Die Begriffe Friedhofspflanzen oder Grabpflanzen beziehen sich auf einjährige oder mehrjährige Pflanzen und Blumen, die üblicherweise zur Bepflanzung von Gräbern und Grabstätten nach einer Beerdigung verwendet werden. Es handelt sich nicht um botanische Ausdrücke, sondern vielmehr um etablierte Begriffe, die im Laufe der Zeit entstanden sind.
■Efeu (Hedera): Ein immergrüner Kletterer, der Gräber mit seinem dichten, dunkelgrünen Laub bedeckt und eine zeitlose Eleganz verleiht.
■Lavendel (Lavandula): Mit seinen duftenden, lila Blütenständen und silbrigen Blättern verströmt Lavendel eine beruhigende Atmosphäre und zieht gleichzeitig Bienen und Schmetterlinge an.
■Rosen (Rosa): Als Symbol für Liebe und Hingabe sind Rosen eine beliebte Wahl für Gräber und bieten eine Vielzahl von Farben und Sorten für jeden Geschmack.
■Steinkraut (Alyssum): Diese niedrig wachsenden Blütenpflanzen bilden dichte, farbenfrohe Polster und eignen sich gut als Bodendecker für Gräber.
â– Vergissmeinnicht (Myosotis): Mit ihren zarten, blauen Blüten symbolisieren Vergissmeinnicht Erinnerung und Treue und sind eine romantische Wahl für Gräber.Â
■Chrysanthemen (Chrysanthemum): Diese farbenfrohen Herbstblumen sind eine beliebte Wahl für Gräber und bieten eine Vielzahl von Farben und Blütenformen.
■Stiefmütterchen (Viola): Mit ihren lebhaften Blüten in verschiedenen Farben verleihen Stiefmütterchen Gräbern einen fröhlichen und einladenden Anblick.
Welche Pflanzen dürfen nicht gepflanzt werden?
Die Gestaltung eines Grabes wird durch regionale Friedhofssatzungen reguliert, die Unterschiede in der Verwendung von Materialien wie Grabplatten und Schotter festlegen. Die Kontrolle des Pflanzenwuchses ist eine komplexe Angelegenheit, da einige Pflanzen durch ihre Wurzelsysteme Wege und Nachbargräber beeinträchtigen können.
pm/cr