35 Jahre Schwedter Autohaus

Vom Auszubildenden zum Geschäftsführer

02.02.2026
Führt seit 2018 die Geschäfte des Schwedter Autohauses: Ronny Brüß begann hier einst als Auszubildender.
Führt seit 2018 die Geschäfte des Schwedter Autohauses: Ronny Brüß begann hier einst als Auszubildender.

Nein, das oftmals zitierte amerikanische Modell „vom Tellerwäscher zum Millionär“ soll hier nicht wirklich bemüht werden. Aber der Werdegang des Autohaus-Geschäftsführers Ronny Brüß ist durchaus auch bemerkenswert. „1996 habe ich als Auszubildender zum Kfz-Mechatroniker hier begonnen“, berichtet Brüß. Damals wie heute dauert diese Fachausbildung in der Regel dreieinhalb Jahre. Da dies auch bei Brüß so war, hielt er also im Frühjahr 2000 seinen Facharbeiterbrief in der Hand. Und arbeitete fortan in der Werkstatt. Allerdings nicht lange. Während seines dann folgenden zehnmonatigen Wehrdienstes war er längere Zeit im Büro des sogenannten „Schirrmeisters“ (der steuert viele Fragen der Logistik) beschäftigt – „da habe ich nicht nur das Büro aufgeräumt, es wurde vielmehr auch die Liebe zum Organisieren von Abläufen in mir geweckt.“ Zurück im Autohaus stand fest: Er möchte nicht mehr „nur“ als Mechatroniker arbeiten.

In Abendschule absolvierte er seine Meister- und auch die Opel-Servicetechniker-Ausbildung. Schließlich wurde Ronny Brüß mit 24 Jahren Werkstatt- und etwa ein Jahr später Serviceleiter im Autohaus, in dem er nun seit 2018 Geschäftsführer ist.