Tag der Kosmetiker Alles für die Schönheit

Abschalten, Wohlfühlen - bei Kosmetikern wie bei allen Schönheitspflegern ist man in guten Händen. Foto: © Valua Vitaly/shutterstock.com
Abschalten, Wohlfühlen - bei Kosmetikern wie bei allen Schönheitspflegern ist man in guten Händen. Foto: © Valua Vitaly/shutterstock.com

Kosmetik ist keine neue Erfindung, aber immer wieder innovativ und natürlich dekorativ

Der Ausdruck Kosmetik (vom altgriechischen Verb kosméo „ich ordne“, „ich ziere“, „ich schmücke“) bezeichnet die Körper- und Schönheitspflege, bzw. die Erhaltung, Wiederherstellung oder Verbesserung der äußeren Erscheinung des menschlichen Körpers. Letzteres ist immer beeinflusst vom jeweiligen Schönheitsideal, das sich bekanntermaßen rasch und häufig ändern kann.

Berühmt ist der hoch entwickelte Schönheitskult im Alten Ägypten, wo Schminke bereits 2000 Jahre vor den Pyramiden von Bedeutung war. Anders als in manchen späteren europäischen Epochen war bei den Ägyptern der Gedanke an körperlicher Reinheit und Hygiene sehr wichtig, sie kannten Reinheitsvorschriften, Dampfreinigungen und rituelles Kauen von Kräutern zur Mundreinigung. Sie wuschen sich mit sodahaltigem Wasser, hatten ein üppiges Arsenal an Geräten, Ölen, Fette, Salben, Duftstoffen, Essenzen und Schminke, dazu Spiegel, Schminkbehälter, Kämme, Waschgeschirre, Pinzetten und Klingen zum Entfernen störender Haare durch Fadenepilation, Perücken, Zinnober und roter Ocker für Lippen und Wangen, Henna für Haut, Haare, Fuß- und Fingernägel, für die Augen grünen Malachit oder grauen Bleiglanz sowie Kajal.

Kosmetik reicht aber schon weiter zurück als bis ins Alte Ägypten; bereits zu prähistorischer Zeit sollen sich Frauen mit roter Farbe ihre Gesichter bemalt; also verziert haben.

Im Europa des Mittelalters hatte die Kirche kostspielige kosmetische Mittel als heidnisch verdammt. Erst in der Renaissance gewann die Kosmetik wieder an Bedeutung; wobei Perücken zwar dekorativ waren, aber eher ungepflegtes Haar verbargen; Parfüms den Körpergeruch übertünchten und Puder Hautmängel verdeckten. Kosmetik galt als Statussymbol.

Kosmetik statt Hygiene; davon kann heute keine Rede mehr sein. Der Markt der Produkte, die allein der Körperhygiene dienen, ist unendlich groß; so dass jeder für die Pflege und Verschönerung zu Hause das Passende findet. Im Schnitt gab 2016 jede Frau in Deutschland 164 Euro für Kosmetik aus; Tendenz steigend. Generell soll Kosmetik nicht nur verschönernd wirken, sondern mindestens ebenso das Lebensgefühl steigern; nicht zu unterschätzen ist der Wellnessfaktor. Dieser kommt am besten zum Tragen, wenn man sich von fachlichen Händen verwöhnen lässt. Ob auf der Liege der Kosmetikerin seines Vertrauens oder in einer großen Wellnessoase. Die Anzahl der Unternehmen im Kosmetikhandwerk im Jahr 2017 in Deutschland betrug übrigens rund 56600.

Bei der Kosmetik gibt es heute Unterteilungen. Die reinigende Kosmetik bezieht sich auf den gesamten Körper. Das tägliche Duschen ist beispielsweise genauso Teil der reinigenden Kosmetik wie ein längeres Schaumbad. Auch die Zahn- und Mundpflege bzw. die Haarbehandlung zählt zu den kosmetischen Methoden. Dekorative Kosmetik: Bei dieser Form der Kosmetik steht primär das Verschönern des Gesichts, zum Beispiel durch Make-up, Lippenstift oder Lidschatten im Vordergrund. Auch das Aufragen von Parfum oder das Verwenden eines Deo-Sprays ist Ausdruck dieser Art von Kosmetik.

Relatives Neuland in Europa ist die apparative Kosmetik. Diese Art von kosmetischer Behandlung stützt sich auf den Einsatz von technischen, innovativen Kosmetik-Geräten. Viele dieser Geräte arbeiten mit Techniken, die sich im medizinischen Bereich schon seit vielen Jahren bewährt haben. Die apparative Kosmetik wird auch als eine sanfte Alternative zu chirurgischen Eingriffen gesehen. Die Belastung für den Körper ist wesentlich geringer, und der Effekt ist sichtbar und langanhaltend. Es werden insbesondere die Regenerationsvorgänge der Haut positiv beeinflusst, die Stoffwechselvorgänge angeregt und Resultate im Zusammenhang mit Anti-Aging erbracht. (Quelle: wikipedia/statistica/messe-düsseldorf)
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