Die Allianz informiert Weil nicht alles im Job glatt geht

Lernen ist ein Job - so sieht es die Allianz und bietet eine Berufsunfähigkeits- Absicherung für Schüler an. Foto: archiv
Lernen ist ein Job - so sieht es die Allianz und bietet eine Berufsunfähigkeits- Absicherung für Schüler an. Foto: archiv

Neu bei der Allianz: Lebensbegleitende Berufsunfähigkeits-Absicherung für Schüler

Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit (BU) gehört zu den wichtigen Versicherungen, die jeder haben sollte. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine Rente und bewahrt Menschen so vor dem finanziellen Absturz, wenn sie zum Beispiel aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten können. Je älter Kunden beim Abschluss sind, desto schwerer wird es, ein gutes und günstiges Angebot zu finden. Finanz- und Versicherungsexperten raten dazu, sich schon in jungen Jahren um eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu kümmern. Wer früh abschließt, hat zwei Vorteile: Er ist jung und oft noch gesund – das macht den Schutz relativ günstig. Denn Lebensalter und Gesundheitszustand wirken sich stark auf den Preis aus. Den Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente hat nur jener Arbeitnehmer, der mindestens fünf Jahre vor Beginn der Erwerbsminderung rentenversicherungspflichtig gearbeitet und mindestens drei Jahre lang Pflichtbeiträge gezahlt hat. Das trifft gerade für Azubis und Studierende nicht zu; sie sind also gesetzlich nicht abgesichert.

Die Allianz geht da noch weiter. Seit dem 1. Januar dieses Jahres gibt es eine lebensbegleitende Berufsunfähigkeits-Absicherung für Schüler ab einem Alter von zehn Jahren. „Wir sehen den Schulbesuch als Beruf an, denn der ,Job` Ihres Kindes ist es, zur Schule zu gehen“, so der Versicherer: „Aber was passiert, wenn Ihr Kind krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr die Schule besuchen kann? Diese innovative Vorsorge für Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahre zahlt Ihnen bzw. Ihrem Kind eine Rente.“ Auch diese Berufsunfähigkeitsvorsorge lässt sich flexibel an die jeweilige Lebenssituation anpassen. Tritt ein neuer Umstand ein, wie Schulwechsel, Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums, Start ins Berufsleben oder Berufswechsel, kann eine Prüfung und ggf. eine Reduzierung der Beiträge erfolgen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann - wenn gewünscht - ohne weitere Gesundheitsfragen auch erhöht werden, wenn es neue berufliche oder private Lebenssituationen möglich machen. Und - was gerade in Krisensituationen wie gegenwärtig auch wichtig ist - mit einer Stundungsoption kann man die Beitragszahlung für maximal 24 Monate pausieren lassen, ohne den Versicherungschutz zu verlieren. Für seine Leistungen zur Berufsunfähigkeitsvorsorge hat Stiftung Warentest übrigens im vorigen Jahr der Allianz die Note „Sehr Gut“ im Vergleich von BU-Versicherungen erteilt. (Quellen: Stiftung Warentest/Allianz)

Zwei verschiedene Schuhe

Erwerbsminderungsrente und Berufsunfähigkeitrente unterscheiden sich sehr

Statistisch betrachtet wird jeder Vierte irgendwann im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig. Selten führen Unfälle zu einer Berufsunfähigkeit. In mehr als 90 Prozent der Fälle hat eine Berufsunfähigkeit andere Ursachen. Selbst diejenigen, die in einem vermeintlich „harmlosen“ Bürojob arbeiten, können beispielsweise aufgrund eines Burnouts oder Rückenleidens berufsunfähig werden.

Für alle, die nach dem 1. Januar 1961 geboren wurden, gibt es seit 2001 keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr. Ohne privaten Schutz erhalten sie bei Berufsunfähigkeit nur eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente, die im Vergleich zur BU deutlich geringere Leistungen umfasst.

Zudem hat die Begriffsänderung von Berufsunfähigkeit zu Erwerbsunfähigkeit eine zusätzliche, weitreichende Folge in Bezug auf die Voraussetzung der gesetzlichen Leistungserbringung: Staatliche Unterstützung steht nun nur noch denjenigen zu, die keiner Beschäftigung mehr nachgehen können.

Während Berufsunfähigkeit vorliegt, wenn eine Person infolge einer Krankheit, Körperverletzung oder sonstigen Kräfteverfalls (wie psychischen Erkrankungen) über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten nicht mehr in der Lage ist, seinem Beruf nachzugehen, sieht das bei Erwerbsunfähigkeit ganz anders aus. Diese liegt erst dann vor, wenn der Betroffene nicht mehr in der Lage ist, irgendeine berufliche Beschäftigung auszuüben – völlig unabhängig vom erlernten Beruf. Das heißt, Betroffene müssen als Folge auf ihre Berufsunfähigkeit eine Umschulung machen oder eine Tätigkeit annehmen, die auch unterhalb ihrer Qualifikation liegen kann. Abgesehen davon, dass sich viele einen solchen Beschäftigungswechsel nicht vorstellen können, bieten die Leistungen der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente im Grunde keine Möglichkeit den bisherigen Lebensstandard zumindest annähernd aufrechtzuerhalten.

Wichtig ist für die private Berufsunfähigkeitsversicherung, dass der Abschluss der Versicherung rechtzeitig vorgenommen wird. Wer sich erst bei Anzeichen chronischer Krankheiten bemüht, hat in der Regel keine Chance mehr, in einer private Berufsunfähigkeitsversicherung aufgenommen zu werden. (Quelle: bbx)
  
Allianz - Matthias Möller
Allianz Vertretung Kay Höhne
Maurice Brachmann Allianz Hauptvertretung