Bauen und Wohnen

Richtig heizen und lüften

Nur nicht schwanken

Das Lüftverhalten sollte man an die Jahreszeit anpassen und jetzt länger lüften als im Winter. Foto: Klose/dpa

24.03.2026

Hoch, runter, hoch, runter: Ist es im Frühjahr morgens frisch, mittags warm und abends empfindlich kalt, sollte man die schwankenden Temperaturen nicht aufs eigene Heizverhalten übertragen. Hier lohnt sich trotz Jojo-Temperaturen Heizkonstanz, so der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG).

Demnach lässt man die Heizung jetzt am besten einfach auf niedriger Stufe laufen. Wer sich hingegen stark an den schwankenden Außentemperaturen orientiert und die Thermostate häufig hoch- und runterdreht, verbraucht dem Verband zufolge unnötig Energie. Das eigene Lüftverhalten sollte man aber durchaus an die Jahreszeit anpassen – und im Frühjahr etwa länger lüften als im Winter, um etwa Schimmel vorzubeugen. Der DVFG empfiehlt im Frühling, wenn die Luft mehr Feuchtigkeit enthält als im Winter und zusätzliche Feuchte aus Bad und Küche schlechter aufnehmen kann, drei bis vier Lüftungen täglich. Und zwar für jeweils zehn bis 15 Minuten, am besten bis zum Nachmittag, um danach möglichst wenig Raumwärme zu verlieren.

Feuchte Luft nach dem Baden, Duschen und Kochen sollten Sie den Verbraucherzentralen zufolge aber am besten direkt durchs weit geöffnete Fenster hinauslassen. dpa/hü