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30 Jahre Tulight

Mit leuchtendem Beispiel voran

Das Team der Fürstenwalder Firma Tulight stellt hohe Ansprüche an sich selbst und seine Arbeit

Hat auch nach 30 Jahren noch Spaß bei seiner Arbeit: Tulight-Chef Andreas Tulke. Foto: Sabine Uy

11.01.2021

Fürstenwalde. Eigentlich würden jetzt die Vorbereitungen für die Jubiläumsfeier der Fürstenwalder Elektro-Firma Tulight auf Hochtouren laufen. Denn Mitte Januar wollte das kleine Unternehmen von Inhaber Andreas Tulke sein 30-jähriges Bestehen feiern. Kurz nach der Wende hatte er 1990 seine Ein-Mann-Firma gegründet, um auf eigenen Füßen zu stehen. Wegen der Corona-Pandemie wird die Jubiläumsfeier zum „30.“ nun auf den Herbst 2021 verschoben, denn ausfallen soll sie auf keinen Fall. Sie wird auch ein Dankeschön an das Mitarbeiter-Team samt Ehepartner sein. Schon zum 25-jährigen Jubiläum hatte sich Andreas Tulke für sie etwas Besonderes einfallen lassen und eine dreitägige Minikreuzfahrt von Kiel nach Oslo organisiert.

Auf sein eingeschworenes Team kann sich der 59-jährige Firmenchef uneingeschränkt verlassen. Fast so lange, wie es sein Unternehmen gibt, steht ihm beispielsweise Elektroinstallateur Volkmar Lüdtke zur Seite. Genau wie sein Chef hat auch er den Meisterbrief in der Tasche.

Erfahrungen in seinem Metier als Elektro-Fachmann sammelte der gebürtige Fürstenwalder Andreas Tulke schon zu DDR-Zeiten in der Fürstenwalder PGH Elektro, wo er von 1978 bis 1980 den Beruf des Elektro-Installateurs erlernte. Nach der Armeezeit arbeitete er bis 1990 im Unternehmen und bestand 1988 seine Meisterprüfung. Mit der Wende wagte Andreas Tulke den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete am 28. Dezember 1990 die Firma Tulight – mit Sitz auf seinem Grundstück im Weinbergsgrund 34. Dort befindet sich das Unternehmen noch heute – mit Werkstatt, Lager und Sozialraum auf dem Hof. Seit April 2011 gibt es zusätzlich Büroräume im einstigen NCC-Haus in der Trebuser Straße 47. „Hier kann ich die Kunden viel besser beraten als früher in meinem Keller“, freut sich Andreas Tulke. Die Tätigkeiten nach der Wende haben sich nicht groß geändert, aber die Möglichkeit, moderne Maschinen und Werkzeuge zu kaufen. Aus seinem einstigen Ein-Mann-Betrieb wurde schnell ein etabliertes Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern und wachsender Stammkundschaft. Qualität, Sauberkeit, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind die Garanten für den guten Ruf, den sich Tulight erarbeitet hat. „Ich möchte mich auf diesem Wege vor allem bei meiner Frau Heike, den Eltern sowie bei allen Kunden, Geschäftspartnern und Lieferanten bedanken. Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang auch unser Steuerbüro Freund & Partner mit Frau Dittrich und unseren Versicherungsmakler `für alle Fälle´, Jürgen Scheich. Ein ganz besonderes Dankeschön geht natürlich auch an meine Mitarbeiter Ralf Leopold und Kevin Rüdiger, ohne die die Firma nicht so toll laufen würde und nicht dort wäre, wo sie jetzt ist“, betont Andreas Tulke, der auch Mitglied der Elektro-Innung Oder-Spree ist und dort rege im Vorstand mitarbeitet. Auch ehemalige Mitarbeiter, wie Heiko Marggraf, der über 18 Jahre zur Firma gehörte, sollen nicht unerwähnt bleiben. Die Schwerpunkte des Unternehmens liegen heute in den Bereichen Elektroinstallationen, Solaranlagen, Wärmepumpen, Klimatechnik und verstärkt auch im Bereich der LED-basierenden Lichtprojekte. So sind die Fachleute des Unternehmens u.a. tätig bei Elektro-Installationen für den privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereich; sie installieren SAT- und TV-Anlagen sowie PV-Solarstromanlagen mit Batteriespeicher und bieten turnusmäßige E-Check-Überprüfungen für Geräte und technische Anlagen an. Ein weiteres wichtiges Standbein des Unternehmens ist der Einbau von Klimaanlagen. Spezialisiert hat sich die Firma Tulight inzwischen auch auf den Einbau von App-basierenden Steuerungen für Wohnhäuser, mit denen man beispielsweise Jalousien, Beleuchtung oder Heizung bedienen und regulieren kann, sowie auf die Installation von Ladestationen für E-Autos. „Die wird momentan mit 900 Euro vom Staat gefördert“, merkt Tulke an.
  

Der Kundenkreis – vorrangig aus Fürstenwalde, dem gesamten Landkreis Oder-Spree bis zum Berliner Rand – umfasst viele Privatleute aber auch zahlreiche Hausverwaltungen, Betriebe, Kitas, Altenheime sowie Arztpraxen und Apotheken. Zu den Stammkunden gehören unter anderem die Genossenschaft für Wohnungen und Wohnungsbau in Nord, die Samariteranstalten mit ihren Christophorus-Werkstätten, die Arbeiterwohlfahrt, das Küchenstudio Müller & Tederahn sowie das Baumanagement Geike.

Das Tulight-Team, das heute aus drei Mitarbeitern sowie - bei Bedarf - zwei geringfügig Beschäftigten besteht, würde sich über tatkräftige Unterstützung freuen. Gesucht werden Elektroinstallateure. Ein qualifizierter Mitarbeiter könnte bei Interesse später auch einmal die Firma mit ihrem guten Kundenstamm übernehmen.

An Aufträgen mangelt es Tulight nicht, der Kalender für 2021 ist bereits gut gefüllt. Dabei gehen die Mitarbeiter gerade in der Corona-Zeit mit größter Vorsicht und Rücksicht vor - einschließlich der Einhaltung der notwendigen Hygienemaßnahmen. Viel Wert wird zudem auf die Beratung der Kunden gelegt, um individuell auf deren Wünsche eingehen zu können. „Der Job macht mir auch nach 30 Jahren immer noch viel Spaß“, betont Andreas Tulke. (uy)
    

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