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An alles gedacht?

Familie absichern, Gutes tun

Erbstreit vermeiden: So gestalten Sie Ihr Testament richtig.

Wer offen und klar miteinander redet, kann Streit vermeiden. Foto: SOS-Kinderdörfer weltweit/akz-o

12.05.2026

Immer mehr Menschen möchten mit ihrem Testament nicht nur ihre Familie absichern, sondern auch Gutes tun. Fast die Hälfte der Deutschen kann sich laut einer Umfrage vorstellen, gemeinnützige Organisationen im Nachlass zu bedenken. Doch wie lässt sich das gut regeln, ohne dass Streit in der Familie entsteht? Nora Dieckmann, Justiziarin bei den SOS-Kinderdörfern weltweit, gibt praktische Tipps.

Unternehmen aus der Region

1. Frühzeitig sprechen

Reden Sie rechtzeitig über Ihre Pläne. Ob Sie nur Ihre Angehörigen absichern oder zusätzlich Gutes tun möchten: Offene Gespräche erhöhen das Verständnis und die Akzeptanz bei den Erben.

2. Klar und rechtssicher formulieren

Ein Testament sollte vollständig handschriftlich, eindeutig formuliert und mit Ort, Datum sowie Unterschrift versehen sein. Bei komplexen Nachlässen - zum Beispiel mit Immobilien oder Unternehmen – ist ein notarielles Testament empfehlenswert.

3. Pflichtteile bedenken

Pflichtteilsberechtigte Personen wie Kinder oder Ehepartner haben Ansprüche, wenn sie nicht im Testament bedacht werden. Wer sie im Testament berücksichtigt, mindert Konfliktpotenzial. Zuwendungen zu Lebzeiten sind nur dann auf den Pflichtteil anzurechnen, wenn dies vor oder spätestens bei der Zuwendung entsprechend bestimmt wurde.

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4. Gemeinnützige Organisationen einbeziehen

Möchten Sie die SOS-Kinderdörfer (www.sos-kinderdoerfer.de/nachlass) oder andere Institutionen im Testament bedenken, hilft das offene Gespräch mit der Familie. „Wenn Angehörige das Motiv verstehen, steigt die Akzeptanz und der Familienfrieden bleibt gewahrt“, so Dieckmann.

5. Mediation nutzen, wenn knirscht wenn es

Bereits bestehende Konflikte lassen sich oft durch eine neutrale Vermittlung lösen. Mediation hilft, Lösungen zu finden, bevor Fronten verhärten. 

Fazit: Wer frühzeitig spricht, klar formuliert und sein Testament regelmäßig aktualisiert, schützt das Wichtigste: den Familienfrieden - und kann gleichzeitig etwas Gutes tun. akz


Was bleibt? Bestattung nachhaltig denken

Das Thema Nachhaltigkeit ist im Bestattungswesen längst angekommen, auch wenn es nach außen hin nicht immer sichtbar ist.

Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Bestattungen bewusster und ressourcenschonender zu gestalten. Unsere Branche lebt von Traditionen und befindet sich zugleich in einem stetigen Wandel. Neue Ansätze werden aufgegriffen, bestehende Praktiken weiterentwickelt und immer wieder reflektiert.

Gleichzeitig gewinnt die individuelle Gestaltung von Bestattungen immer mehr an Bedeutung - so einzigartig wie jeder Mensch selbst. Persönliche Wünsche, Lebensgeschichten und besondere Abschiedsrituale stehen zunehmend im Mittelpunkt.

Diese Individualität lässt sich auch mit nachhaltigen Ansätzen verbinden und bewusst gestalten. Ebenso wichtig ist die Transparenz bei den Kosten: Eine würdevolle und zugleich preisgünstige Bestattung ist in vielen Fällen möglich.

Dabei achten wir darauf, sinnvolle und nachhaltige Lösungen anzubieten. Werden jedoch besondere oder zusätzliche Wünsche berücksichtigt, wirkt sich dies entsprechend auf den Preis aus. So entsteht ein Abschied, der sowohl den persönlichen Vorstellungen als auch den finanziellen Möglichkeiten gerecht wird.

Weitere Informationen und Beratung gern bei Marc Cramer, Bestattungshaus Cramer