Gedenken an Miez und Co

TAG DES FRIEDHOFS

Gedenken an Miez und Co

Kremierung in einem Tierkrematorium, Einzelkremierung und Tierbestattung auf dem eigenen Grundstück

Wenn das geliebte Tier geht. Foto: adobe.stock

10.09.2023

In deutschen Haushalten lebten im Jahr 2019 rund 34 Millionen Haustiere, darunter allein rund 14,7 Millionen Katzen und 10,1 Millionen Hunde. Verstirbt ein geliebtes Haustier, stellt sich für viele erstmals die Frage, welche Möglichkeiten bestehen, dem treuen Wegbegleiter die letzte Ehre zu erweisen. Grundsätzlich bestehen hierfür folgende Optionen:
Kremierung in einem Tierkrematorium
Die Kremierung oder Einäscherung stellt eine Feuerbestattung dar, die in einem Tierkrematorium durchgeführt wird. Bei einer Sammelkremierung werden mehrere Tiere verbrannt. Die zurückbleibende Asche wird durch das Krematorium verwahrt und auf Naturflächen im Umkreis des Kleintierkrematoriums verstreut. Die Kosten einer Kremierung richten sich nach Größe und Gewicht des Tieres und betragen ca. 45 Euro bis 135 Euro.

Einzelkremierung
Hier wird ausschließlich das eigene Haustier eingeäschert. Die Urne mit der Asche können die Besitzer mit nach Hause nehmen und selbst verwahren oder sie wird direkt an ein beauftragtes Tierbestattungsunternehmen übergeben. Einzelkremierungen kosten zwischen ca. 100 Euro und 315 Euro.

Tierbestattung auf dem eigenen Grundstück
Auf dem eigenen, nicht gemieteten Grundstück ist die Bestattung unter bestimmten Bedingungen erlaubt, wie zum Beispiel:
• Das Haustier darf nicht an einer meldepflichtigen Krankheit erlegen sein.
• Für die Beisetzung von größeren Tieren wie Hund oder Katze ist vorab die Genehmigung des zuständigen Veterinäramtes einzuholen, bei kleinen Heimtieren wie Hamster oder Wellensittich ist dies nicht notwendig.
 • Der Tierleichnam muss mindestens einen halben Meter unter der Erde begraben werden ohne plastische Beigaben.
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