Unbeschwert lächeln können

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Unbeschwert lächeln können

Was Experten für die Zahnpflege raten

Unbeschwert lächeln kann man mit gepflegten Zähnen. Foto: Archiv

10.01.2022

Ein freundliches Lächeln sorgt für einen guten ersten Eindruck – egal ob im Job oder beim Kennenlernen neuer Menschen. Daher sollte auch die Zahnpflege bei den Neujahrsvorsätzen Beachtung finden. Denn unsere Zähne stellen sie einen bedeutenden Dreh- und Angelpunkt für die Gesundheit dar.

Professionelle Zahnreinigung

Dr. Lutz Spanka, Master of Science für Implantologie und Dentalchirurgie sowie Kieferorthopädie im ZahnZentrum NordWest in Hude:

„Das Jahr mit einer professionellen Zahnreinigung zu beginnen, ist auf jeden Fall ein sinnvoller Vorsatz. Regelmäßiges und gründliches Zähneputzen schützt das Gebiss zwar vor Bakterien und Karies – allerdings reicht es für einen rundum sauberen Mund nicht aus. An schwer zugänglichen Stellen wie den Zahnzwischenräumen setzen sich oftmals Nahrungsreste, Speichel und Bakterien ab. Werden diese nicht entfernt, bilden sich Plaque und Zahnstein. Auf Dauer kann das eine Gefahr darstellen und Karies oder eine Parodontitis auslösen. Tee, Koffein oder Rotwein führen außerdem dazu, dass sich die Ablagerungen unschön verfärben, wodurch die Zähne schnell ungepflegt wirken. Natürlich ersetzt eine professionelle Zahnreinigung nicht das tägliche Putzen, dient aber als sinnvolle Ergänzung zur Mundhygiene. Am besten sollte der Termin jedes halbe Jahr durchgeführt werden.“

Mit Zahnseide ans Ziel

Dr. Christoph Sliwowski, Leiter der Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf im St. Vinzenz-Krankenhaus:

„Gute Mundhygiene schützt unter anderem vor Karies, Zahnfleischentzündungen sowie Zahnbetterkrankungen. Wer die Pflege bisher vernachlässigte, sollte sie sich daher für das neue Jahr auf jeden Fall vornehmen. Dabei kommt es allerdings nicht nur auf Zähneputzen, sondern auch auf die regelmäßige Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide an, die viele Menschen oftmals vergessen. Es gibt sie in verschiedenen Varianten, beispielsweise gewachst und ungewachst. Während Wachsbeschichtungen für ein einfaches Hin- und Hergleiten zwischen den Zähnen sorgen, ist ungewachste Zahnseide dünner. Sie bietet sich daher vor allem bei eng beieinanderstehenden Zähnen an.

Für eine leichtere Handhabung greifen viele Menschen auf sogenannte Zahnseide-Sticks zurück. Andere nutzen als Alternative Interdentalbürsten oder Zahnbänder. Welche Art sich letztlich am besten eignet, hängt von den Mundverhältnissen und den persönlichen Vorlieben ab. Wer sich unsicher ist, lässt sich bei der Wahl am besten vom Zahnarzt beraten. So steht einem schönen Lächeln im neuen Jahr nichts entgegen.“ (borgmeier pr/ms)

Yoga - mehr als nur ein Work-out

Wer sich gestresst und ausgezehrt fühlt, findet durch Yoga womöglich den notwendigen Ausgleich. Es sei mehr als nur ein Work-out, sagt Personal Trainerin und Buchautorin Uschi Moriabadi. „Yoga ist eine ganzheitliche Methode, um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.“

Körperübungen, Asanas genannt, bringen nach ihren Worten die Muskel- und Knochenstrukturen in Einklang, fördern etwa den Blutkreislauf und harmonisierten das Nervensystem. Auch intensive Atemübungen, Pranayama genannt, können Teil der Yogastunde sein. Ebenso wie Meditation: Sie bringe zusätzlich Klarheit im Geist und innere Zufriedenheit, erklärt die Dozentin der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbücken.

Durch die Konzentration auf die Übungen lasse sich Stress abbauen und zur Entspannung beitragen. Das könne helfen, gesünder, ausgeglichener und glücklicher im gegenwärtigen Moment zu leben.

Wichtig ist, sich vor der ersten Yoga-Einheit gegebenenfalls ärztlichen Rat einzuholen. Das gilt etwa insbesondere für Menschen mit chronischen Erkrankungen und für Schwangere.

Gerade für Einsteiger ist es außerdem elementar, dass sie gut angeleitet werden. Entsprechend sollte die Yoga-Lehrerin oder der Yoga-Lehrer ausgebildet, erfahren und einfühlsam sein, rät Moriabadi und warnt: Gerade bei dem großen Angebot im Internet sollte man als Einsteiger vorsichtig sein. „Schnell ist man überfordert, tut sich vielleicht sogar weh, und kann so die positiven Effekte des Yoga gar nicht erkennen.“ (dpa)

Klein anfangen statt klein beigeben

Umfragen ergeben: Jeder Dritte nimmt sich für das neue Jahr etwas vor: Gesünder essen, regelmäßig Sport treiben, mehr sparen, umweltbewusster leben.

Klingt gut. Und bei den meisten leider so allgemein, dass es entweder bei den Vorsätzen bleibt oder diese nach kurzer Zeit wieder aufgegeben werden.

Experten sind sich einig: Je konkreter das Ziel, je definierter die einzelnen Schritte dahin und vor allem je genauer die Motivation dahinter - und sei sie auch noch so profan - desto größer der Erfolg. Wer nach Perfektion bei der Durchsetzung strebt, ist eher nicht gut beraten. Besser: Rückschläge analysieren, akzeptieren und hinter sich lassen.

Und: Man darf ruhig klein anfangen. Das ist auf alle Fälle besser, als klein beigeben. (Cornelia Michaelis)