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Mein Hohen Neuendorf 20 Jahre Stadtrecht

Zur Stadtentwicklung im Ortskern gehören die Wasserspiele am Müllheimer Platz. Foto: Jana Jung
Zur Stadtentwicklung im Ortskern gehören die Wasserspiele am Müllheimer Platz. Foto: Jana Jung

Von der ersten urkundlichen Erwähnung bis zur Öffnung der B96 / Empfang am 14. Juni

Die Stadt Hohen Neuendorf ist, historisch betrachet, mit ihren 20 Jahren gerade ein wenig über die Volljährigkeit hinaus. Erst nach dem Fall der Mauer 1989 entwickelte sie sich aus vier ehemals selbständigen Gemeinden Bergfelde, Borgsdorf, Hohen Neuendorf und Stolpe. Seit dem 1. Juni 1999 besitzt sie das Stadtrecht.

Hohen Neuendorf ist also nicht historisch gewachsen und besitzt kein klar definiertes, gewachsenes Zentrum. „Man lebt hier ... als ,Stadtmensch‘ im ländlichen Raum“, definiert die Internetseite der Stadt. In einer Urkunde, datiert vom 23. Juni 1349, erhalten einige Gefolgsleute des Fürsten Albrecht von Anhalt und des Herzogs Rudolph d.J. von Sachsen unter anderem die Dörfer nygendorp (Hohen Neuendorf) und berchholtz (Bergfelde) zur Nutzung überschrieben. Es ist die wahrscheinlich erste urkundliche Erwähnung der Orte. 670 Jahre später ist die Stadt unaufhörlich gewachsen, hat unter anderem die Berliner Mauerzeit überwunden. Seit 1990 besteht die direkte Anbindung an Berlin-Frohnau wieder, Die Grenzöffnung hier an der B 96 wurde am 17. Februar 1990 mit einem Volksfest gefeiert. Die S-Bahn fährt seit Mai 1992 wieder von Hohen Neuendorf nach Berlin-Frohnau. Anlässlich des Stadtrechteverleihs 1990 wird es am Freitag, 14. Juni, einen Empfang im Rathaus geben. Eingeladen sind unter anderem Vertreter erfolgreicher Handwerks- und mittelständischer Unternehmen. Zudem ist Hohen Neuendorf Sitz der TÜV Rheinland Akademie. Das Länderinstitut für Bienenkunde mit seiner Forschungsarbeit verhalf der Stadt zu einem weiteren Wahrzeichen: einer Bienenskulptur am Bahnhof. Geschaffen hat sie Christine Gersch.

www.hohen-neuendorf.de

Einwohnerentwicklung

Im vergangenen Jahr konnten alle Stadtteile von Hohen Neuendorf einen Einwohnerzuwachs verzeichnen. Dieser fiel mit 0,65 Prozent geringer als in den Vorjahren aus. Waren zum Jahresbeginn 2018 noch 26 024 Einwohner mit Hauptwohnsitz in Hohen Neuendorf, Bergfelde, Borgsdorf und Stolpe gemeldet, sind es mit Stichtag 11. Januar 2019 insgesamt 26 193 Einwohner. Der Zuwachs wird hier weiterhin durch den Zuzug von außen generiert. Insgesamt standen in Hohen Neuendorf 1 581 Zuzüge 1 275 Wegzügen gegenüber. Die Zahl der Sterbefälle war in allen Ortsteilen höher als die Zahl der Geburten. Der Anteil von Mitbürgern ohne deutsche Staatsbürgerschaft liegt im gesamten Stadtgebiet bei 3,18 Prozent. Davon sind 47 Prozent Frauen. Zum Jahresende 2018 waren im größten Stadtteil, Hohen Neuendorf 14 782 Menschen gemeldet 0,50 Prozent mehr, als im Jahr davor. 96 Geburten wurden gezählt, 198 Sterbefälle. Der Anteil von Menschen ausländischer Herkunft liegt bei 2,69 Prozent, das sind knapp 400 Frauen und Männer. 176 Zuzüge weist die Statistik für 2018 aus.
  

Kontakt zur Verwaltung

Sitz: Oranienburger Straße 2 in 16540 Hohen Neuendorf:
(03303) 528 0
E-Mail: info@hohen-neuendorf.de
www.hohen-neuendorf.de

Bürgermeister ist Steffen Appelt (CDU):
• Sekretariat: (03303) 528 199
• Fachbereiche (FB)
• FB 1: Hauptamt (Leitung: Volker-Alexander Tönnies)
• FB 2: Finanzen (Leitung: Michaela Müller-Lautenschläger)
• FB 3: Soziale (Leitung: Sebastian Kullack)
• FB 4: Marketing (Leitung: Ariane Fäscher)
• FB 5: Bauen (Leitung: Hans Michael Oleck)
• FB 6: Stadtservice (Leitung: Jacqueline Piest)
• Bauamt: Oranienburger Straße 44:
• Bauhof: Karl-Marx-Straße 12: (03303) 214 788
• Eigenbetrieb Abwasser:
Gewerbestraße 5 bis 7: (03303) 218 714.
Schiedsstelle: Katrin Kunz
E-mail: katrin.kunz@schiedsfrau.de
• Stadtwehrführer: Robert Röhl (0170) 463 66 39
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„I love Partnerschaft“

Wer hat Lust & frische Ideen / Komitee sucht Mitstreiter für die AGs Janow Podlaski, Fürstenau, Müllheim und Bergerac

Lust, frische Ideen und Mitstreiter sucht das Komitee für die AGs Janow Podlaski, Fürstenau, Müllheim und Bergerac.
Lust, frische Ideen und Mitstreiter sucht das Komitee für die AGs Janow Podlaski, Fürstenau, Müllheim und Bergerac.
Das Partnerschaftskomitee der Stadt strukturiert seine Arbeit neu. Künftig will sich jeweils eine weitgehend eigenständige und schlagkräftige AG um die Kontakte und den Austausch mit den einzelnen Partnerstädten kümmern – so sieht es auch die neue Satzung vor.

Das Partnerschaftskomitee verzahnt die geplanten Aktivitäten und unterstützt die Arbeitsgemeinschaften, wo nötig. Zwar werden sich die jetzt Aktiven auf die AGs aufteilen, aber engagierte Mitstreiter sind gerne gesehen, die sich für die Partnerschaft mit Janow Podlaski in Polen, Fürstenau in der Nähe von Osnabrück, Müllheim in Baden bei Freiburg und Bergerac in Frankreich in der Nähe von Bordeaux einbringen möchten. „Mögen Sie Polen und interessieren sich für die wachsende Freundschaft? Sie finden, 30 Jahre nach dem Mauerfall ist Deutschland ohne Aufteilung in Ost und West noch nicht selbstverständlich genug?“, fragen AG Mitstreiter potenzielle neue Mitglieder und fügen motivierend hinzu:

„Sie lieben vielleicht einfach Reisen, sympathische Menschen, guten Wein und gute Gespräche?“‘Partnerschaftsbegeg nungen machen Spaß und sind inspirierend, wie das Foto vom Treffen mit Vertretern aller Partnerstädte in Hohen Neuendorf aus dem vergangenen Jahr zeigt – hier bei einem gemeinsamen Ausflug nach Berlin.

Ideen reichen von thematischen Jugendfreizeiten, sportlich-länderübergreifenden Wettbewerben und gegenseitigen Besuchen über Präsentation der Heimatstadt vor Ort, Seniorenbegegnungen bis hin zur Wirtschaftskooperationen... Ihre Idee ist noch nicht dabei? Um so besser. Ansprechpartnerin in der Stadtverwaltung ist Stefanie Neumann, marketing@online.de, Telefon (03303) 528 214 oder der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Fred Bormeister, Telefon: (0152) 33 58 32 05

Ältester Einwohner

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„Die letzte Zigarette habe ich 1947 geraucht“, sagt Herbert Röthig. Langzeitschäden hat er offenbar nicht davongetragen. Jedenfalls hat er am Dienstag mit seiner Familie und Nachbarn seinen 104. Geburtstag gefeiert.

Geboren in Magdeburg, kam Herbert Röthig 1968 nach Borgsdorf. In der Dianaallee ist er in die Werkstatt seines Schwiegervaters als Schuhmacher eingestiegen. Heute wohnen seine Tochter Christiane und sein Schwiegersohn Dietmar Welk dort. Frische Luft ist ihm wichtig, und so hat er gerne im Garten gewerkelt. Auch Sport und Briefmarken zählten zu seinen Hobbys. Zwischendurch eine Weile in Oranienburg zu Hause, ist Herbert Röthig vor zwölf Jahren nach Borgsdorf zurückgekehrt, wo ihm zum Beispiel die neuen Wohngebiete ziemlich neu vorkamen. Er wohnt in der Senioren-WG des Trägers Alep.„Ich bin zufrieden hier“, sagt der Großvater von vier Enkeln, die auch alle schon allmählich im Rentenalter sind. Herbert Röthig ist der älteste Mann in Hohen Neuendorf. Aber noch jemand ist älter: die ehemalige Wirtin des Gasthauses „Zur Treue“, Irmgard Richter, die mit 105 Jahren im „Hofjagdrevier“ in Bergfelde wohnt.

„Manchmal habe ich genug“, sagt Herbert Röthig. Aber er lächelt dabei und seine braunen Augen sind hellwach. Nach einem Oberschenkelbruch im Februar sitzt er im Rollstuhl. Sich am Rollator wieder ein bisschen besser bewegen zu können, ist sein nächstes Ziel.

Freistunde Sport

Aquarius heißt die neueste Skulptur auf dem Boulevard vorm Wasserwerk.
Aquarius heißt die neueste Skulptur auf dem Boulevard vorm Wasserwerk.
„Mach-mit-Fit“ heißt die öffentliche kostenlose Fitnessstunde, die wie das bewährte Oranienburger Sportangebot „Fit vorm Schloss“ von professionellen Trainern angeleitet wird. Bis Ende September sorgen drei Trainer im Wechsel jeden Sonntag, außer am Pfingstwochenende, um 10.45 Uhr für schweißtreibende Übungen. Bei Trainerin Hajnalka Racz, die beim SV Grün-Weiß Bergfelde die Gymnastikgruppe leitet, steht neben Kräftigung der Rückenmuskulatur und der Ausdauer am Sonntag vor allem der Spaß im Vordergrund. Deshalb hat sie auch Musik-Oldies wie „Mr. Tambourine Man“ von The Byrds und „Ticket to Ride“ von den Beatles dabei, die fast schon eine Garantie für gute Laune und einen flotten Rhythmus bieten.
   

Architekt schuf Stadtwahrzeichen

Der deutsche Architekt Albert Gottheiner - geboren am 24. September 1878 in Berlin; gestorben am 13. Januar 1947 in Stockholm- lebte in Hohen Neuendorf. Für die Stadt schuf er zwei Wahrzeichen: den Hohen Neuendorfer Wasserturm sowie das Wasserwerk. Letzterer Bau an der Birkenwerder Straße dient inzwischen als Jugendclub. Jugendliche des Clubs haben jüngst mit ihrem Werk Aquarius den vor ihrer Tür verlaufenden Skulpturenboulevard bereichert. Das zusammen mit einem Schmied entstandene Kunstwerk ist eines von mehreren entlang der an den Verbindungsstraße zwischen Hohen-Neuendorf und Birkenwerder. Der Nachbarort war Namensgeber für die inzwischen ausgebaute Birkenwerder Straße. An dieser steht auch das ehemalige Wohnhaus des Architekten Gottheiner. Dieser konzipierte 1912 den Wasserturm in Röbel an der Müritz sowie zwischen 1912 und 1914 Wasserturm und Wasserwerk in Hohen Neuendorf.

Neuer Bauhof fertiggestellt

Bürgermeister Steffen Apelt und Bauhofchefin Anika Böttcher. Foto: Weißapfel
Bürgermeister Steffen Apelt und Bauhofchefin Anika Böttcher. Foto: Weißapfel

Erstmals bekommt die Stadt einen Beirat für Wirtschaft. Er soll die Stadtverordneten in wirtschaftspolitischen Belangen beraten und zu relevanten Anträgen Stellung nehmen. Wer im Beirat mitarbeiten möchte, muss seit mindestens sechs Monaten ein Gewerbe in der Stadt angemeldet haben. Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) informierte Unternehmer über Rechte, Pflichten und Arbeitsweise des Gremiums.

Reiseführer für Bürgermeister

Orientierungshilfe für den Rathauschef: Der Drittklässler Mika übergab Bürgermeister Steffen Apelt den Reiseführer seiner Klasse für Hohen Neuendorf. Foto: Stadtverwaltung
Orientierungshilfe für den Rathauschef: Der Drittklässler Mika übergab Bürgermeister Steffen Apelt den Reiseführer seiner Klasse für Hohen Neuendorf.
Foto: Stadtverwaltung
Hohen Neuendorf. Der neunjährige Mika übergab am Montag einen besonderen Reiseführer an Hohen Neuendorfs Bürgermeister Steffen Apelt (CDU). Der Reiseführer der Klasse 3 a der Waldgrundschule entstand im Rahmen des Sachkundeunterrichts zum Projekt „Mein Heimatort“ und ist ein Dankeschön für die Rathausführung vom Bürgermeister Ende März, mit der das Projekt begann. Die Kinder haben Bus- und Bahnfahrzeiten, Einkaufsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten in der Stadt recherchiert, machten Fotos und schrieben kurze Erklärungen.

Gesundheitstag

Aus dem Rathaus wurde vorübergehend aus dem Stand ein Radhaus zum Gesundheitstag. Foto: Jung
Aus dem Rathaus wurde vorübergehend aus dem Stand ein Radhaus zum Gesundheitstag.
Foto: Jung
Mächtig ins Schwitzen sind am Mittwoch viele Mitarbeiter der Hohen Neuendorfer Stadtverwaltung gekommen. Denn beim ersten Gesundheitstag der Behörde gab es neben einem Kochworkshop auch kräftezehrende Sportangebote. Es konnte Yoga, Rückenschule, OutdoorTraining oder Faszientraining ausprobiert werden. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung lernten auch gesundes Verhalten am Arbeitsplatz. Der Gesundheitstag als teambildende Maßnahme ist Bestandteil des neuen Gesundheitsmanagements im Rathaus.
  

Heimatfreunde erzählen Kneipengeschichten

Die Heimatfreunde Hohen Neuendorf laden am Freitag, 14. Juni, um 19 Uhr zu einem ortshistorischen Vortrag in das Café „Kunst & Filterkaffee“, Schönfließer Straße 13, in Hohen Neuendorf. „Kneipengeschichte und Jubelfeier“ ist diese Reise in die Vergangenheit überschrieben. Matthias Salchow erinnert in Wort und Bild an die verschwundene Lokalität „Alter Krug“ sowie die 625-Jahrfeier von Hohen Neuendorf 1974. Als besonderer Clou sind auch alte Filmaufnahmen zu bewundern! Eine wechselvolle Geschichte erfuhr der „Alte Krug“ im Zeitraum zwischen 1888 und 2003, bis er dem Abrißbagger zum Opfer fiel. Beinahe wäre hier sogar mal ein Kino entstanden. Nicht zu vergessen ist der Wirt Harald Griep, seit 1971 Herr des Tresens. Im Oktober 1974 erlebten Tausende von Einwohnern und Gästen die Jubiläumsfeierlichkeiten, wie sie Hohen Neuendorf noch nie zuvor sah. Mit Kutschfahrten, Oldtimerparade und historischem Festumzug. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Voranmeldungen bitte direkt im Café oder unter Telefon (03303) 598 57 25.
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