gutes tun, sondern auch aktiv zum Klimaschutz beitragen und sich ganz nebenbei die Pflanzenversorgung das ganze Jahr über erleichtern.

Der Boden ist die Basis

Der Boden, die Profis sprechen vom Substrat, ist nicht nur das Medium, in dem die Pflanzen wurzeln, sondern er ist auch die Quelle für deren Ernährung und Wasserversorgung. Gute Pflanzerde für Balkonkästen und Terrassentöpfe zeichnet sich durch eine hohe Strukturstabilität aus, damit das Substrat nicht zusammensackt und die Wurzeln sich dauerhaft gut verankern können.

Ausreichendes Porenvolumen sorgt dafür, dass Gießwasser gespeichert werden kann und den Pflanzen gleichmäßig zur Verfügung steht, dabei wird Staunässe im Wurzelbereich verhindert und die Sauerstoffversorgung der Wurzeln gesichert. Für eine gute Nährstoffspeicherung ist vor allem ein hoher Anteil an Humus bzw. organischer Substanz das wichtigste Qualitätsmerkmal der Pflanzerde.

Ron Richter, Geschäftsführer der klimafarmer GmbH aus Nierstein bei Mainz empfiehlt Gartenbesitzenden: „Eigener Kompost ist natürlich perfekt, aber man kann im Fachhandel auch Komposterden kaufen. In jedem Fall empfehle ich, auf Torf zu verzichten. Denn Torf gehört ins Moor und nicht in Pflanzgefäße oder Beete!“

Die Zukunft ist torffrei

Mit dieser Haltung ist Richter nicht allein, mehr und mehr Substrathersteller ersetzen in ihren Erdmischungen Torf durch nachwachsende oder regionale Rohstoffe wie Kompost, Holzfasern oder Rindenhumus. Der Hintergrund: Torffreie Substrate schützen Moore und damit wertvolle CO₂-Speicher, jede torffreie Blumenerde hilft, diesen Speicher zu erhalten. Immer mehr Hobbygärtnerinnen und -gärtner greifen deshalb zu torffreien Substraten, denn sie bieten eine stabile Struktur und versorgen die Pflanzen zuverlässig mit Sauerstoff und Nährstoffen.
gpp.de