ʼn Kaputte Stoßdämpfer: Das f wird schon nicht so schlimm - sein, denken da vielleicht einige. Doch sind die Schwin- gungsdämpfer, wie Fachleute sie auch nennen, verschlis- sen, kann das gefährliche Fol- gen haben. Darauf weist der fTüv Süd hin. Die Dämpfer geben nicht abrupt ihren Dienst g auf. „Beim normalen Fahren merkt man nicht unbedingt, dass die Stoßdämpfer nicht mehr in Ordnung sind“, sagt Alexander Bausch vom Tüv Süd. Gefährlich wird es vor allem in extremen Fahrsituationen wie einem plötzlichen Ausweichmanöver. „Da kann es sein, dass man kaputte Schwingungsdämpfer erst zu spät bemerkt“.
Wipptest nicht zuverlässig
Der sogenannte Wipptest ist wenig aussagekräftig. Dabei drückt man ein paarmal kräf-tig auf die Motorhaube oder den Kotflügel und schaut, wie schnell das Auto zu schwingen aufhört.
„Sind die Schwingungsdämpfer in Ordnung, schwingt das Auto nur kurzund ist dann wieder in Ausgangslage“, erklärt der Fachmann.„Sonst wippt das Auto noch eine Weile nach.“ Doch eine sichere Aussage über den Zustand der Dämpfer liefere der Wipptest nicht.
Regelmäßig warten lassen
Ob Stoßdämpfer noch intakt sind, können dagegen Fachleute erkennen. Etwa bei der Hauptuntersuchung. Doch Alexander Bausch rät, nicht darauf zu warten, dass nach der HU der Hinweis kommt, die Dämpfer auszutauschen, sondern das Auto regelmäßig durchsehen zu lassen.
„Die Erfahrung aus vielen Prüfungen zeigt: Regelmäßig gewartete Fahrzeuge sind immer besser als Fahrzeuge, die nur zur Hauptuntersuchung kommen und dann repariert werden“, sagt er. Wer die empfohlenen Inspektionen einhalte, sei auf der sicheren Seite. Ansonsten sollten die Stoßdämpfer spätestens ab 5 Laufleistungen von 80 000 Kilometern im Abstand von 20 000 Kilometern fachmännisch geprüft werden. dpa-mag
Neuer Mercedes Hybrid
Der Mercedes CLA macht eine halbe Rolle rückwärts. Obwohl vor allem für die E-Mobilität entwickelt, bekommt das kompakte Coupé jetzt zur Batterie einen Benzintank und steht laut Mercedes künftig auch als Hybrid beim Händler. Die Preise beginnen bei 46.243 Euro und liegen damit rund 3.000 Euro unter dem günstigsten E-Modell. Angeboten wird der - CLA Hybrid in drei Leistungsstufen: Zur 22 kW/30 PS - starken E-Maschine in der Achtgang-Doppelkupplung kommt ein 1,5 Liter großer Vierzylinder-Benziner, der I wahlweise 100 kW/136 PS, 120 kW/163 PS oder 140 kW/190 1 PS leistet. Die beiden stärkeren Modelle bietet Mercedes auch mit Allradantrieb an.
Zwar hat der Pufferakku nur 1,3 kWh und ermöglicht rein elektrisches Fahren nur auf der Kurzstrecke bei Stadtgeschwindigkeit. Doch weil mit dem Hybrid auch Bremsenergie zurückgewonnen werden kann, sinkt der Normverbrauch auf bestenfalls 4,9 Liter und der CO₂-Ausstoß auf 111 g/km. dpa-mag


