Mit dem Frühlingsbeginn startet bekanntlich auch die Lust auf's Grüne. Und wo ließe sich diese Lust besser ausleben als im eigenen Garten? Jedoch hat nicht jeder einen Garten. Zumindest für die Mitglieder der Rathenower Wohnungsbaugenossenschaft (RWG) gibt es nun ein Angebot, was es jedem ermöglicht, nach seinen Kräften oder Wünschen, im Grünen schöpferisch tätig zu sein.
Das Projekt heißt Gemeinschaftsgarten. Zusammen mit Landschaftsplanern, der Berliner Humboldt-Universität und dem Universitätsklinikum Mannheim werden derzeit in fünf der RWG Workshops mit interessierten Mietern durchgeführt, die Wohnhöfe nach den Wünschen der Anwohner umzugestalten. Wohnquartieren Die Lust aufs Gärtnern und den Anbau von Pflanzen kann dabei genauso Antrieb sein wie der Wunsch nach einem lebendigeren Miteinander in der Gemeinschaft, den Nachbarn kennenzulernen oder auch die Umgestaltung des Einheitsrasens hin zu einem artenreichen Stückchen Natur.
Unter wissenschaftlicher und fachkundiger Anleitung finden die Workshops statt und werden über zwei Jahre begleitet. Das ist Teil des HEBEDI-Projekts des Bundesministeriums für Bildung. Doch die Pläne sollen auch Realität werden - die Fachleute und ein kleiner finanzieller Anschub sind als Unterstützung durch das HEBEDI-Projekt gewährleistet. Der Rest ist Spaß und Schweiß der Anlieger, wobei die RWG mit ihren Mitarbeitern gern die eine oder andere Hilfestellung leistet.
Noch in diesem Frühjahr werden die Gartenpläne umgesetzt. Sie sind als lebendige Projekte gedacht wer noch dazukommen will, kann dies gern tun und seinen Beitrag leisten. Mit jeder neuen Idee wächst der Garten und wandelt sich. red