Start in die Saison - 1. FC Frankfurt Trainer Jan Mutschler: Um den Aufstieg mitspielen

1. Reihe vorn (von links): Paul Karaszewski, Nick Hauke, Leon Herzberg, Tim kleine Lamping, Marvin Benno Lähne, Robin Grothe, Marcel Georgi und Tobias Fiebig, dahinter: John Lukas Sauer, Artur Aniol, Erik Huwe, Sebastian Lawrenz, Derenik Mayilyan, Lars Wiedenhöft und Leopold Bußmann, 3. Reihe: Bill Seiring, Maik Frühauf, Steven Frühauf, Niclas Weddemar, Paul Bechmann Lukas Guttke und Marco Rossak, ganz hinten: Matti Roeck (Teammanager), André Wolff (Vorstand), Dieter Schulz (Betreuer), Martin Müller (Physiotherapeut), Dr. med. Katja Mattig (Teamärztin), Jan Mutschler (Trainer) und Rafal Lopuskiewicz (Torwarttrainer)
1. Reihe vorn (von links): Paul Karaszewski, Nick Hauke, Leon Herzberg, Tim kleine Lamping, Marvin Benno Lähne, Robin Grothe, Marcel Georgi und Tobias Fiebig, dahinter: John Lukas Sauer, Artur Aniol, Erik Huwe, Sebastian Lawrenz, Derenik Mayilyan, Lars Wiedenhöft und Leopold Bußmann, 3. Reihe: Bill Seiring, Maik Frühauf, Steven Frühauf, Niclas Weddemar, Paul Bechmann Lukas Guttke und Marco Rossak, ganz hinten: Matti Roeck (Teammanager), André Wolff (Vorstand), Dieter Schulz (Betreuer), Martin Müller (Physiotherapeut), Dr. med. Katja Mattig (Teamärztin), Jan Mutschler (Trainer) und Rafal Lopuskiewicz (Torwarttrainer)

1. FCF vor dem Saisonstart: Abgänge kompensiert / Starke Viererkette und Mittelfeldmotoren Marcel Georgi und Maik Frühauf als Trümpfe

Oberliga-Abstieg wollen die Frankfurter unter dem Trainergespann Jan Mutschler/Björn Keller oben in der Brandenburgliga mitspielen. Fast logisch, hatte man doch zuletzt zweimal den dritten Platz belegt. Der aufgerüstete MSV Neuruppin scheint der Favorit. „Aber auch wir wollen und können ein wichtiges Wort mitreden, wenn wir zu mehr Konstanz finden“, glaubt der Cheftrainer. Er erinnert an die grandiose Rückrunde von Victoria Seelow in der Saison 2018/19, als die MOL-Kreisstädter noch vom sechsten Rang mit elf Punkten Rückstand auf Einheit Bernau ganz nach vorn stießen.
    
Test gegen Concordia Buckow / Waldsieversdorf: Marcel Georgi, Steven Frühauf und Dominik Vogt (von links)
Test gegen Concordia Buckow / Waldsieversdorf: Marcel Georgi, Steven Frühauf und Dominik Vogt (von links)
„Hätten wir eine ähnliche Serie hingelegt, wäre der Aufstieg möglich gewesen“, sinniert Mutschler. „In der jüngsten Saison, die nach 18 Spieltagen coronabedingt abgebrochen wurde, waren wir mit drei Rückrundensiegen in Folge und punktgleich mit Neuruppin auch auf einem gutem Weg hinter dem letztlich souveränen Aufsteiger RSV Eintracht.“ Trotz der studienbedingten Abgänge von Sandro Henning und Hendrik Haack sieht der Coach keine Qualitätseinbuße im kaum veränderten und überschaubaren 23-Mann-Kader. „Das ist aufzufangen. ‚Siggi‘ Sauer rückt in den Angriff, und die lange verletzten Lukas Guttke und Justin Winkel werden die ohnehin starke Viererkette neben Erik Huwe und Sebastian Lawrenz noch verstärken.“
     
Jan Mutschler (vorn) und Tim Kleine Lamping beim Freundschaftsspiel gegen Energie Cottbus Fotos (2): Michael Benk
Jan Mutschler (vorn) und Tim Kleine Lamping beim Freundschaftsspiel gegen Energie Cottbus Fotos (2): Michael Benk
Der Weggang von Ruven Bertel, Tom Rasser und Damian Schobert vor einem Jahr hatte zunächst eine größere Lücke hinterlassen. „Aber auch die konnten wir mit den Frühauf-Zwillingen und eigenem Nachwuchs bald schließen.“ Mit einem Durchschnittsalter von 23,6 Jahren gehört der 1. FCF mit den Neuruppiner, dem FSV Bernau und dem Werderaner FC erneut zu den jüngsten Mannschaften der Liga. 15 Spieler sind jünger als 22. Bill Seiring und Marco Rossak starten einen neuen Anlauf in der „Ersten“. Zum Punktspielstart beim FSV Bernau werden die verletzten Seiring (Daumenbruch) und Niclas Weddemar (Knie) noch ausfallen. Kaum zu ersetzen sein dürften wieder die Mittelfeldmotoren Marcel Georgi und Maik Frühauf. „Vorn wird Routinier Artur Aniol seine Tore machen“, ist Mutschler überzeugt. Der schnelle Pole, der seit 2013 für den 1. FCF stürmt, hat in 194 Einsätzen 94 Treffer erzielt. In dieser „ewigen“ Vereinsstatistik liegt übrigens nur der jetzige Vizepräsident Thomas Bleck vor ihm: 143 Tore in 267 Partien. Trotz dreier Niederlagen „in der hammerharten Vorbereitung gegen höherklassige Testpartner“ ist Mutschler nicht unzufrieden und gibt sich optimistisch. „Beim 1:6 gegen Energie Cottbus konnten wir bis zum Halbzeit-1:2 mithalten. In Krieschow hatten wir mit einer Rumpf-Elf viele Chancen, sind aber zum Schluss mit 0:5 eingebrochen.“

Seine Wunsch-Stammformation hat er im Kopf. „Aber da muss man ständig neu überlegen und entscheiden hinsichtlich Fitness, Trainingsstand, Verletzungen. Manchmal hängt die Grundformation ja auch ein wenig vom Gegner ab. Derzeit sind die Jungs fit. Wenn alle einigermaßengesund bleiben und die Saison nicht wieder vorzeitig abgebrochen werden muss, werden wir um den Aufstieg mitspielen.“ (HE)

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„Hobby-Fußball muss Spaß machen“

Mannschaftskapitän Erik Huwe geht in seine neunte Männer-Saison beim 1. FCF

Erik Huwe gilt als cooler Typ. Er hat Spaß am Fußball und übernimmt als langjähriger Kapitän auch Verantwortung beim Brandenburgligisten 1. FCF. Huwe kann sich diebisch freuen über unerwartete Siege auf dem Fußballplatz - aber auch, wenn er seinen Kumpels und Freunden beim Skat- und Uno-Spiel oder beim Mixdorfer Hobby-Tennis eins auswischen kann. „Fußball ist Hobby und muss Spaß machen“, sagt er. „Egal, ob in Oberliga oder Kreisklasse.“ Trainer Jan Mutschler weiß, was er an seinem Mannschaftsführer hat. „Erik ist die Identifikationsfigur des Vereins und kaum zu ersetzen. Er ist bescheiden, familiär, ein toller Typ.“ Das finden mittlerweile auch seine neuen Berufskollegen. Nach dem Abitur an der Sportschule und einer dreijährigen Marketing-Ausbildung mit anschließender Tätigkeit bei der MOZ hat der Noch-26-Jährige seit einem Jahr als Account-Manager einen guten Job gefunden. Der waschechte Oderstädter hat als Knirps seit 1998 alle Nachwuchsstationen beim Vorläufer FFC Viktoria durchlaufen, ist dem Club bis heute treu geblieben. „Das ist mein Verein.“ 2012 bestritt er als 18-Jähriger sein erstes Männerspiel in der „Ersten“. 173 sind es mittlerweile in acht Serien in Folge geworden. 200 Einsätze könnte der stabile Innenverteidiger in dieser Saison schaffen und damit in den „Ewigen-Kreis“ aufsteigen. Den führen Stefan Reich, Sven Theis, Fred Garling und Sascha Geister mit jeweils mehr als 300 Spielen an. Nur Tobias Fiebig (235) und Artur Aniol (194) aus dem jetzigen Kader rangieren noch vor ihm.

Höhepunkt war der OberligaAufstieg 2015. An eine schwarze Minute kann er sich nur ungern erinnern. „Seelows Spielertrainer Sebastian Jankowski brachte einen Freistoß rein und ich machte ein geiles Kopfballtor - allerdings ein Selbsttor.“ Auf allen Positionen wurde der stellungssichere und kopfballstarke junge Mann schon eingesetzt, nur im Tor (noch) nicht. „Ich würde ja wie andere auch lieber im Offensivbereich spielen, Tore machen, aber die Trainer lassen mich nicht, sehen meine Stärken eher in der Defensive“, urteilt Huwe. Einen schelmischen Seitenhieb kann er sich nicht verkneifen. „Früher spielte ich ja auch mit einem technisch starken Jan Mutschler zusammen und musste trotzdem hinten seine Fehler im Mittelfeld ausbügeln“, grient er.

Die Stimmung in der Mannschaft, die sich ja zur abgebrochenen Spielzeit im März nicht groß verändert hat, sei entspannt und gut, „trotz einiger Abgänge wegen des Studiums oder des Jobs rückt ja immer wieder guter, eigener Nachwuchs nach“, weiß der Kapitän. (HE)
     
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