Am Sonnabend, dem 21. Februar, lädt der Panketaler Kunstbrücke-Verein zum nunmehr sechsten Benefizkonzert zugunsten der Ukrainehilfe ein. Das Konzert beginnt um 17 Uhr in der Mensa des Freien Gymnasiums Panketal, Eingang Elbestraße. Anlass ist der inzwischen vier Jahre andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und das fortgesetzte Leid der Zivilbevölkerung.
Bereits unmittelbar nach Beginn des russischen Angriffskrieges organisierte der Kulturverein Kunstbrücke Panketal im Jahr 2022 ein erstes Benefizkonzert. In Zusammenarbeit mit Berliner Partnern, darunter den CaritasKliniken Maria Heimsuchung und Dominikus in Pankow und Reinickendorf, konnten ab März 2022 mehrere Hilfslieferungen für das Katholische Sheptytsky-Krankenhaus in Lviv realisiert werden. Seitdem wurden allein mit Spenden aus der Panketaler Bürgerschaft rund 14.000 Euro für humanitäre Hilfe und medizinische Güter gesammelt.
Beim diesjährigen Benefizkonzert gastiert zum zweiten Mal die Gesangsformation „Fora Five“ aus Lviv in Panketal. Die Sängerinnen studieren an der Universität Lviv und präsentieren ukrainische Folklore, moderne Arrangements sowie eigenständige Interpretationen internationaler Titel. Die zehn jungen Frauen treten dabei in wechselnden Besetzungen auf – solistisch, im Ensemble oder auch begleitet vom collegium musicum Panketal.
Der Eintritt ist frei.
Filmabend im Rathaus
Am 27. Februar wird im Ratsaal des Panketaler Rathauses um 19 Uhr der ukrainische Spielfilm „Nah am Herzen“ aus dem Jahr 2016 gezeigt. Die Vorführung erfolgt in ukrainischer Sprache mit deutschen Untertiteln.
Der Film spielt im Jahr 2014 zu Beginn des Krieges in der Ostukraine. Im Blickpunkt der Handlung steht der ehemalige Armeeangehörige Serhiy Vitryuk, der sich aufgrund schwieriger persönlicher Lebensumstände entschließt, freiwillig in die ukrainische Armee zurückzukehren. Als seine Einheit während der Kampfhandlungen eingekesselt wird, kommt es zu einem unerwarteten Zusammentreffen, das grundlegende Fragen aufwirft.
„Nah am Herzen“ wurde in Deutschland bislang nur einmal im Rahmen eines Filmfestivals in Erfurt gezeigt. Der Film vermittelt einen eindrucksvollen und ungeschönten Einblick in das Innenleben eines ehemaligen Berufssoldaten, der sich nach intensiven Kriegserfahrungen existenziellen Lebensfragen stellen muss.
Zu Gast ist der ukrainische Regisseur Valentyn Myslyviy, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der ukrainischen Filmschaffenden. Er wird den Regisseur des Films, Valeriy Shalyha vertreten.
Ausstellung
Noch bis zum 27. März sind die Motive des brandenburgweiten Plakatwettbewerbs für Frieden und Abrüstung im Mehrgenerationenhaus Panketal am Genfer Platz 2 ausgestellt. Insgesamt beteiligten sich 24 Künstler mit 56 Arbeiten an dem Wettbewerb, der die Sorge um den Frieden künstlerisch widerspiegelt. Zu sehen sind auch die Siegermotive von Henry Schwedler („Väter, Söhne, Helden“), Meinhard Bärmich („Kinder: Wir wollen Frieden!“) und Elke Mann („Raketenstopp!“). Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Mehrgenerationenhauses besucht werden.


