Hausbau mit Profis - So gelingt Ihr Traumhaus

Trittschalldämmung aus Holzfasern

Holzfaser-Dämmplatten reduzieren die Schallübertragung und erhöhen den Wohnkomfort. Sie lassen sich z.B. unter Laminat verlegen. Foto: Steico/txn

02.04.2025

Um ruhig und entspannt wohnen zu können, spielen Schallschutz und Raumklang eine wichtige Rolle. Wer im Eigenheim seinen Bodenbelag austauscht, sollte deswegen die Gelegenheit nutzen und über eine zusätzliche Trittschalldämmung nachdenken.

Leicht zu verarbeiten, wohngesund und ökologisch empfehlenswert sind Holzfaser-Dämmstoffe. Als Platte oder von der Rolle erhältlich, reduzieren sie den Trittschall - wie stark, hängt von der Dicke des Materials ab. Höhen von drei bis sieben Millimetern ermöglichen geringe Aufbauten. So werden im Handel beispielsweise Dämmplatten angeboten, die den Schall um bis zu 21 dB mindern. Um den Wert besser einschätzen zu können: Eine Verringerung um 10 dB wird bereits als Halbierung der Lautstärke empfunden.

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Aber solch eine einfach zu verlegende Holzfaser-Dämmung kann deutlich mehr. Sie gleicht punktuelle Unebenheiten aus, es entsteht mit wenig Aufwand eine ebene Bodenfläche. Laminat beispielsweise lässt sich dann deutlich besser verlegen. Solche druckfesten Holzfaser-Dämmplatten verhindern zudem den gefürchteten Fugenbruch von Click-Systemen. Ein Material aus natürlichen Holzfasern lässt sich leicht verarbeiten und trägt zu einem wohngesunden Innenraumklima bei.
txn/hü

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Warm und günstig

Wer während seiner Abwesenheit die Temperatur bei seiner Heizung absenkt, spart Energiekosten. Eine grobe Faustregel besagt: Wer ein Grad weniger heizt, reduziert die Heizenergie um rund sechs Prozent. Wer dafür nicht jedes Heizungsventil einzeln bedienen will, kann sich programmierbare oder vernetzte Thermostate besorgen. Einfache Modelle kosten ab 15 Euro.

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Aber das Erwärmen der Räume verbraucht doch auch Energiespart man da am Ende überhaupt? Durchaus. Messungen zeigen: Die Einsparung durch die abgesenkte Temperatur überwiegt nach Angaben des Informationsprogramms „Zukunft Altbau“ deutlich den Mehrverbrauch beim Wiederaufheizen. Das Absenken und erneute Hochfahren der Heizung verbrauche immer weniger Energie als ein dauerhaft beheiztes Haus.
dpa/tmn