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Vorsitzende im Amt bestätigt

Stadtteilbeirat Hohenstücken wurde neu gewählt

Joana Kröger, Beiratsmitglied, Hans-Joachim Triebener, Beiratsmitglied, die Vorsitzende Christin Willnat und der neue stellvertretende Vorsitzender Heinz-Jürgen Fenske (von links) sind die vier Mitglieder des Stadtteilbeirats Hohenstücken. Insgesamt sieben Mitglieder könnten es noch werden. Foto: Jumpertz

30.08.2021

Brandenburg. Der Stadttteilbeirat Hohenstücken besteht aus insgesamt drei Säulen: den Wirtschaftsakteuren (die noch neu zu gründen und zu bilden sind), den sozialen Akteuren und der Anwohnerschaft. Im Rahmen des fünften Bürgerforums im Bürgerhaus Hohenstücken wurden nun für die Säule der Anwohnerschaft die Mitglieder des Stadtteilbeirates neu gewählt. Hätten sich eigentlich sieben Bewerber wählen lassen können, standen nur vier zur Auswahl: neue und alte Vorsitzende ist Christin Willnat. Die bisherige Stellvertreterin und vormals Vorsitzende des Stadtteilbeirates Hohenstücken, Rita Weigelt-Koppe, ist aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden. Stellvertreter ist dafür nun Heinz-Jürgen Fenske. Beiratsmitglieder sind weiterhin Hans-Joachim Triebener und Joana Kröger. „Ich bin selbst in Hohenstücken aufgewachsen, habe bis 2008 hier gewohnt und gesehen, wie sich der Stadtteil über die Jahre verändert hat“, erklärt Christin Willnat den Beweggrund ihrer erneuten Bereitschaft, dem Beirat vorzusitzen. Zudem wohnt ihr Vater noch immer in Hohenstücken, dadurch bekommt sie noch immer viel mit und möchte sich für den Stadttteil und seine Bewohner einsetzen. So, wie bereits in den vergangenen zwei Jahren.

Zu den Erfolgen, die in dieser Zeit durch den Stadtteilbeirat erreicht werden konnten, zählt unter anderem die Absenkung der Bordsteine in der Brösestraße und in der Rosa-Luxemburg-Allee. Zudem konnten nach drei Jahren Kampf neue Papierkörbe für den Stadtteil als Alternative zu Hundetoiletten durchgesetzt werden. Regelmäßig bietet der Stadtteilbeirat Bürgersprechstunden an, um mit den Einwohnern von Hohenstücken ins Gespräch zu kommen und von deren Sorgen und Nöten zu erfahren. Und er nimmt einmal monatlich an der Gesamtmitgliederversammlung teil. Außerdem hat er bei der Beseitigung der Trinkhalle in der Gertraudenstraße geholfen und er unterstützt Schulen, Kitas und Vereine mit Aktivfondsanträgen bis zu 250 Euro für Projekte. Im ersten Lockdown in der Coronazeit hatte der Stadtteilbeirat an die Kita Mittendrin und die Streetworker im Stadtteil den Auftrag erteilt, Motivationsmotive mit den Kindern und Jugendlichen zu erarbeiten. Diese wurden dann auf Karten gedruckt und in Hohenstücken verteilt. Eine Aktion, die sehr gut ankam. 2020 gab es im Herbst einen vom Stadtteilbeirat initiierten Kreativwettbewerb. Zudem machen sich die Mitglieder immer wieder für die Müllbeseitigung in Hohenstücken stark wie auch für Geschwindigkeitskontrollen.
 

Leider gab es in den vergangenen zwei Jahren auch Niederlagen zu verzeichnen. So wie den Versuch, das Sozialkaufhaus Obolus im Stadtteil zu retten oder vom Stadtteil- zum Bürgerbeirat zu werden, was von den Stadtverordneten abgelehnt wurde. Dadurch können die Mitglieder nicht in den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung dabei sein und dort schon Einfluss auf Entscheidungen nehmen. Auch die stärkeren Kontrollen durch das Ordnungsamt in Sachen Müll und Hundekot sind aus Sicht des Stadtteilbeirates noch nicht ausreichend, dafür will er in den kommenden zwei Jahren weiterkämpfen - ebenso wie für die Umsetzung eines Trödelwochenmarktes, der den alten Wochenmarkt, von vielen Hohestückenern schmerzlich vermisst, ersetzen soll. Einen ersten Versuch soll es am 3. Oktober geben. Weitere Ziele sind der Neubau eines Fuß- und Radweges in der Beethovenstraße, die Unterstützung der Neugestaltung der Spielplatzanlage der Kita Schritt für Schritt, die Installation von Elektroladestationen für E-Autos in Hohenstücken und die Neugestaltung von Spielplätzen für die Alterklasse der Zehn- bis 13-Jährigen, die im gesamten Stadttteil bisher fehlen. Zudem besteht der Wunsch, dass das Rewe-Center am Tschirchdamm neu belebt wird.

Ihre Arbeit verrichten die Mitglieder des Stadtteilbeirates Hohenstücken strikt nach einer eigenen Charta/einem Leitbild, das auch unter www.bürgerhaus-hohenstuecken.de zu finden ist. Alle drei Monate treffen sich die Mitglieder des Stadtteilbeirates Hohenstücken mit Oberbürgermeister Steffen Scheller, um mit ihm und Fachgremien aus der Stadtverwaltung zu besprechen.

Wer sich für die ehrenamtliche Tätigkeit des sehr aktiven Stadtteilbeirates mit Sitz im Bürgerhaus Hohenstücken interessiert, kann sich unter 03381/3065758 oder bei Quartiersmanager Tino Haberecht, haberecht@basbrandenburg.de, melden. (awa)

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