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Angermünde aktuell

Turm-Saison 2021 in Stolpe ist gerettet

Besichtigung des „Grützpott“ wieder möglich / Neue Führungen zu Geschichte und Natur

Weithin sichtbares Wahrzeichen von Stolpe und Besuchermagnet in der Nationalparkregion: der „Grützpott“ Foto: Andreas Winter

30.06.2021

Angermünde/Stolpe. Seit Jahrzehnten ist er ein beliebtes Ausflugsziel, doch nun drohten Besucher vor verschlossenen Türen zu stehen: der Stolper Turm, besser bekannt als „Grützpott“. Nachdem der Dorfverein Stolpe, dessen Mitglieder den Turm viele Jahre mit Elan betreut und offengehalten haben, im letzten Jahr die Betreuung wieder an die Stadt Angermünde übergeben hat, kann das markante Bauwerk mit dem besonderen Ausblick über den Nationalpark nun wieder besucht werden. Eine Mitarbeiterin der Stadt und ehrenamtlich Tätige aus dem Ort sichern die Öffnungszeiten ab und sind für die Gäste da. Es darf also wieder geschaut werden: Bis zum Saisonende im Oktober mittwochs, donnerstags, freitags und sonntags von 10 bis 12 sowie 14 bis 16 Uhr und an Sonnabenden von 10 bis 12 sowie 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet 2,50 Euro. Kinder bis 16 Jahren haben freien Eintritt. Gruppen ab acht Personen zahlen zwei Euro Eintritt pro Person.

Erstmals wurde zur touristischen Nutzung des Turms ein Kooperationsvertrag mit dem Tourismusverein Angermünde abgeschlossen: „Wir freuen uns, den Turm mit Hilfe ehrenamtlichen Engagements und durch die enge Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein wieder öffnen zu können.

Ein starkes Team für einen dicken Turm (v.l.): Ilona Henning (Turmverein), Marina Delzer (Natur- und Landschaftsführerin), Regina Söhmel (Turmverein), Tourismus-Chefin Johanna Henschel und Roland Schulz (Natur- und Landschaftsführer) Foto: Jörg Matthies
Ein starkes Team für einen dicken Turm (v.l.): Ilona Henning (Turmverein), Marina Delzer (Natur- und Landschaftsführerin), Regina Söhmel (Turmverein), Tourismus-Chefin Johanna Henschel und Roland Schulz (Natur- und Landschaftsführer) Foto: Jörg Matthies

Gäste können zukünftig über die Touristinformation Besichtigungen im Rahmen von Natur- und Landschaftsführungen buchen und diese besondere Sehenswürdigkeit kennenlernen“, so Maria Schmidt, Fachbereichsleiterin für Bildung, Kultur und Soziales bei der Stadtverwaltung. „Wer den Turm unabhängig von einer Führung besuchen möchte, kann während den Öffnungszeiten ohne Anmeldung direkt nach Stolpe fahren.“
    

Neben der Ausstellung im Innenraum wird jetzt auch die Geschichte des Turms und der Region sowie die besondere Natur- und Pflanzenwelt durch neue Führungen erlebbar gemacht. Die zertifizierten Natur- und Landschaftsführer Marina Delzer und Roland Schulz haben die zwei Touren entwickelt, die jeden Montag im Wechsel stattfinden. Unter den Überschriften „Zum Roten Riesen und wankenden Giganten“ und „Kräuter und bunte Mauerblümchen am Fuße des Grützpotts“ verbinden sie auf interessante Weise naturkundliches und historisches Wissen sowie die Besichtigung des Stolper Turms. Die Führungen starten montags um 10 Uhr ab Stolpe. Wer die mit seinen 18 Metern Außendurchmesser wohl dickste Turmburg Deutschlands in einer Gruppe erkunden will, der kann sich dafür ebenfalls im Haus Uckermark anmelden. Kontakt Tourist-Information: Tel. 03331 297660 (MäSo)

Als Steuermann auf der Rikscha

Foto: Oliver Voigt
Foto: Oliver Voigt

Stadtoberhaupt am Lenker: Angermündes Bürgermeister Frederik Bewer hat sich die Jungfernfahrt mit den neuen Rikschas im AWO-Seniorenheim „Am Stadtwall“ nicht nehmen lassen. Schließlich sind die Gefährte, die im Stadtgebiet nun keine Eintagsfliege sein sollen, sehr nützlich. Sie ermöglichen es schließlich betagten oder gehbehinderten Bewohnern, die sonst kaum noch in den Genuss eines Ausflugs kamen, wieder einmal raus zu kommen. Weil der Bürgermeister aber auch noch im Rathaus gebraucht wird, werden weitere freiwillige Rikscha-Fahrer gesucht, die den Senioren zu mehr Freude im Alltag verhelfen können. Heimleiterin Doreen Gnoskli freut sich über interessierte Anrufer (Tel.: 03331 2910).


Einkaufsnacht 2021

Blick in die Vergangenheit: Die Angermünder Einkaufsnacht erfreute sich in der Vergangenheit stets großer Beliebtheit. Die Geschäftsinhaber, die sich natürlich auch ohne Aktionstag auf Kunden freuen, tüfteln bereits an Höhepunkten wie etwa die beliebte Modenschau. Archivfoto: Oliver Voigt
Blick in die Vergangenheit: Die Angermünder Einkaufsnacht erfreute sich in der Vergangenheit stets großer Beliebtheit. Die Geschäftsinhaber, die sich natürlich auch ohne Aktionstag auf Kunden freuen, tüfteln bereits an Höhepunkten wie etwa die beliebte Modenschau. Archivfoto: Oliver Voigt

Angermünde. Die Planungen laufen auf Hochtouren seit sich die Corona-Pandemie sichtlich entspannt hat: Die Angermünder Einkaufsnacht wird in diesem Jahr am 13. August stattfinden. Die Innenstadthändler planen statt wie bisher vorrangig am Abend nun den ganzen Tag über Aktionen für alle Altersgruppen, unter anderem soll ein Backbus in der Stadt Halt machen. Vertreter von Politik, Unternehmen und Organisationen sollen am 13. August ebenfalls Gelegenheit haben, sich austauschen zu können, da der Neujahrsempfang der Stadt in diesem Jahr ausfallen musste. Wie genau der Aktionstag aussehen wird, das wird nun akribisch vorbereitet und rechtzeitig bekanntgegeben. Dass die Innenstadt deutlich mit Leben erfüllt sein wird, das dürfte aber bereits feststehen. (chs)


Bauarbeiten

Angermünde. Zwei Sperrungen sorgen im Zeitraum vom 1. Juli bis 31. August für Verkehrseinschränkungen rund um Angermünde: Hinter dem Abzweig an der B 2 bis kurz vor Neuhof wird der Asphalt an maximal fünf Tagen repariert. Die Umleitung über Crussow ist ausgeschildert. Auch auf der Straße zwischen Dobberzin und Crussow wird der Asphalt an fünf Tagen am Stück instand gesetzt. Hier wird die Umleitung über Neuhof geführt.

Der Bahnübergang in Mürow (zwischen Mürow und B 2) ist vom 8. bis 15. Juli ebenfalls gesperrt. Eine Umleitung entfällt hier. (chs)


Agenda-Diplom

Angermünde. Sommerferienzeit in der Stadt: Bereits zum 4. Mal gibt es in Angermünde wieder die Aktion „Agenda-Diplom“. Viele Partner sind wieder dabei, um Grundschulkindern erlebnisreiche Stunden zu ermöglichen. Insgesamt sind es über 70 Einzelveranstaltungen von 30 Anbietern, die bis zum Ferienende geboten werden. Ferienkinder, die mindestens drei Veranstaltungen im Rahmen der Aktion besucht haben und ihre Stempelkarte bei der Volkssolidarität einreichen, erhalten ihr Agenda-Diplom Anfang September in einer Verleihungszeremonie direkt von Bürgermeister Frederik Bewer. (MäSo)


Rohrbruch mit Folgen

Angermünde. Nach dem Schreck wird das ganze Ausmaß eines Rohrbruchs sichtbar, der für die „Wildblume“, den Naturkostladen in der Brüderstraße, unangenehme Folgen hat. Denn: Ab dem 30. Juni muss das Geschäft von Marcel Schwichtenberg für mehrere Wochen schließen. Der Inhaber war unverschuldet in die Misere geraten und hofft nun, dass bis zum 29. Juni möglichst viele der Lebensmittel und Vorräte abverkauft werden. Und natürlich, dass die Kunden dem laden die Treue halten. Die Renovierung werde unter Hochdruck ablaufen, die Wiedereröffnung rechtzeitig bekanntgegeben. (chs)


Abschied

Angermünde. Wolfgang Rall, Religionslehrer am Angermünder Einstein-Gymnasium, ist zum Schuljahresende verabschiedet worden. Nach 21 Jahren in Angermünde wird er zukünftig am Schwedter Gauß-Gymnasium unterrichten. (chs)


Neuer Ausschuss

Angermünde. Wo soll es hingehen mit Angermünde in der Zukunft? Wohnungsbau, Kita- und Schulentwicklung, Gewerbeansiedlung – damit beschäftigt sich nun der neuen Ausschuss für Stadtentwicklung. Besetzt ist er mit sieben Mitgliedern. (chs)

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