Mit einem Konzert in Kleßen eröffnen die Havelländischen Musikfestspiele am 28. Februar ihre 26. Saison. Diesmal setzen sie unter anderem einen japanischen Akzent.
Das Auftaktkonzert im Kleßener Schloss gestalten die international renommierte tschechische Mezzosopranistin Edita Randová und der Pianist Augustin Kužela. Ihr Programm verbinde lyrische Ausdruckskraft mit virtuoser Klavierkunst und spannt einen musikalischen Bogen von klassischer Vokalkunst bis zu folkloristisch geprägten Klangfarben, wie es heißt – unter anderem mit Werken von Beethoven, Smetana und Dvořák. Das gesamte Jahresprogramm bis Herbst ist auf der Internetseite der Havelländischen Musikfestspiele veröffentlicht.
Am 21./22. März wird auf Schloss Ribbeck zu einem Japanischen Kulturfestival eingeladen. Das Publikum erwartet zunächst ein Konzert des Japanischen Kammerensembles zum Thema „,Frühlingsgefühle“, sodann eine Marimba-Exkursion mit Fumito Nunoya. Er wird zu den international führenden Interpreten auf diesem ebenso seltenen wie vielseitigen Instrument mit Holzklangstäben gerechnet. Im Jahr 2009 hat Nunoya eine Gastprofessur für Marimba an der Hochschule für Musik in Detmold (Nordrhein-Westfalen) übernommen. Bis heute unterrichtet er dort als Dozent an einer der wenigen Musikhochschulen in Europa, an denen ein Konzertexamen mit dem Marimbaphon absolviert werden kann.
Ergänzt wird das Festival durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Künstlergesprächen und kulturellen Einblicken. Fumito Nunoya dürfte die Gelegenheit nutzen, um seine japanische Heimatstadt Odate zu bewerben, deren „Sightseeing-Botschafter“ er ist.
rez
Skat und Rommé
Auf Schloss Ribbeck im Nauener Ortsteil Ribbeck findet am heutigen Samstag, 24. Januar, zum ersten Mal ein Skat- und Romméturnier statt. Los geht es ab 15.00 Uhr. Angekündigt wird ein entspannter Spielenachmittag in geselliger Runde. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt, Essen und Getränke sind vor Ort erhältlich. Die Startgebühr beträgt 10 Euro pro Person.
red
Die Eisenbahnlinien rund um Nauen
Die Nauener Heimatfreunde laden am Dienstag, 27. Januar 2026, zu einem weiteren illustrierten Vortrag in Richart-Hof ein. Thema diesmal ist Nauen als Eisenbahnknotenpunkt. Es ist Teil vier einer Reihe.
Nauen hatte einst fünf Eisenbahnlinien und viele Bahnhöfe auf dem heutigen Stadtgebiet. Am 27. Januar ist die Kleinbahn Nauen – Velten mit Abzweig Bötzow – Spandau der Schwerpunkt. Das war die sogenannte „Töpferbahn“.
Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr und endet gegen 20.00 Uhr. Einlass ist bereits ab 18.00 Uhr. Der Richart-Hof befindet sich in der Gartenstraße 27. Der Vortrag ist kostenfrei. Um Platzreservierungen unter 03321/7469105 oder persönlich im Richart-Hof wird gebeten.
red


