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Hier sind wir zu Hause Zurück zur eigenen Scholle

Betreibt seit 1. April sein eigenes Unternehmen: Handwerksmeister Eddy Steinberger Foto: privat
Betreibt seit 1. April sein eigenes Unternehmen: Handwerksmeister Eddy Steinberger Foto: privat

Eddy Steinberger macht sich in Letschin mit Meisterbetrieb für Sanitär-Heizung-Klima selbstständig

Eigentlich hatte sich Eddy Steinberger seinen Einstieg in die Selbstständigkeit etwas anders vorgestellt. Zum 1. April dieses Jahres startete er mit seinem Installationsbetrieb für Sanitär, Heizung und Klima in Letschin. Ausgerechnet da erreichte die Corona-Krise ihren Höhepunkt. „Die meisten Menschen haben plötzlich ganz andere Sorgen. Viele warten noch ab, verschieben geplante Bau- und Sanierungsarbeiten sicherheitshalber auf den Herbst. Da fiel auch mein Start etwas schwierig aus“, erzählt der 37-Jährige.

Doch entmutigen lassen hat sich Eddy Steinberger nicht. Schließlich ist er ein Kind vom Land, hat das Handwerk bei seinem Onkel Wilfried Steinberger in Neubarnim einst von der Pike auf gelernt. „Da hat man schnell mitbekommen, dass keine Baustelle wie die andere ist, es immer mal ein Problem gibt, das man so noch nicht zu lösen hatte“, erzählt der junge Handwerksmeister. Und jetzt gelte es halt, unter den Bedingungen von Corona zu arbeiten.

Für Eddy Steinberger sind die Wochen seit dem Start in die Selbstständigkeit nicht langweilig gewesen. Gemeinsam mit seiner Frau, die ihn von Anfang an unterstützt, hat er unter anderem an der Firmenwebseite gearbeitet. Der Internetauftritt ist quasi nebenbei entstanden. Schließlich hat sie einen Festanstellungsjob in Strausberg und pendelt täglich. Und außerdem wollen die beiden zwei und neun Jahre alten Söhne zu ihrem Recht kommen. „Da sitzen wir abends oft bis nach 22 Uhr am Rechner, um Anfragen zu beantworten, Angebote zu schreiben und die Büroarbeit zu erledigen“, berichtet Eddy Steinberger.

Zu Beginn sei er mit „Kleinigkeiten“ in seinen neuen Job gestartet, wie der Letschiner es nennt, der seine Meisterschule in Teil- und Vollzeit gesplittet hatte. Hier eine Heizungsanlage warten, dort eine Sanitärarmatur erneuern oder einen Wasserfilter wechseln. Langsam ziehe aber die Auftragslage an. Eddy Steinberger arbeitet mit einem befreundeten Partnerunternehmen zusammen, ist aber auch dabei, Alleinaufträge zu akquirieren. Noch als Soloselbstständiger, später mit weiteren Mitarbeitern. So schwebt es ihm vor.

Privat sind die Steinbergers in ihrer neuen alten Heimat angekommen. Von Strausberg, wo beide einige Jahre gelebt und gearbeitet haben, sind sie nach Letschin gezogen. Zurück zur Oderbruchscholle, wie die gebürtigen Oderbrücher es nennen. Hier leben sie derzeit noch in einer Mietwohnung. Doch ein Neubau ist geplant. In Groß Neuendorf, wo Eddy Steinberger aufgewachsen ist, soll das neue, eigene Haus entstehen. Dort will er dann auch einen Werkstattbereich errichten. Zur Zeit arbeitet er mit seiner jungen Firma noch aus dem Transporter heraus. Auch das gehört zu den Mühen des Anfangs, den der Handwerksmeister ganz nach seinem eigenen Credo gestaltet. Er will nicht protzig und pompös starten, um dann vielleicht mit Riesenkrediten irgendwann in Schwierigkeiten zu geraten. Seine Firma soll nach und nach wachsen, die Kunden sollen Vertrauen gewinnen, um dann zu bestätigen: Der Mann versteht sein Handwerk, macht gute Arbeit. Bernd Röseler

Wer Kontakt zum Letschiner Meisterbetrieb Eddy Steinberger sucht - Tel. 01525-7655935, E-Mail info@steinberger-shk.de, Internet: www.steinberger-shk.de

Ein Mekka für Sportfreunde

Arbeiten am Sportzentrum in der Endphase Taufe des Oderbruch-Stadions erst 2021

Wurde umfangreich saniert: das Letschiner Schul- und Sportzentrum Oderbruch
Wurde umfangreich saniert: das Letschiner Schul- und Sportzentrum Oderbruch
Letschin war schon immer ein Zentrum des Sports im Oderbruch. Mit der Sanierung von Sporthalle und Stadion werden sich die Bedingungen zum Sporttreiben weiter verbessern. Die Sanierungsarbeiten gehen ihrem Ende entgegen. Auch einen Namen haben die Letschiner schon für ihre neue Sportarena: Oderbruchstadion Letschin wird die Sportanlage heißen. Das haben die Gemeindevertreter beschlossen. Die offizielle Taufe erfolgt zum großen Einweihungsfest, das auf das Wochenende 4. bis 6. Juni 2021 verschoben wurde.

Die Eröffnungsfeier des Sportkomplexes könnte letztlich auch die Generalprobe für das 2022 anstehende 100-jährige Jubiläum von Grün-Weiß werden. Der Verein zähle, so Böttcher, sieben Abteilungen, darunter Floorball. Die Mitgliederzahl liegt bei etwa 250. Und im Dezember dieses Jahres soll natürlich schon das 25. Fußball-Hallenturnier um den Oderbruchpokal ausgetragen werden.

Fotos: Matthias Lub
Fotos: Matthias Lub
Das Herz des Oderbruchs nennen viele die Gemeinde Letschin. Ein Herz, das den Lebenstakt der Oderbrücher angibt. Zirka 4000 Einwohner wohnen in den elf selbständigen Orten, die sich 2003 zur Gemeinde Letschin zusammengeschlossen haben. Es gibt viele Alteingessene, aber auch immer mehr junge Leute, die ins Oderbruch neu kommen. Oder die hierher zurückkehren. Sie kehren zurück in einen Ort, der mit großen Namen verbunden ist. Preußenkönig Friedrich der Große, hier liebevoll der Alte Fritz genannt, steht für Trockenlegung des Oderbruchs. Er grüßt heute von seinem Denkmal mitten im Ort. Auch Schriftsteller Theodor Fontane erwies in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ speziell Letschin seine Referenz. Die Handlung der Kriminalnovelle „Unterm Birnbaum“ spielt in Letschin. Bevor er sich ganz der Schriftstellerei zuwandte, absolvierte er in der Apotheke seines Vaters 1844/45 ein Praktikum. Letschin ist eine Gemeinde mit ganz viel Geschichte - und mit Zukunft.

Passende Ausbildung für jeden Hund

Zurück zur eigenen Scholle Image 1
Seit acht Jahren betreibt Dirk März seine Hundeschule „dogmaerz“ in Kiehnwerder. Da hat es so manches Hoch und Tief gegeben. Doch die vergangenen anderthalb Monate waren für den Hundetrainer die härtesten. Sechs Wochen lang konnte er seine Hundepension nicht betreiben, sechs Wochen gab es keine Hundeschule. Und damit auch keine Einnahmen.

„Natürlich habe ich mich gefreut, als es jetzt hieß: Alle können wieder kommen“, erzählt der IHK/BHV zertifizierte Hundetrainer. „Auch wenn einige besondere Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten sind.“ Immerhin hat Dirk März einen breiten Kundenstamm. Die Hundebesitzer kommen von Groß Lindow bis Angermünde, von Frankfurt bis zum Berliner Stadtrand. Es ist ein breit gefächertes Ausbildungsprogramm, das er anbietet - speziell auf das Alter, die Rasse und die Aufgaben des Hundes zugeschnitten. Es reicht von der Welpen- und Junghundeschule über das Umwelt- und Alltagstraining für erwachsene Hunde, die Prüfung für den den bundesweit gültigen Hundeführerschein bis hin zum Praxisbetrieb für die Schulhundeausbildung. Für dieses Projekt, das zusammen mit der Industrie- und Handelskammer entwickelt wurde, hat Dirk März erst vor kurzem die Zertifizierung bekommen. Immer mehr Schulen beginnen sich dafür zu interessieren.

Wer sich für eine der verschiedenen Hundeausbildungsformen interessiert, kann gern mit Dirk März Kontakt aufnehmen - unter Tel. 0174-4386432 bzw. E-Mail dogmaerz@gmail.com
Anja Kaul
Meisterbetrieb Eddy Steinberger
Autofit Mario Dehn
Maurice Brachmann Allianz Hauptvertretung
Dieter Tornow Kfz-Meisterbetrieb
Gärtnerei & Baumschule Arndt
Fleischerei Göldner
Auto-Lackiererei Lutz-Mario Ludwig
Hundeschule & Pension Dogmaerz
Marko Baumgarten
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