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Wir von hier. Rheinsberg regional und persönlich - jetzt erst recht Per Linie 794 und dem Rad nach Rheinsberg

Ulrich Steffen, Geschäftsführer ORP GmbH, stellt den Fahrradhänger vor. Foto: Wolter
Ulrich Steffen, Geschäftsführer ORP GmbH, stellt den Fahrradhänger vor. Foto: Wolter

Zwischenhalt im Tierpark Kunsterspring möglich

Rheinsberg. Es wird Sommer, und Ruppiner und Touristen lockt es an die Seen oder zu anderen Ausflugszielen im Kreis. Damit möglichst viele Menschen dafür nicht unbedingt auf das Auto angewiesen sind, wird die Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft (ORP) ihren Fahrplan saisonbedingt und im Auftrag mehrerer Kommunen vom 30. Mai bis zum 25. Oktober – dem Ende der Herbstferien – erweitern.

Die wichtigste Neuerung ist, dass die Buslinie 794 nun täglich – und damit auch an Wochenenden und Feiertagen – zwischen Neuruppin und Rheinsberg unter anderem mit einem Halt am Tierpark in Kunsterspring verkehrt. Die zusätzlichen Abfahrtzeiten sind in Neuruppin um 10.50, 12.50 und 15.50 Uhr. Zurück geht es ab Rheinsberg um 12.20, 14.25 und 18.25 Uhr. Der Clou an der Linie ist, dass die Busse nicht nur extra groß sind, sondern auch einen Fahrradanhänger mit sich führen. 16 Räder, darunter aktuell nur ein Kinderrad, finden darauf Platz. Die Radstrecke von Neuruppin nach Rheinsberg ist attraktiv, aber für den normalen Radler oder auch Familien mit kleinen Kindern zu lang. In solchen Fällen soll der Bus nun wenigstens auf einer Tour Erleichterung bringen.

Stadt und Landkreis lassen sich das neue Angebot etwas kosten. Jährlich werden rund 20 000 Euro fällig, die hälftig geteilt werden. Es soll auch einen großen Vorteil für den Tierpark Kunsterspring, da nicht nur Radler den Bus nutzen können. „Auch die Kyritz-Ruppiner Heide wird so noch besser erfahrbar“, betont Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde.

Tierparkchef Peter Mancke ist ebenfalls froh, dass der Bus nun an Wochenenden und feiertags verkehrt. „Es ist ein verbindendes Angebot, das jetzt mit Leben gefüllt werden muss.“ Am Tierpark wird es deshalb auch bald mehr Fahrradständer geben. Die Bushaltestellen der Linie 794, an denen Fahrräder verladen werden, sind durch ein speziellen Symbol gekennzeichnet. Auch E-Bikes werden mitgenommen, jedoch keine Tandems, Liegeräder, starre Kinderanhänger, Fatbikes oder andere Sonderbauten.

Vor der Verladung müssen alle losen Zubehörteile wie Fahrradtaschen, Körbe oder Akkus abgenommen werden. Entsprechend früher sollen sich die Fahrgäste an den Haltestellen einfinden. Zusätzlich zum normalen Fahrschein kostet der Fahrradtransport 3,50 Euro oder als Tageskarte sechs Euro. (ug)
 
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