Neubau KITA Wilde Wiese in Kränzlin 53 Knirpse stehen vor dem Umzug

ier finden 53 Kinder eine neue Stätte der Geborgenheit. Unser Bild zeigt die Rückseite mit Spielplatz der Kita „Wilde Wiese“ in Kränzlin. Fotos (5): ldt
ier finden 53 Kinder eine neue Stätte der Geborgenheit. Unser Bild zeigt die Rückseite mit Spielplatz der Kita „Wilde Wiese“ in Kränzlin. Fotos (5): ldt

Am Montag wird in Kränzlin die Kita „Wilde Wiese“ eröffnet / Planschbecken und Garten mit Barfußpfad für die Kinder / Lob für reibungslose Zusammenarbeit der Baubetriebe

Kränzlin. Nein, ein großer Bahnhof ist nicht vorgesehen, wenn am kommenden Montag die 53 Mädchen und Jungen in die Räume der neuen Kita „Wilde Wiese“ in der Kränzliner Straße An den Eichen einziehen. „Das geht in diesen Corona-Zeiten leider nicht“, bedauert Katrin Pein, Leiterin des Bereiches Kita und Schulen beim Amt Temnitz.

Doch die Freude bei allen dürfte nicht geringer sein. Bei den Eltern, den Erzieherinnen, den Verantwortlichen im Amt aber ganz besonders natürlich bei den Kindern. „Der Neubau wurde notwendig weil die alten Standorte die Kita „Sonnenschein“ in Werder und „Marienkäfer“ in Kränzlin sozusagen nicht mehr auf der Höhe der Zeit gewesen wären, ist von Katrin Pein zu hören. Die „Wilde Wiese“ hingegen bietet moderne Sanitäreinrichtungen wie sie heutigen Standards entsprechen. Besondere Freude dürfte bei den kleineren Mädchen und Jungen das Planschbecken auslösen. Zu den ansprechenden Außenanlagen gehören auch ein kleiner Garten und ein Barfußpfad.

„Wir freuen uns alle darüber, dass wir in der neuen Einrichtung die Erwartungen und Bedürfnisse aller Kinder im Alter zwischen null und sechs Jahren erfüllen können“, meinte Katrin Pein. Ausgelegt ist die „Wilde Wiese“ für eine Kapazität von 68 Kindern. „Wir haben also noch Luft nach oben“, freut sich die Leiterin des Bereiches Kita und Schulen.
   
Modern und zweckmäßig: Die Frontseite der Kita „Wilde Wiese“ in Kränzlin.
Modern und zweckmäßig: Die Frontseite der Kita „Wilde Wiese“ in Kränzlin.
Für die Betreuung der Knirpse sind in der neuen Kita neun Erzieherinnen, ein Erzieher und zwei Helferinnen zuständig. „Wir haben jetzt eine personelle Besetzung, die mit den aktuellen Kinderzahlen übereinstimmt“, zeigt sich Katrin Pein zufrieden. Zum Vorteil gereicht der neuen Kita auch, dass sie einerseits verkehrsgünstig und dennoch in einer ruhigen Nebenstraße liegt. Ein dazugehöriger Parkplatz kommt den Wünschen der Eltern entgegen. Zur Kita „Wilde Wiese“ gehört auch ein Sportraum. Dieser besitzt nicht nur einen eigenen Sanitär- und Umkleidebereich, sondern auch einen separaten Eingang. Das schafft die Voraussetzungen, damit der Sportraum auch von Vereinen oder Gruppen genutzt werden kann. „Wir haben vor, als Amt entsprechende Nutzungsvereinbarungen abzuschließen“, berichtet Katrin Pein.

Auch Bauamtsleiterin Jenny Buschow kann sich eine vielfältige Nutzung des Sportraumes vorstellen. Insgesamt sei die Halle 74 Quadratmeter groß. Da sei vieles möglich. „In der Halle ließe sich Lindedance üben, könnten Ballspiele oder Yoga-Kurse stattfinden“, so die Bauamtsleiterin.
    
Sehr zufrieden zeigte sich Jenny Buschow insbesondere mit der zügigen Realisierung des Bauvorhabens. 2015 sei mit dem Bebauungsplan begonnen worden. Dann folgte am 5. Januar 2017 der Fördermittelantrag beim Landesamt. Insgesamt seien für die „Wilde Blüte“ 1,56 Millionen Euro aus dem Leader-Programm der Europäischen Union geflossen. Die nicht förderfähigen Kosten trage das Amt. Für die Planung galt eine europaweite Ausschreibung. Auch die Vergabe der eigentlichen Bauleistungen erfolgte öffentlich. Neben Firmen aus der Region kamen auch Betriebe aus Hamburg, Magdeburg und Perleberg zum Zuge.

„Das Zusammenspiel der Gewerke hat wunderbar funktioniert“, lobte die Bauamtsleiterin. Die Unternehmen legten keine Winterpause ein und auch die Corona-Beschränkungen hätten kaum Auswirkungen auf den zügigen Ablauf des Bauvorhabens gehabt.

Anerkennung zollte die Bauamtsleiterin zudem der guten Arbeit, die die Planungsbüros leisteten. Dies betrifft die Büros Rai, B&B aus Neuruppin und den Landschaftsplaner Steffen Hradil, ebenfalls aus der Fontanestadt.

Insgesamt etwa 2,15 Millionen Euro sind auf dem rund 6000 Quadratmeter großen Grundstück verbaut worden. „Wir sind sehr zufrieden damit, dass wir diesen großen Brocken als kleines Amt so gut bewältigt haben“, meinte Katrin Pein nicht ohne Stolz.
Christian Kolbow Tischlerei
Hochbau Bauring GmbH
Goldenfloor 3D GmbH
Ensminger Putz- und Fassadenbau
AlSiTec Wittkopf
Ruppiner Architektur & Ingenieur Büro
Ruppiner Ausbau
Hradil Landschaftsarchitektur