Tanzen macht Spaß! Aber wussten Sie, dass Tanzen auch eine hervorragende Aktivität für Rückengesundheit und Schmerzprävention ist?
Der Verein Aktion Gesunder Rücken e.V. weist jedes Jahr auf die Bedeutung der Rückengesundheit hin und bringt Expertentipps und wichtige neue Erkenntnisse in den Alltag der Menschen.
Beim Tanzen werden Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit gleichzeitig trainiert, ganz ohne langweilige Wiederholungen. Die rhythmischen Bewegungen stärken die Rumpf- und Rückenmuskulatur, fördern Koordination, Gleichgewicht und Körperwahrnehmung und wirken so Rückenproblemen langfristig entgegen. Gleichzeitig verbessert Tanzen die Haltungsstabilität und hilft, Verspannungen und Schmerzen vorzubeugen, weil viele Muskelgruppen gleichmäßig aktiviert werden.
Bewegung leicht gemacht
Das Thema „gesundheitsfördernde Bewegung“ steht im Mittelpunkt des 25. Tag der Rückengesundheit am 15. März, der unter dem Motto Rück'n'Roll – Bring Bewegung in dein Leben!“ bundesweit darauf aufmerksam macht, wie regelmäßige Alltagsbewegung Rückenschmerzen vorbeugt und die Lebensqualität verbessert. Auch kleine Bewegungen können bereits großen gesundheitlichen Nutzen bringen, besonders wenn man bisher eher wenig aktiv war. Zum Beispiel gleich morgens, noch im Bett strecken und räkeln oder beim Zähneputzen auf einem Bein stehen, kurze Strecken zu Fuß gehen 5. oder die Treppe statt den Aufzug wählen.
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Einfach und wirksam
Experten-Tipps: So kommt mehr Bewegung in den Alltag.
Regelmäßig in Bewegung
Um die Ausdauer zu verbessern, sollte jede Woche mindestens 150 Minuten Bewegung in moderater Intensität eingeplant werden – etwa Radfahren, Wandern, Aerobic, Zumba oder Tanzen. Idealerweise ist diese Zeit auf fünf Tage verteilt mit jeweils rund 30 Minuten. Bei dieser Belastung wird es etwas anstrengend ist, aber man kann noch gut reden. Bei einem intensiveren Training reichen 75 Minuten pro Woche. Diese Einheiten sollten über die Woche verteilt jeweils mindestens 10 Minuten dauern. Zu den intensiveren Aktivitäten zählen z. B. Laufen, schnelles Radfahren oder Schwimmen. Dabei spürt man deutlich die Anstrengung und kann nicht mehr durchgängig sprechen. Ein pauschal richtiges Tempo oder Trainingsdauer gibt es allerdings nicht.
Muskelstärkendes Krafttraining
Mindestens zweimal pro Woche werden muskelkräftigende Aktivitäten in den Alltag eingebaut – egal ob an Geräten, mit dem eigenen Körpergewicht, mit kleinen Trainingshilfen wie Hanteln oder Bändern, oder sogar durch intensive Gartenarbeit wie Hecke schneiden oder Holz hacken. Wichtig ist: Hauptsache, die Muskeln werden vielfältig gefordert.
Sport für Fitness und Rückengesundheit
Gesundheitssport ist nicht leistungsorientiert, sondern soll die allgemeine Fitness steigern.
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