Finanzamt beteiligt sich an Handwerkerkosten Image 1

Steuertipps - Jahresabschluss

Finanzamt beteiligt sich an Handwerkerkosten

 

Maler und Co: Handwerkerkosten lassen sich steuerlich geltend machen - wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Foto: Markus Scholz/dpa-mag

23.09.2020

Handwerker kosten Geld. Die gute Nachricht: Das Finanzamt kann an einem Teil der Kosten beteiligt werden. Die Voraussetzung: Die Arbeiten wurden im Privathaushalt durchgeführt. Steuerpflichtige können die Ausgaben in diesen Fällen bis zu einer Höchstgrenze von 6000 Euro im Jahr steuerlich geltend machen, erklärt die Bundessteuerberaterkammer in Berlin. Damit lässt sich der Einkommensteuerbetrag um bis zu 1200 Euro reduzieren. Wichtig zu beachten: Das Finanzamt berücksichtigt nur Lohn- und Arbeitskosten. Daher ist darauf zu achten, dass diese auch aus der Rechnung hervorgehen. Von den nachgewiesenen Kosten können 20 Prozent direkt auf die zu zahlende Einkommensteuer angerechnet werden. (dpa)
      

Steuerfreie Beihilfen

Voraussetzung: zusätzlich zum Arbeitslohn

Um Unternehmen in der Corona-Pandemie dabei zu unterstützen, ihre Liquidität zu verbessern, erhalten sie steuerliche Hilfen. Das Bundesfinanzministerium hat dazu eine Reihe konkreter steuerlicher Erleichterungen abgestimmt.

Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kümmern sich Tag für Tag darum, die Menschen in Deutschland zu versorgen. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie machen sie das unter erschwerten Bedingungen – sei es als Pflegekraft, an der Supermarktkasse, als Arzt im Krankenhaus oder hinter dem Lenkrad eines Lkw. Zahlreiche Arbeitgeber haben deshalb angekündigt, ihren Beschäftigten einen Bonus zahlen zu wollen.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können ihren Beschäftigten nun Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro im Jahr 2020 steuerfrei auszahlen oder als Sachlohn gewähren. Voraussetzung ist, dass Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. (Quelle: bundesfinanzministerium/pm/cr)