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Kfz-Service aus Meisterhand Zum Jahreswechsel die Tüv-Plakette prüfen

Ist die Prüfplakette orange und mit der Zahl 19 versehenen, wird es für Autofahrer höchste Zeit, einen Termin zur Überprüfung des Fahrzeugs zu vereinbaren. Foto: tüv süd
Ist die Prüfplakette orange und mit der Zahl 19 versehenen, wird es für Autofahrer höchste Zeit, einen Termin zur Überprüfung des Fahrzeugs zu vereinbaren. Foto: tüv süd

Bei Überschreitung des Prüftermins wird es teuer


Noch mit orangefarbener Prüfplakette mit der Zahl 19 auf dem Nummernschild unterwegs? Dann umgehend in die Kfz-Werkstatt und einen Termin für eine Hauptuntersuchung (HU) vereinbaren. Ansonsten wird es spätestens ab März teuer, zusätzlich droht der Verlust des Versicherungsschutzes.

Orangefarbene Prüfplaketten mit der Zahl 19 auf den hinteren Kennzeichen von Autos, Anhängern, Motorrädern und anderen Kraftfahrzeugen sind spätestens zum Jahreswechsel abgelaufen. In welchem Monat genau, das erkennt man an der Zahl, die nach oben zeigt – zum Beispiel zwölf für den Dezember. Zeigt die Plakette demnach beispielsweise auf Dezember 2019, droht dem Fahrer ab März 2020 ein Verwarnungsgeld von 15 Euro, wenn die Hauptuntersuchung bis dahin nicht abgeschlossen wurde. Gleich 25 Euro werden fällig, wenn man die Hauptuntersuchung mehr als vier Monate verschiebt. Nach acht Monaten schlägt der Verzug gar mit 60 Euro und einem Punkt in Flensburg zu Buche, dazu kann auch noch die Stilllegung des Fahrzeugs drohen.

Achtung: Fahrer, die 2020 noch mit orangefarbener Plakette unterwegs sind, riskieren ihren Versicherungsschutz. Wer ohne gültige Plakette einen Unfall verursacht oder an einem Unfall beteiligt ist, muss für entstandene Schäden aufkommen. (tüv süd)
  

Pannenursache Nummer eins im Winter

Kalte Temperaturen zwingen viele Autobatterien in die Knie

Batterien sind der Pannen-Klassiker in den Wintermonaten. Vor allem elektrische Verbraucher, wie die Sitzheizung, entziehen ihnen den Strom. Foto: promotor/T.Volz
Batterien sind der Pannen-Klassiker in den Wintermonaten. Vor allem elektrische Verbraucher, wie die Sitzheizung, entziehen ihnen den Strom. Foto: promotor/T.Volz
Da hat man mühsam am frostigen Morgen die Scheiben freigekratzt, steigt ins Auto, dreht den Schlüssel und – nichts. Nur noch ein müdes Grunzen vom Anlasser, aber der Motor bleibt stumm. Diagnose: Batterie leer. Doch warum passiert das so oft im Winter? Ganz einfach: Je kälter, desto weniger Strom kann die Batterie liefern, weil die chemischen Reaktionen in ihrem Innern langsamer ablaufen. Gleichzeitig benötigt ein eiskalter Motor aber mehr Kraft, die der Anlasser aufbringen muss, zum Anspringen. Irgendwann ist dann der Punkt erreicht, an dem der Strombedarf des Starters die Leistung der Batterie übersteigt. Die meisten Pkw sind dafür ausgelegt, auch bei minus 25 Grad zuverlässig anzuspringen. Aber nur, wenn die Batterie einigermaßen vollgeladen ist. Zwar hat sich dessen Leistung in den letzten Jahrzehnten rundweg verdoppelt, Anzahl und „Appetit“ der Verbraucher aber auch.

Neben einer beheizbaren Heckscheibe sorgt auch ihr vorderes Pendant für das Abtauen. Dazu kommen die Außenspiegel und Scheibenwaschdüsen. Im Fahrzeuginneren sorgen derweil ein beheizbares Lenkrad und eine Sitzheizung für wohligen Komfort, ein Soundsystem für exzellenten Klang.

Zum Laden der Batterie bleibt so kaum noch Strom übrig. Erst recht nicht auf Kurzstrecken. Deshalb sollten Autofahrer elektrische Verbraucher mit Bedacht einschalten. Aber vor allem auch wieder aus. Erst recht, wenn die Batterie schon einige Jahre alt ist und dementsprechend an Leistungsfähigkeit eingebüßt hat.

In der Kfz-Werkstatt können die Stromspeicher getestet werden. Die Messgeräte ermitteln Kapazität und Kaltstartstrom. Anschließend gibt die Technik eine Empfehlung zur Batterieleistung aus, damit der Anlasser nicht irgendwann nur noch müde muckt. (zdk)
   
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