Die Pflege eines geliebten Menschen kann einem ganz schön viel abverlangen. Wer überlastet ist, sollte keine Scheu haben, Aufgaben abzugeben, etwa an einen ambulanten Pflegedienst.
1. Welche Unterstützung ist nötig?
In einem ersten Schritt machen sich Pflegebedürftige und ihre Angehörigen am besten Gedanken, wobei genau Unterstützung gefragt ist. Laut dem„Pflegewegweiser NRW“ der Verbraucherzentrale NRW können Pflegedienste in diesen Bereichen helfen:
- Grundpflege wie etwa Körperpflege und Hilfe beim Essen
- Medizinische Behandlungspflege, Beispiele sind:
- Wunden versorgen, Blutzucker messen, Medikamente geben
-Hauswirtschaftliche Versorgung, zum Beispiel Kochen oder Reinigen der Wohnung
- Betreuung, Begleitung
- Beratung zu pflegerischen Fragen
Gut zu wissen: Nicht jeder ambulante Pflegedienst bietet Unterstützung in all diesen Bereichen an. Und: Viele Dienste sind spezialisiert, zum Beispiel auf Wundversorgung oder die Pflege von Menschen mit Demenz.
2. Wie man einen Pflegedienst findet
Der erste Schritt ist, Kontakt zur zuständigen Pflegekasse aufzunehmen. Sie ist verpflichtet dazu, eine Übersicht ambulanter Pflegedienste in der Region zur Verfügung zu stellen. Die Nachfrage nach ambulanten Pflegediensten ist groß, nicht jeder hat freie Kapazitäten. Wer bei der Suche Unterstützung braucht, kann sich an einen Pflegestützpunkt in der Nähe wenden.
3. Worauf man beim Vertrag achten sollte
Viele Pflegedienste bieten kostenlose Hausbesuche an - Gelegenheit, um sich über die Leistungen zu informieren. Im nächsten Schritt sollte ein Kostenvoranschlag angefordert werden. Auch die Kündigungsmodalitäten sind interessant. dpa-mag


