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Strausberger Stadtkalender Führungswechsel beim Wasserverband

Erkners Bürgermeister Henryk Pilz (v.l.n.r.) gratuliert André Bähler, dem neuen Vorsteher des Wasserverbandes und Nachfolger von Henner Haferkorn. Foto: Uwe Spranger
Erkners Bürgermeister Henryk Pilz (v.l.n.r.) gratuliert André Bähler, dem neuen Vorsteher des Wasserverbandes und Nachfolger von Henner Haferkorn. Foto: Uwe Spranger

André Bähler mit großer Mehrheit zum neuen Vorsteher des Wasserverbandes Strausberg-Erkner gewählt

Strausberg. Es war so ziemlich der letzte Drücker. Zum einen will der derzeitige Verbandsvorsteher Henner Haferkorn Ende des Monats in den Ruhestand gehen, zum anderen hätten die neuesten Regelungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie Versammlungen wie diese wohl unmöglich gemacht. Auf jeden Fall hatten sich die Organisatoren der Verbandsversammlung auf die derzeitige Situation eingestellt. Die Tische der Mitgliedsvertreter waren auseinander gerückt, um mehr Abstand zu wahren, und sogar Mundschutz lag bereit. Im Publikumsbereich war jeder zweite Sitz präventiv gesperrt.

Der Vorsitzende der Verbandsversammlung, Erkners Bürgermeister Henryk Pilz, kündigte an, dass die Sitzungen nach Absprachen im Vorstand in Zukunft weiterhin an wechselnden Standorten stattfinden sollen, wenn es von den Städten und Gemeinden gewünscht werde. So könnten die Vertreter der Mitglieder die anderen Kommunen besser kennen lernen, denn die jeweiligen Gastgeber können diese kurz vorstellen, wie es diesmal Rüdersdorfs Bürgermeisterin Sabine Löser vornahm. Überdies sollten Bürgern kürzere Wege ermöglicht werden, wenn es um bestimmte Probleme gehe, sagte Pilz.

Nach umfangreichen Informationen von Verbandsvorsteher Henner Haferkorn insbesondere zur Ver- und Entsorgung für die geplante Tesla-Autofabrik in Grünheide sowie wenigen Bürgerfragen zu dem Thema stand die Wahl des neuen Verbandsvorstehers auf der Tagesordnung. Wie Pilz erläuterte, sei das Auswahlverfahren für die Nachfolge des Ende des Monats ausscheidenden Amtsinhabers an eine Fachfirma abgegeben worden. Von insgesamt fünf Bewerbern hätten vier vorgegebene Kriterien nicht oder nur teilweise erfüllt. Nach Anhörung der Kandidaten im Februar schlage der Vorstand den einzig im Rennen verbliebenen André Bähler vor, der als Technischer Leiter die „erfolgreiche Entwicklung des WSE begleitet hat und selbst eingebunden war“.

Bähler erhielt vor der Abstimmung noch Gelegenheit, seine Ziele und „Visionen“ vorzustellen. Oberste Priorität habe es, die bedarfsgerechte Ver- und umweltgerechte Entsorgung mit einer Infrastruktur zu sichern, die entsprechend kommunaler Ziele wachse. Weitere Schwerpunkte seien unter anderem Instandhaltung und Sanierung von WSEAnlagen, Kostenreduzierungen, auch um stabile Gebühren und Beiträge zu sichern, Unterstützung der Kommunen bei der Regenentwässerung, Übernahme der Grubenabfuhr in Teilgebieten sowie intern Aus- und Weiterbildung, Gesundheitsmanagement und gute Arbeitszeitmodelle, um ein attraktiver Arbeitgeber zu sein.

In geheimer Wahl stimmten anschließend elf der anwesenden Kommunalvertreter für den Vorschlag, zwei dagegen, einer enthielt sich. Damit war bereits im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit erreicht.
 

Vorsicht Trickbetrüger

Ältere und gutgläubige Bürger werden oft zu Opfern

Strausberg. Sie sprechen an den Haustüren vor und bieten, an Pflasterflächen jetzt sofort von Moos und Algen zu reinigen und – gegen saftigen Aufpreis – auch eine Imprägnierung aufzubringen. Oft benutzen sie dabei Fotos oder sogar Prospekte des rechtlich geschützten Steinfresh-Systems ®. Über falsche Adressen auf Prospekten wird den Kunden auch vorgegaukelt, es handele sich um einen Betrieb in der Nähe. Frau Meyer aus Minden (Name und Ort geändert) ist Opfer dieser Betrüger geworden. Wie Radio und Zeitung berichteten, wurde sie für etwa drei Stunden Arbeit um 2000 Euro erleichtert. Das Ergebnis der Arbeit ist mehr als unbefriedigend. Die versprochene farbige Intensivierung war nach dem Abtrocknen der Steine nicht mehr vorhanden, eine Imprägnierung nicht feststellbar und nach einiger Zeit sahen die Pflasterflächen noch viel schlimmer aus als zuvor. Eine nachvollziehbare Rechnung gab es nicht, die Summe wurde sofort bar abkassiert. Somit gab es für Frau Meyer auch keine Möglichkeit der Reklamation. Was der Frau blieb, war ein so genanntes Zertifikat, mit einer Handynummer, aus dem noch nicht einmal die Anschrift dieser dubiosen Firma hervorgeht. Von der Geschädigten sowie von der Steinfresh-Systemzentrale wurden bereits Betrugsanzeigen gegen diese dubiose Firma erstattet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise geschädigter Bürger gern entgegen. Allen Geschädigten wird empfohlen, ebenfalls Anzeige zu erstatten.

Weitere Infos unter: www.steinsanierung-klemund.de

Schluss mit der Schlepperei

Getränke Basar Hentze liefert bis an die Wohnungstür

Strausberg. Seit nunmehr fast 30 Jahren – gegründet am 27. April 1990 – liefert Getränke Basar Hentze Getränke aller Art an Kunden in ganz Berlin und Umgebung. Getreu dem Motto „heute bestellt – morgen geliefert“ beliefert die Firma von Eberhard Hentze Firmen, Büros, Kitas, Kanzleien, Arztpraxen und natürlich private Haushalte mit ihren sechs Fahrzeugen – gut zu erkennen an dem netten Herrn auf dem Dach.

„Nutzen Sie unseren Service. Wir liefern Ihnen schnell, preiswert und zuverlässig Ihre Getränke bis an die Wohnungstür“, so Firmenchef Eberhard Hentze. Außerdem umfasst das Angebot des Getränkespezialisten die Lieferung von Fassbier und den Verleih von Festzelt-Garnituren und Stehtischen.

Weitere Infos auf www.getränke-strausberg.de.
 

Hilfe in der Nachbarschaft

Strausberg. Das Horte - Alternative Jugendprojekt 1260 e. V. aus Strausberg möchte sich in der Corona-Krise solidarisch mit allen gesundheitlich vorbelasteten oder älteren Menschen zeigen und bietet Hilfe bei wichtigen Einkäufen oder Apothekengängen an. Falls der Kühlschrank leer ist, wichtige Medikamente benötigt werden oder Briefe zur Post oder in den Briefkasten gebracht werden müssen, kann man gerne bei dem Verein anrufen und bekommt Unterstützung.

Wer selbst nicht zur Risikogruppe gehört und auch mithelfen möchte, kann sich ebenfalls gerne bei den Jugendlichen melden.

In beiden Fällen gilt folgender Telefonnummer: (0163) 9702794.

Touristinformation und Kundenpavillon geschlossen

Strausberg. Aufgrund der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg vom 17. März hat Bürgermeisterin Elke Stadeler die Stadt- und Touristinformation in der August-Bebel-Straße 1 vorerst bis einschließlich 19. April für den Besucherverkehr schließen lassen. Während dieser Zeit wird auch der Fahrkartenverkauf im Kundenpavillon am Lustgarten eingestellt. Fahrausweise erhalten die Fahrgäste währenddessen an den Fahrausweisautomaten in den Straßenbahnen.

Für Fragen sind die Kolleginnen der Touristinformation wochentags von 9 Uhr bis 17 Uhr und sonnabends von 10 Uhr bis 15 Uhr weiterhin telefonisch und per E-Mail erreichbar. Touristische Auskünfte erhält man während der Schließung telefonisch unter (03341) 311066 oder per Mail unter touristinfo@stadtstrausberg. de. Auskünfte zu Fahrausweisen und Fahrplänen erhält man telefonisch unter (03341) 345388.

www.stadt-strausberg.de

Schneller schulden

Baufinanzierungsspezialist Lutz Schiefelbein informiert über die richtige Tilgung von Baukrediten

Strausberg. Die Bauzinsen befinden sich nach wie vor auf einem niedrigen Niveau. Bauherren und Immobilienkäufer können eine Immobilie so schnell und günstig finanzieren wie nie.

Wer die Immobilie nicht mit Eigenkapital finanziert, leiht sich Geld und zahlt es über einen bestimmten Zeitraum an den Kreditgeber zurück. Hierbei ist das Annuitätendarlehen das Standardprodukt der Banken. Bei dieser Darlehensart zahlt der Kreditnehmer während der Zinsbindung seiner Bank eine feste monatliche Rate. Diese Rate setzt sich aus Zins- und Tilgungsanteil zusammen: Die Zinsen zahlt der Kreditnehmer an die Bank, mit dem Tilgungsanteil wird das Darlehen abgezahlt.

Die Vorteile einer hohen Tilgung liegen auf der Hand. Zum einen ist das Darlehen schneller abgezahlt und Kreditnehmer zahlen insgesamt weniger Zinsen. Zum anderen belohnen viele Kreditinstitute hohe Tilgungsraten mit besseren Konditionen. Kreditnehmer, die eine hohe Tilgung wählen, sind für die spätere Anschlussfinanzierung bestens gerüstet. Aufgrund der hohen Tilgung ist ihre Restschuld geringer als bei einer niedrigen Tilgung – und etwaige Zinserhöhungen fallen somit weniger ins Gewicht. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht, wie sich eine höhere Tilgung auf die Finanzierungsdauer auswirkt: Ein Bauherr nimmt ein Darlehen von 250.000 Euro zu einem Sollzinssatz von 1,5 Prozent mit einer 15-jährigen Zinsbindung auf. Wählt er eine Tilgung von einem Prozent, hat er seinen Kredit erst nach 61 Jahren abgezahlt. Bei einer Tilgung von zwei Prozent ist er bereits nach 37 Jahren schuldenfrei. Ein Prozent mehr Tilgung bedeutet für die Finanzierungsdauer also einen immensen Unterschied von 24 Jahren. Bei einer zwei Prozent höheren Tilgung sind es sogar 34 Jahre Vorsprung. Die Rechnung zeigt, wie wichtig eine gute Beratung zum Thema Zins und Tilgung ist. Vor allem bei Anschlussfinanzierungen verlängern Hausbanken oft einfach die bestehenden Verträge der Kunden – auch wenn darin noch eine niedrige Tilgung von unter zwei Prozent festgelegt wurde. Damit verspielen die Kreditnehmer unter Umständen die Chance, einige Jahre früher schuldenfrei zu sein.

Doch egal wie attraktiv die Zinsen gerade sind, bei der Frage, welche monatliche Rate sich Kreditnehmer leisten können, hilft nur ein ehrlicher Blick ins Portemonnaie. Ein Haus kostet mehr als nur den Baukredit. Angehende Immobilienbesitzer müssen auch Nebenkosten wie Notar- und Maklergebühren, Grunderwerbsteuer und laufende Kosten für Arbeiten am Haus bedenken. Die Tilgung darf nicht so hoch gewählt werden, dass für zusätzliche Kosten wie eine defekte Waschmaschine oder Renovierungsarbeiten keine Reserven mehr übrig sind.

Bei den Spezialisten von Dr. Klein erhält man die richtige Beratung für den Weg ins eigene Heim.

Lutz Schiefelbein ist Baufinanzierungsspezialist vor Ort in Strausberg, Lindenplatz 17.
Telefon: (03341) 308863 oder (0173) 2039253, E-Mail: lutz.schiefelbein@drklein.de

www.drklein.de
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