In Stein gehauen - Steinmetze stellen sich vor Orte der Trauer

Foto: biv steinmetze
Foto: biv steinmetze

Anker für Hinterbliebene

Ein geliebter Mensch stirbt. Die Hinterbliebenen regeln alles, was danach kommt. Meist tun sie dies in einem emotionalen Ausnahmezustand. Die wirkliche Trauer und der Verlustschmerz kommen später. Und wohin dann mit der Trauer?

Der Besuch des Grabes ist Hilfe und Unterstützung, er kann Kraft geben und er hilft, sich Schritt für Schritt von einem lieben Menschen zu verabschieden. Das Loslassen und die Trennung brauchen Zeit und einen festen Ort. Sie sind die Anker für die Hinterbliebenen. Dass ein solcher Erinnerungsort auch ein individueller und persönlicher Ort wird, hängt nicht zuletzt vom Grabmal ab. Hier sind der Name, die Lebensdaten und meist noch persönliche Widmungen festgehalten. Ein Steinmetz-Handwerksbetrieb bietet die passende Beratung und Umsetzung der Wünsche. Nicht selten geht der Wahl des Natursteins und der Gestaltung des Grabmals ein langes Vorgespräch voraus, in dem der Hinterbliebene seine Wünsche und Gefühle äußert. Es ist Aufgabe des Steinmetzmeisters, diese aufzugreifen und Vorschläge für die Umsetzung zu machen. Dabei ist vieles möglich, was oft nicht bekannt ist. Dies beginnt schon bei der Natursteinauswahl. Viele Betriebe legen wieder zunehmend Wert auf regionales Material.

Auch bei der Schrift und in der Symbolik sind der Vielfalt und Individualität keine Grenzen gesetzt. (pm/biv steinmetze)
 
Carsten Haase
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