Insbesondere bei Schnee und Eis sind verschiedene Maßnahmen wichtig, um die Fortbewegung im Rollstuhl zu erleichtern und sicherer zu gestalten. Ein hilfreiches Mittel sind die sogenannten Wheelblades S, die speziell für handbetriebene Rollstühle entwickelt wurden und die Mobilität verbessern. Achten Sie zudem auf breitere Vorderrollen, da diese nicht so leicht im Schnee einsinken. Zusätzliche Vorsatzräder können ebenfalls verwendet werden, um die Traktion zu erhöhen.
Eine praktische Alternative zu herkömmlichen Schneeketten sind zum Beispiel Kabelbinder, die effektiv gegen rutschige Bedingungen wirken können. Darüber hinaus kann in besonders rauen Witterungsverhältnissen ein elektrisches Zuggerät eine nützliche Hilfe sein.
Achten Sie darauf, die Räder regelmäßig zu reinigen, insbesondere im Winter, um das Anhaften von Schmutz und Streusalz zu verhindern.
Vor der Kälte schützen
In kalten Witterungsbedingungen ist es entscheidend, sich entsprechend zu kleiden, das gilt ganz besonders für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer. Das allseits bekannte Zwiebelprinzip bietet hierbei eine gute Lösung. Beginnen Sie mit atmungsaktiver Funktionsunterwäsche als erste Schicht. Anschließend können Hemden, Pullover und bei Bedarf Daunen-Thermowäsche als isolierende Mittelschicht dienen.
Den Abschluss bildet eine äußere Schicht bestehend aus Jacken, Mänteln und Überhosen, vorzugsweise wasserdicht, um vor Wind und Wetter zu schützen. Um zusätzlichen Schutz vor Kälte zu gewährleisten, können Sie auch auf Schlupfsäcke, Gel-Taschenwärmer, Thermoeinlegesohlen und beheizte Handschuhe zurückgreifen.
Ein Schlupfsack, der wasserabweisend und mit Naturmaterialien gefüttert ist, eignet sich besonders, um die Beine vor Kälte und Nässe zu schützen. Gel-Taschenwärmer, Thermoeinlegesohlen und beheizte Handschuhe bieten zusätzliche Wärme. pm


