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Total lokal Hoppegarten Saisonstart vor leeren Rängen

Jockey Andrasch Starke (r.) und Trainer Henk Grewe (l.) führen Rubaiyat von Darius Racing nach dem Sieg beim Dr. Busch-Memorial Gruppenrennen zur Siegerehrung. Das Rennen fand wegen der Coronavirus-Pandemie ohne Zuschauer statt. Foto: Andreas Gora/dpa
Jockey Andrasch Starke (r.) und Trainer Henk Grewe (l.) führen Rubaiyat von Darius Racing nach dem Sieg beim Dr. Busch-Memorial Gruppenrennen zur Siegerehrung. Das Rennen fand wegen der Coronavirus-Pandemie ohne Zuschauer statt. Foto: Andreas Gora/dpa

Rennbahn Hoppegarten ergreift Corona-Maßnahmen

Hoppegarten. Deutschlands erfolgreichster Jockey Andrasch Starke hat nach einem souveränen Ritt mit dem heißen 1,3:1 Favoriten Rubaiyat das Dr. Busch Memorial beim ersten Geisterrenntag in Hoppegarten gewonnen. Vor leeren Tribünen überquerte das Topduo am vergangenen Sonntag in der Europa-Gruppe III-Prüfung (1.600 Meter) sicher mit einer Länge Vorteil in 1:38,6 Minuten das Ziel. Den zweiten Platz in der mit 27.500 Euro dotierten ersten bedeutenden Derbyvorprüfung eroberte Zavaro mit Jockey Lukas Delozier vor Fearless King mit Rene Piechulek.

So eine Saisoneröffnung hatte Hoppegarten noch nie gesehen. Es gab ein Mammutprogramm von zwölf Rennen. Nur 228 Menschen waren auf dem 207 Hektar großen Areal zugelassen und hielten sich sehr diszipliniert an die Sicherheits- und Hygienevorschriften mit namentlicher Kontrolle, Mindestabstand, Desinfektion und Mund-und Nasenschutz – bei den Reitern war der „Rennschal“ angesagt. Die auf der Rennbahn zugelassen Personen umfassten Funktionäre, Berufsjockeys, Trainer, Dienstleister, Medienvertreter und Pferdepfleger für die 134 überwiegend regional angereisten Pferde.

Der Sieger Rubaiyat blieb somit auch beim fünften Start seiner Laufbahn ohne Niederlage. Der dreijährige Hengst wird ebenso wie der Zweitplatzierte Zavaro vom amtierenden Trainerchampion Henk Grewe in Köln trainiert. Grewe: „Der Rennverlauf war für Rubaiyat einwandfrei. Er besitzt einen unheimlich starken Kampfgeist. Im Rennen ist er ein ganz anderes Pferd als im Training. Ich vermute, sein Stehvermögen wird nicht für die Derbydistanz von 2.400 Metern reichen, aber das werden wir testen und uns nicht vorher festlegen.“ Besitzer von Rubaiyat ist Darius Racing, der erfolgreiche Rennstall im Besitz von Dr. Stefan Oschmann. Inhaber Gerhard Schöningh: „Hoppegarten@ Home hat seine Feuertaufe mit Bravour bestanden. Die spannenden Beiträge und die gute Moderation sind beste Unterhaltung und Information. Um ehrlich zu sein, ist das Verfolgen des Geschehens aufgrund des großen Angebots deutlich spannender als hier auf der Rennbahn. Wir werden auch den nächsten großen Renntag am Pfingstsonntag, dem 31. Mai im „Hoppegarten@ Home“-Format veranstalten. Wesentlich für den geschäftlichen Erfolg des Renntages sind die von Wetter im In- und Ausland eingegangenen online-Wetten. Hier zeichnet sich zur Halbzeit ein sehr zufriedenstellender Einsatz von ca. 400.000 Euro ab, die allesamt außerhalb der Rennbahn aus dem In- und Ausland kommen.“ Der nächste Renntag findet am Pfingstsonntag statt. (MäSo)

Brandenburgische Schlösser gGmbH finanziert Naturpflege

120.000 Euro werden in Lenné-Park investiert

Baumnachpflanzungen im Park der Turm-Villa in Dahlwitz-Hoppegarten Foto: Firma Kracht Gala Bau GmbH
Baumnachpflanzungen im Park der Turm-Villa in Dahlwitz-Hoppegarten Foto: Firma Kracht Gala Bau GmbH
Hoppegarten. Vor etwa einem halben Jahr konnte die Bran-denburgische Schlösser gGmbH (BSG) die Turm-Villa in Dahlwitz-Hoppegarten an den neuen Eigentümer übergeben. Angela Schnabel, die stellvertretende Bürgermeisterin von Dahlwitz-Hoppegarten, freute sich damals über die von Eigentmerseite zugesicherte weitere öffentliche Zugänglichkeit des Parks, die bei der Übergabe auch den beiden BSG-Gesellschaftern, dem Land Brandenburg und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), ein besonderes Anliegen war. Damit endet das Engagement der BSG für das Dahlwitzer Herrenhaus, das im Sprachgebrauch der Ortsansässigen auch Schloss genannt wird, nicht, das sie durch jahrelangen Einsatz retten konnte. Vielmehr sieht sich die Schlösser GmbH weiterhin in der Verantwortung, den Eigentümer bei seinem Bemühen um Pflege und Erhalt des Baudenkmals und der zugehörigen öffentlichen Parkanlage zu unterstützen. Zumal sie dazu durch ihre Expertise, ihre umfassende Kenntnis des Gebäudes und des Terrains in optimaler Weise befähigt ist. Ein Beispiel dafür ist die Beseitigung der herbstlichen Sturmschäden, die auch den Lenné-Park von Dahlwitz-Hoppegarten nicht verschont haben und eine außer-gewöhnliche Belastung bedeuten. Nachdem die BSG im Rahmen der im vergangenen Jahr begonnenen Parkpflegemaßnahmen bereits die teilweise gravierenden Schäden im Park schrittweise beseitigt und ein digitales Baum-Kataster erstellt hat, konnte sie nun mit der Nachpflanzung von 14 Bäumen die Arbeiten abschließen. Die nachfolgende Fertigstellungspflege bis Herbst sowie eine zweijährige Entwicklungspflege für den Bestand des Lenné-Parks in Dahlwitz-Hoppegarten bis zum Herbst 2022 sind ebenfalls bereits beauftragt. Insgesamt wurden im Rahmen der Aktion 237 Maßnahmen an den Bäumen durchgeführt. Die Kosten für die Baumpflegemaßnahmen und die Ersatzpflanzungen von fast 120.000 Euro trägt die gemeinnützige BSG, wie die DSD als Hauptgesellschafterin mitteilt. (MäSo)
  
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