Eingewachsene Zehennägel sind eine häufige Erkrankung, mit der Podologinnen regelmäßig zu tun haben. Das berichtet der Verband deutscher Podologen auf seiner Webseite und berichtet vom International Podiatry Day 2024.
Dass ein Fußnagel eingewachsen ist, ist relativ leicht zu erkennen. Für die Betroffenen ist es oft irritierend und sehr schmerzhaft. Erfahrene Podologen behandeln die diagnostizierten Nägel, indem sie den Nagelsporn möglichst reizfrei entfernen und den Fuß wieder schmerzfrei herstellen.
Sind Ecken oder Seiten des Nagels eingerollt und drücken schmerzhaft in das weiche Gewebe der Nagelfalze, führt dies ebenso zu Reizungen, Rötungen, Schwellungen, Eiterbildung, Blutungen, Geruch oder Granulationsgewebe oder wildem Fleisch.
Symptome und Ursachen
Doch wie kommt es zu den Nagelverletzungen? Dazu führen zum Beispiel unsachgemäß gekürzte Nägel oder der Nageldorn wurde stehengelassen.
Es kann auch Veranlagung sein, das Tragen der falschen Schuhe, das ein Zusammenpressen der Zehen bewirkt. Oder aber es gab wiederholte Verletzungen an den Füße bei Aktivitäten.
Behandlung
Die Podologen werden erstmal auf mögliche Ursachen hinweisen und erste Vermeidungen vorschlagen. Dann verwenden sie podologische Tamponade zum Schutz der Haut vor rauen Nagelrändern. Aber auch andere geeignete Behandlungen sind möglich wie das Anlegen einer Nagelspange (Korrektur der Nagelform) oder es wird die verordnete chirurgische Entfernung des beschädigten Nagels durchgeführt.
Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, peripheren Gefäßerkrankungen oder anderen Durchblutungsstörungen haben ein höheres Infektionsrisiko und sollten jede Form der Selbstbehandlung vermeiden und so bald wie möglich eine Podologiepraxis aufsuchen. Verband deutscher Podologen


