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Strausberger Stadtkalender Köstliche Gerichte, aber nur zum Mitnehmen

Norbert Tribbensee, Anette Karau sowie die Mitarbeiterinnen Doreen Schorr und Edwina Eckelt (v.l.) von der Gaststätte „Zum Fass“ Foto: Elke Lang
Norbert Tribbensee, Anette Karau sowie die Mitarbeiterinnen Doreen Schorr und Edwina Eckelt (v.l.) von der Gaststätte „Zum Fass“ Foto: Elke Lang

Das Team der Gaststätte „Zum Fass“ hält sich mit Außerhausverkäufen über Wasser

Storkow. Bei Anette Karau, der Inhaberin der Gaststätte „Zum Fass“, und dem Gastwirt Norbert Tribbensee beginnt zur Zeit das Wochenendgeschäft schon am Freitag Mittag. Eine sauber beschriftete Schiefertafel verkündet: Schnitzel mit Spargel. Weiterhin gibt es noch Entenbrust, Gulasch und andere Speisen, „alles bestens verpackt zum Mitnehmen, im Prinzip die ganze Speisekarte hoch und runter“, erklärt der Wirt. „Es läuft gut“, ist er soweit zufrieden. Das betrifft aber nur den durch Corona bedingten Außerhausverkauf, denn auch hier herrscht Kurzarbeit. „Ich bin traurig, aber auch froh, dass die Regierung so konsequent ist, denn wenn sich das Virus weiter ausbreiten würde, wären wir in unserer Existenz gefährdet.“ Jetzt sei die Situation so, dass das Unternehmen durchkommt, „wenn die Sperre nicht bis September, Oktober anhält“. Normalerweise hat die Gaststätte 55 Plätze. „Ich wäre vorübergehend auch mit dreißig Plätzen zufrieden, wenn wir wieder aufmachen könnten“, sagt Norbert Tribbensee. Er schickt nicht gern seine Gäste weg, denn „Zum Fass“ ist die einzige Gaststätte in der Altstadt „und auch eine Anlaufstätte für die Wasserwanderer, die am Kanal ihre Boote anlegen“, hat er beobachtet. Der Ausfall für die acht bis zehn Mitarbeiter pro Schicht ist enorm, da ja auch das Knospenfest an diesem Sonntag, das Tanzen in den Mai mit Maibaumaufstellen, das Maifest und das Frischemarktfest wegfallen. Überall würde Norbert Tribbensee mit Imbisswagen und Grillstand vertreten sein. „Das sind ja die ersten Freiluftveranstaltungen im Jahr, da sind die Leute begeistert über Steak und Bratwurst“, gibt der Wirt zu bedenken. Außerdem betreibt „Zum Fass“ normalerweise die ganze Saison über parallel zum Altstadtdomizil mit vollwertigem Mittagstisch die Gaststätte „Sonnenhof“ im “MitMachPark Irrlandia“. Seit dem 2. Brandenburgischen Strohfest, also seit 2000, ist Norbert Tribbensee in Kooperation mit dem Storkower Verein Lollypop immer dabei. Ob das Irrlandia wie geplant am 16. Mai in die neue Saison starten kann, bleibt abzuwarten. el
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