Familienunternehmen mit stabilem Fundament Image 1

30 Jahre massivBau GmbH Casekow

Familienunternehmen mit stabilem Fundament

Kerstin Schütze und Heiko Kausch feiern 30 Jahre massivBau GmbH Casekow / Geschwister leiten erfolgreiches Unternehmen mit insgesamt 60 Mitarbeitern in der zweiten Generation

Eingespieltes Team: Heiko Kausch und Kerstin Schütze sind Geschwister und außerdem ein erfolgreiches Geschäftsführungsduo, das sich im 30. Jahr auch mal ein Glas Sekt gönnen darf.

13.10.2020

Casekow. Dass Geschwister nicht nur ein gutes Verhältnis haben, sondern auch reibungslos und sehr erfolgreich zusammenarbeiten können, das beweisen Kerstin Schütze und Heiko Kausch von der massivBau GmbH Casekow. Das Familienunternehmen feiert in diesen Tagen das 30-jährige Bestehen.
     

Knapp zehn Jahre führen Kerstin Schütze und ihr Bruder Heiko Kausch das Bauunternehmen gemeinsam. Die Aufgaben sind gut verteilt: Heiko Kausch kümmert sich um alles Technische, Kerstin Schütze ist für die kaufmännischen Belange zuständig. „Das klappt einwandfrei, weil wir uns gegenseitig ergänzen“, sagt Kerstin Schütze, die in einem dualen Studium alle Feinheiten des Steuer- und Prüfungswesens erlernte. „Und selbst wenn es einmal Unstimmigkeiten gibt, dann schlafen wir eine Nacht darüber und finden immer eine gemeinsame Lösung“, ergänzt ihr Bruder, der als Diplom-Ingenieur für Hochbau ebenfalls das nötige Know-How besitzt. Dass beide charakterlich durchaus unterschiedlich sind und es so ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Risikobereitschaft und Sicherheitsbedürfnis gibt, kommt dem Unternehmen, das die Geschwister von den Eltern übernahmen, zugute.
     

Im Gegensatz zu Rosemarie und Friedrich-Wilhelm Kausch machten die Nachfolger inzwischen zwar ebenfalls die Erfahrung von Hochs und Tiefs, die es immer gibt, wenn man ein eigenes Unternehmen führt. Im Gegensatz zu ihren Eltern aber, die bei der Firmengründung vor 30 Jahren ins kalte Wasser der Selbstständigkeit sprangen und sich auch mit allen Facetten der freien Marktwirtschaft erst bekannt machen mussten, übernahmen die Geschwister ein solides und erfolgreiches Unternehmen. Dieses ebenso weiterzuführen, Herausforderungen auf allen Ebenen zu meistern, das hatten und haben sich auch die heutigen Geschäftsführer vorgenommen.
     

Gerade in diesem Jahr war das Unternehmen wie viele andere Betriebe durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen gefordert: Mitarbeiter fielen wegen der Kinderbetreuung zeitweise aus, Bauvorhaben verzögerten und Lieferzeiten veränderten sich. Eine gute Vorausplanung, die ohnehin in der Unternehmens-DNA verankert ist, half dabei, auch diese Hürden zu meistern. Welche langfristigen Auswirkungen die Pandemie haben wird, weiß noch niemand, die Geschäftsführer aber haben auch das im Blick. Schließlich konnten sie auch bisher den Anspruch der Gründergeneration erfüllen: Zahlreiche Firmenbauten und Einfamilienhäuser errichtet das Unternehmen im Laufe des Jahres, manch einem in die Jahre gekommenen Bau verhelfen die 35 Mitarbeiter zu neuem Glanz. Die technische Ausstattung ist auf dem neuesten Stand, nicht zuletzt weil das Unternehmen jährlich eine sechsstellige Summe in Baufahrzeuge und unverzichtbare Werkzeuge investiert. Gesund und gut aufgestellt sei man, beschreibt Kerstin Schütze den Zustand des Familienunternehmens.

Dabei zählt längst nicht nur der Familienbetrieb zum Unternehmen: 2012 übernahmen die Geschäftsführer die Baukonzept Benthin GmbH und erweiterten 2015 noch einmal mit der Übernahme der Firma Neumann & Seebach Tief-, Kultur- und Straßenbau GmbH ihr Leistungsspektrum. So wuchs die Mitarbeiterschaft auf insgesamt rund 60 Angestellte an. Sie sind tätig für private und öffentliche Auftraggeber, nicht nur, aber hauptsächlich in der Uckermark. „Ein Team, auf das man sich verlassen kann“, lobt Heiko Kausch. Zufriedene Mitarbeiter seien nämlich ein ganz zentraler Bestandteil für den Erfolg des Unternehmens. Und genau hier liegt auch eine der größten Aufgaben für die Chefs: die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern. „Mit einem Altersdurchschnitt von ungefähr 45 Jahren sind wir aktuell gut aufgestellt, aber wir müssen immer auch vorausschauen und bilden deshalb auch seit Jahren aus. Leider haben wir in diesem Jahr von den angebotenen Lehrstellen nur einen Ausbildungsplatz als Zimmerer neu besetzen können“, berichtet Kerstin Schütze. Dabei kann das Unternehmen durchaus punkten, denn allen Azubis winkt die Aussicht auf die Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis.


„Ein Team, auf das man sich verlassen kann“, so das Lob an die Mitarbeiter


Darüber hinaus wird für den innerbetrieblichen Zusammenhalt einiges getan, auch wenn in diesem Jubiläumsjahr die Corona-Pandemie unschön dazwischenfunkt. „Unsere große Geburtstagsparty muss leider ausfallen, weil die Auflagen für eine Feier aktuell nicht zu erfüllen sind. Das ist schade, aber nicht zu ändern, wir wollen ja auch, dass alle Spaß haben“, sagt Heiko Kausch. Im nächsten Jahr, so hoffen die Geschäftsführer, soll das Fest nachgeholt werden.