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Erfolgreiche Unternehmerinnen Frauen als Existenzgründer auf dem Vormarsch

Frauen haben oft die Kosten eher im Blick und sind sehr viel detaillierter in der Geschäftsplanung. Foto: Archiv
Frauen haben oft die Kosten eher im Blick und sind sehr viel detaillierter in der Geschäftsplanung. Foto: Archiv

Erfolgreiche Unternehmerinnen

Die Kosten stärker im Blick und detailliertere Geschäftsplanung

Ein Unternehmen gründen: Das haben in der Vergangenheit vor allem Männer gemacht. Weibliche Existenzgründer sind auch heute noch eine Besonderheit. Das ist eines der Ergebnisse des Global Entrepreneurship Monitor, den das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) veröffentlicht hat. In den den vergangenen Jahren lag die Quote der 18- bis 64-jährigen Männer, die neu gegründet haben oder aktuell planen, ein Unternehmen zu gründen, bei etwa 6 bis 7 Prozent. Bei den Frauen sind es vier Prozent. Doch das Bild ändert sich. Männer machen sich häufiger selbstständig, weil sie Ziele wie Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und ein hohes Einkommen verfolgen, sagt Udo Brixy, einer der Autoren der Studie. Frauen gingen eher in die Selbstständigkeit, weil sie keine geeignete Stelle in abhängiger Beschäftigung finden.

Frauen zögern außerdem häufig länger, den Schritt zu gehen. „Sie haben mehr familiäre und soziale Verpflichtungen“, erklärt Cornelia Klaus. Sie ist Bereichsleiterin von Gründerinnen-Consult in Hannover. Das ist in Niedersachsen die zentrale Anlaufstelle für gründungsinteressierte Frauen. Durchsetzungskraft und Ehrgeiz gelten immer noch als eher unweibliche Eigenschaften oder werden so empfunden.

„Es geht bei der Gründung nicht immer nur um eine gute Idee“, ergänzt Susanna Selvadurai, die bei der Beratungsfirma Kompass angehende Selbstständige unterstützt. „Es geht auch um die Persönlichkeit, das Umfeld und die Rahmenbedingungen.“ Die jungen Firmen, die sie betreut, reichen von der fahrenden Imbissbude über die Physiotherapie- Praxis bis zum Laden für Kinderkleidung oder Lebensmittel. Die Herangehensweise von Frauen und Männern an die Selbstständigkeit sei unterschiedlich. „Frauen haben die Kosten eher im Blick und sind sehr viel detaillierter in der Geschäftsplanung.“ Außerdem sind sie flexibler in der Entwicklung ihrer Firma. Wer sich selbstständig macht, braucht auf jeden Fall eine hohe Motivation und die innere Einstellung, dass es mit dem Erfolg klappt, erläutert Klaus. Außerdem sollte man Ausdauer mitbringen, um die bürokratischen Hürden zu überwinden. Viele Beratungsstellen – beispielsweise bei den IHK oder Handwerkskammern – helfen bei der Erstellung eines funktionierenden Businessplans. Das sollten Gründerinnen annehmen, um Feedback für ihre Ideen zu erhalten. (dpa)

„Wir helfen, wo es allein nicht mehr geht“

Doreen Reinhold
Doreen Reinhold
Wenn man in die Jahre kommt, wenn Alter und Krankheit ihre Spuren hinterlassen, ist es gut zu wissen, wo man Hilfe findet. Die Hauskrankenpflege Reinhold ist seit mehr als 25 Jahren für Menschen da, die zum Teil täglich versorgt werden müssen.

Seinen Sitz hat das Unternehmen in Rheinsberg, Rhinstraße 10. Von dort aus betreuen die Mitarbeiter des Pflegedienstes die Region Lindow, Rheinsberg und Umgebung. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die häusliche Alten- und Krankenpflege sowie die hauswirtschaftliche Versorgung – wozu auch die Pflege der Wäsche, Einkäufe und Arztbesuche gehören. Angeboten wird darüber hinaus ein 24-Stunden-Bereitschaftsdienst. Auch der Hausnotruf ist eine wichtige Möglichkeit, kranken und alten Menschen im Ernstfall zu helfen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Hausarzt wird eine fachgerechte medizinische Betreuung sicher gestellt.

Wenn pflegende Angehörige mal Urlaub machen wollen oder selbst erkrankt sind, bietet die Hauskrankenpflege Reinhold Urlaubs- und Verhinderungspflege an. Auch Beratungsgespräche zur Pflegebegutachtung und für pflegende Angehörige gehören zu den festen Aufgaben des Teams. Informieren kann man sich auch zu Pflegeversicherungsleistungen und Pflegegeld. Durch die Kooperation mit einem Mietwagenunternehmen können viele Leistungen und Angebote auch für Rolli-Fahrer nutzbar gemacht werden.

Und das ist noch nicht alles. Mit der Pflegewohnen Reinhold GmbH wird in der Berliner Straße in Rheinsberg eine vollstationäre Pflegeeinrichtung angeboten.

In der Seniorenwohnanlage „Haus Helene“ haben Senioren die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen – soweit es Kräfte und Gesundheit zulassen. Sie können tun und organisieren, was sie selbst noch können, und bekommen durch ein professionelles Team Hilfe, wo es nicht mehr allein geht. So wird es zum Beispiel von den Bewohnern als angenehm empfunden, gemeinsam zu kochen und zu backen. Auch Grillfeste und gemeinsame Ausflüge stehen auf dem Programm. Das Gebäude wurde behindertengerecht umgebaut und hat einen Fahrstuhl. Die Terrasse und eine kleine Parkanlage schaffen ein natürliches Ambiente. Hier kann man sich im Alter rundum wohlfühlen. (ki) Wir suchen zur Unterstützung unseres ambulanten und vollstationärem Teams Fachkräfte und Pflegehilfskräfte.

Hauskrankenpflege Reinhold GmbH

Rhinstraße 5
16831 Rheinsberg
Tel. 033931 / 43922
Fax 033931 / 43924

Heidrun Brandt – Steuerberaterin

Persönlicher Kontakt und individuelle Kunden-Beratung

Heidrun Brandt Foto: Inez Bandoly
Heidrun Brandt Foto: Inez Bandoly
Nicht im Umfang der geplanten Baumaßnahme ist die Beseitigung der Wasserschäden vom genannten Havariefall im Mai. Von diesem Wassereinbruch war der Großteil des Gebäudes der Kindertageseinrichtung betroffen. Seitdem werden in der Kita nur die drei Gruppen der Krippenkinder und die Gruppe der kleinsten Kita-Kinder betreut. Die größeren Kinder sind derzeit in der Kita „Olga Benario“ in der Saarstraße untergebracht. Mit den Arbeiten zur Beseitigung des Wasserschadens wurde in der Semmelweißstraße zwar bereits im vergangenen Herbst begonnen. Noch sind die Arbeiten wohl nicht abgeschlossen. Betroffene Eltern monieren, dass 35 der Kinder, die eigentlich die Einrichtung „Neue Schleuse“ besuchen sollten, Plätze in einer anderen Kita blockieren würden. Die Einrichtung in Rathenow-West verfügt eigentlich über eine Kapazität von 80 Plätzen und wäre derzeit auch ausgelastet.

Für ein Recht in der Arbeit

Rechtsanwältin Nadja Semmler begleitet ihre Mandanten vertrauensvoll in jedem Fall

Nadja Semmler Foto Inez Bandoly
Nadja Semmler Foto Inez Bandoly
Nadja Semmler ist seit Januar 2019 Fachanwältin für Arbeitsrecht und in diesem Gebiet weit und breit die einzige Frau in der Region. Die Neuruppiner Anwältin ist seit 2007 selbstständig. 2016 bezog sie ihre neuen barrierefreien Kanzleiräume in Neuruppin, Zum Herrgottsgraben 24. Dort gibt es Parkplätze direkt vor dem Haus. Das Büro der Anwältin wirkt einladend, hell und freundlich. Die Urkunde der Rechtsanwaltskammer Brandenburg mit dem Abschluss Fachanwältin für Arbeitsrecht hängt in einem dunklen Holzrahmen an der weißen Wand. Diese Spezialisierung ist Nadja Semmler sehr wichtig, denn darin sieht sie einen Vorteil für ihre Mandanten. Das Arbeitsrecht ist ständig im Wandel. Es passt sich der heutigen, digitalen Arbeitswelt an. Die Arbeitsplätze gestalten sich flexibler. Homeoffice, Mail und Handy – Arbeitnehmer sind immer erreichbar. „Ich nehme mir Zeit für die Anliegen meiner Mandanten und stehe ihnen als spezialisierter Ansprechpartner zur Seite“, so Nadja Semmler. Auch Betriebs- und Personalräte können von ihrer Erfahrung profitieren. Für sie zählt Zuverlässigkeit und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Daher blickt die Fachanwältin inzwischen auf zahlreiche zufriedene Mandanten, für die sie sich kompetent vor Gericht oder außergerichtlich erfolgreich einsetzt. (iby)

Rechtsanwaltskanzlei Nadja Semmler

Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Verwaltungsrecht
Zum Herrgottsgraben 24
16816 Neuruppin
Tel. (03391) 77 536 77
kanzlei@semmler-rechtsanwalt.de

Dr. Cornelia Leonhardt

Seit 15 Jahren für die Patienten da

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Im vergangenen Jahr wurden es 15 Jahre- 15 Jahre Diabetes- Praxis Dr. Cornelia Leonhardt in Neuruppin, die die Powerfrau gemeinsam mit ihrem Team feiern konnte und hierzu alle zu einem 2-Tagesausflug nach Graal-Müritz einlud.

Das Team zählt inzwischen 9 Mitarbeiter, seit letztem Jahr auch einen Mann. Teilweise sind sie seit der Praxiseröffnung dabei und geben als vertraute Gesichter den Patienten Zutrauen und Stabilität. Darauf ist Dr. Cornelia Leonhardt mit Recht stolz und auch darauf, dass es ihr gelungen ist, eine 2. Diabetesberaterin für die Praxis zu finden. So ist gewährleistet, dass die Praxis durchgängig für die Patienten geöffnet ist. Ein Azubi bereichert die Praxis darüber hinaus. Hier spricht Dr. Cornelia Leonhardt ihren Mitarbeitern großen Dank aus, denn in der täglichen Praxisarbeit kommt die Anerkennung für das Team manchmal zu kurz und ist dem Tagesgeschäft geschuldet. Die Entscheidung, in die Selbstständigkeit zu gehen, hat die passionierte Bergsteigerin nie bereut! Auf eigenen Beinen stehen, um hier Erfüllung zu finden, wie hart der Weg sein kann, dass weiß Dr. Cornelia Leonhardt. Reisen und Berge erklimmen, dass ist ihr Steckenpferd, weltweit ist sie hierfür unterwegs. Gerade hat sie die Lofoten auf Norwegen besucht und die berühmten Polarlichter bestaunen können. Gemeinsam mit Alexandra Lenhardt, die 2018 auch das 10-jährige Jubiläum als Kollegin der Praxis feiern konnte, genießt sie den harmonischen Umgang miteinander.

Obwohl die Praxis in den vergangenen Jahren sehr gewachsen ist, gibt es weiterhin auch kurzfristig immer einen Termin für die Patienten; dringende Terminanfragen sollten aber direkt von Arzt zu Arzt in der Praxis gestellt werden!

Diabetes-Praxis in Neuruppin

Dr. Cornelia Leonhardt
Karl-Liebknecht-Straße 30
16861 Neuruppin
Tel. (03391) 35 28 88
praxis@diabetes-opr.de
www.diabetes-opr.de

Wo guter Rat nicht teuer ist

Bärbel Oschmann berät immer mehr Rentner und junge Nichtselbstständige

Bärbel Oschmann fühlt sich wohl bei der Vereinigten Lohnsteuerhilfe e. V. und die große Nachfrage spricht für ein erfolgreiches Unternehmen. Foto: Inez Bandoly
Bärbel Oschmann fühlt sich wohl bei der Vereinigten Lohnsteuerhilfe e. V. und die große Nachfrage spricht für ein erfolgreiches Unternehmen. Foto: Inez Bandoly
“Steuern? Wir machen das”, so wirbt die Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH e.V.). Diese gründete sich in den 1970er-Jahren und hat bundesweit zirka 3000 Beratungsstellen. Eine davon befindet sich in Kyritz, Maxim- Gorki-Straße 57. Die Beratungsstelle der VLH e. V. in der Knatterstadt wird seit dem 1. Januar 2013 von Bärbel Oschmann geleitet. Sie arbeitet selbstständig ohne weitere Mitarbeiter. Anfangs betreute sie gut 30 Mitglieder heute zirka 360. Die gebürtige Schleswig-Holsteinerin zog 1994 mit ihrem Mann in diese Region. Seit 2004 arbeitete sie zunächst als Mitarbeiterin einer Beratungsstellenleiterin aus Rheinsberg und legte so einen Grundstein für ihre eigene am 1. April 2012 eröffnete VLHBeratungsstelle. Bärbel Oschmann fertigt unter anderem für ihre Kunden Steuererklärungen, prüft Steuerbescheide, vermittelt Wissenswertes über Zulagen sowie Förderungen und beantragt Freibeträge. Oft ist sie betreits um 7 Uhr im Büro. Ihre Sprechzeit beginnt, außer dienstags, um 8.30 Uhr und geht bis 16.30 Uhr. “Der Bedarf ist sehr groß, es kommen immer mehr Rentner die sich beraten lassen wollen, aber auch viele junge Leute”, erklärt Bärbel Oschmann. Sie ist der Meinung, dass viele der jungen Menschen eigentlich ihre Steuererklärung selber machen könnten, da sie fit am PC und im Internet seien. Aber eine Steuererklärung zu machen, kostet viel Zeit. Um die zu sparen, führt der Weg für diese Leute zu Bärbel Oschmann. Ihre Arbeit bereitet ihr Freude. Sie berät Nichtselbstständige, Rentner und Pensionäre. Sie alle sind VLH-Mitglied und zahlen einen Jahresbeitrag, abhängig von ihrem Einkommen. (iby)

Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.

Bärbel Oschmann Beratungsstellenleiterin
Maxim-Gorki-Straße 57
16866 Kyritz
033971 / 866410
Baerbel.Oschmann@vlh.de
www.vlh.de
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