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30 Jahre Bogan Hauskrankenpflege GmbH

Pflegen, wie ich selbst gepflegt werden will

Sabine Bogan war Gemeindeschwester und beschäftigt heute über 60 Mitarbeitende

Mit goldenen Luftballons zum 30. Firmengeburtstag: Ein Teil der Mitarbeitenden der Bogan Hauskrankenpflege GmbH in Beeskow. Fotos: Grit Hamhalter

31.08.2021

Beeskow. Sabine Bogan war seit 1988 Gemeindeschwester für die Gemeinden Mittweide, Trebatsch, Briescht, Ranzig und Stremmen. Unterwegs war sie damals mit Fahrrad und Schwalbe. Große Unterstützung erhielt sie in dieser Zeit durch die Landärztin Dipl. med. Regina Pirke und die damalige Gemeindeschwester der anliegenden Gemeinden, Schwester Helga Bauer aus Kossenblatt. 1990 erklärte sich die Gemeinde Trebatsch bereit, für ein Jahr die Gemeindeschwester weiter zu übernehmen. Die Selbstständigkeit begann am 1. September 1991. Zwei Jahre später wurde die erste Mitarbeiterin eingestellt. In den folgenden Jahren wuchs das Unternehmen mit der Anzahl der zu betreuenden Patienten und der Mitarbeiter.

2005 gab es das erste Büro in Beeskow. Die Zahl der Patienten erhöhte sich weiterhin, der Bedarf an pflegerischer und medizinischer Betreuung stieg weiter an. Der Versorgungsradius wurde immer größer. Aus diesem Grund zog das Unternehmen mit seinem Hauptsitz nach Beeskow zunächst in die Fürstenwalder Straße und später in die Schützenstraße 28a.

Bogan Hauskrankenpflege GmbH

Seit 2008 begleitet und versorgt das Unternehmen zusätzlich zum ambulanten Bereich, pflegebedürftige Menschen in derzeit fünf Wohngemeinschaften in den Orten Trebatsch, Lindenberg, Diensdorf und zweimal in Beeskow.

Heute beschäftigt das Unternehmen über 60 Mitarbeiter. Gemeinsam werden täglich ca. 170 Patienten im ambulanten Bereich und in den Wohngemeinschaften versorgt.

Alle Mitarbeiter nehmen jährlich an unterschiedlichen Fortbildungsangeboten teil. Eine kontinuierliche Weiterbildung ist der Grundpfeiler für die professionelle Versorgung der Patienten. Sabine Bogan erzählt: „Seit mehr als 15 Jahren sind wir Ausbildungsbetrieb und haben viele Fachkräfte und Pflegehelfer ausgebildet. Es ist schwierig geworden geeignete Mitarbeiter und Auszubildende für diesen Beruf zu finden. Neben hoher Motivation für diesen Beruf bedarf es der Liebe und des Einfühlungsvermögens im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen.“

Schwester Nancy Jedro gehörte zu ihren ersten ausgebildeten Fachkräften. „Sie ist heute meine Stellvertreterin und Qualitätsmanagerin des Unternehmens. Eine zusätzliche Ausbildung als Pflegedienstleiterin erfolgte bereits vor einigen Jahren. Schwester Nancy ist seit 20 Jahren an meiner Seite.“

„Anlässlich des Jubiläums geht mein herzlicher Dank an alle Mitarbeiter, die lange tatkräftig und mit großer Einsatzbereitschaft dafür Sorge tragen, dass unsere Patienten liebevoll und fachgerecht versorgt werden. Besonderer Dank geht an Schwester Nancy und Frau Elke Franzke, die beide schon sehr lange an meiner Seite sind und mit mir gemeinsam dieses Unternehmen zu dem gemacht haben, was es heute ist.

Ich hatte eine Vorstellung von dem, was ich erreichen wollte und zudem das große Glück, Partner und Mitarbeiter zu finden, die diesen Weg mit mir gemeinsam gegangen sind, wofür ich sehr dankbar bin.

Herzlichen Dank an alle Arztpraxen für die jahrelange gute Zusammenarbeit um gemeinsame Patienten schnell und unkompliziert zu versorgen.

Dankeschön an alle Geschäftspartner für die Unterstützung, für schnelle Vorschläge und Hilfe.

Herzlichen Dank an alle Patienten und Angehörige für das entgegengebrachte Vertrauen. Danke auch für Kritik und Hinweise. Nur wenn wir wissen, an welchen Stellen noch Optimierungsbedarf besteht, können wir gemeinsam daran arbeiten den Alltag unserer Patienten entsprechend ihrer Bedürfnisse zu gestalten und bevorstehende Herausforderungen meistern.

Wir haben den Anspruch, unsere Patienten so zu pflegen, wie wir selbst gepflegt werden wollen. Ein ganz herzliches Dankeschön an meine vier wundervollen Kinder für ihr Verständnis, ihre Unterstützung, tatkräftige Hilfe und eure Liebe. Natürlich feiern wir dieses Jubiläum !!!! Es wird in erster Linie ein Fest für meine Mitarbeiter und ihre Partner sein. Es soll ein Dankeschön für die lange Zeit sein, die mit vielen Höhen und Tiefen verbunden war und trotz allem 30 Jahre Bestand hat. Das muss man erstmal schaffen“, sagt Sabine Bogan. (MäSo)
   

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