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Neueröffnung E-Bike Shop Mehr Service und Beratung

Freuen sich auf die Eröffnung des ersten Fachgeschäftes für E-Bikes in Fürstenwalde: Inhaber der „Fahrrad-Füchse“ Mario Schostag und Tochter Jennifer beim Präsentieren eines besonders bei Wohnwagen-Besitzern beliebtes E-Bike der Marke „i:SY“. Am Sonnabend öffnet der Shop seine Türen in der Ehrenfried-Jopp-Straße 16. Foto: Anna Pröschild
Freuen sich auf die Eröffnung des ersten Fachgeschäftes für E-Bikes in Fürstenwalde: Inhaber der „Fahrrad-Füchse“ Mario Schostag und Tochter Jennifer beim Präsentieren eines besonders bei Wohnwagen-Besitzern beliebtes E-Bike der Marke „i:SY“. Am Sonnabend öffnet der Shop seine Türen in der Ehrenfried-Jopp-Straße 16. Foto: Anna Pröschild

Mehr Service und Beratung

„Fahrrad-Füchse“ eröffnen erstes Fachgeschäft für E-Bikes in Fürstenwalde

Fürstenwalde (apr). „Neben meinem Fahrrad-Laden gegenüber vom schwapp, habe ich in den letzten Jahren nach größeren Räumlichkeiten für ein zweites Fachgeschäft in der Stadt gesucht. Durch den Gang zum Friseur bin ich auf die fast 200 Quadratmeter große Ladenfläche direkt neben Wohnwelt Möbel aufmerksam geworden“, freut sich Mario Schostag, Inhaber der „Fahrrad-Füchse“, über die Neueröffnung eines zweiten Fachgeschäfts mit Werkstatt, das sich speziell auf E-Bikes und E-Mountainbikes konzentriert. An diesem Sonnabend können sich interessierte Kunden von 9 bis 16 Uhr bei der Eröffnung einen Eindruck über die unterschiedlichen Modelle verschaffen. Natürlich gibt es auch die Gelegenheit einige vor Ort auszuprobieren. Denn im zweiten Fachgeschäft der „Fahrrad-Füchse“ in der Ehrenfried-Jopp-Straße Nummer 16 dreht sich alles rund um das Thema Elektro-Räder.

E-Bikes werden längst nicht mehr nur von Senioren, sondern beispielsweise auch für den Weg zur Arbeit genutzt. Foto: djd
E-Bikes werden längst nicht mehr nur von Senioren, sondern beispielsweise auch für den Weg zur Arbeit genutzt. Foto: djd
„Wer möchte kann telefonisch einen Beratungstermin für den Vormittag mit uns vereinbaren“, so Mario Schostag. In der Regel hat der Shop mit E-Bikes und E-Mountainbikes in den Nachmittagsstunden geöffnet. Mario Schostag und sein Team bieten ab sofort noch mehr Beratungsund Serviceleistungen an: „Es gibt beispielsweise Räder der Marken Cube, Victoria und I:SY. Dazu kann vor Ort hochwertiges zum E-Bike passendes Zubehör, wie Schlösser oder auch Taschen und Sattel, gekauft werden“, so Jennifer Schostag. Das Angebot an Elektro-Rädern wächst: Inzwischen gibt es sowohl Räder für die Stadt als auch für Trekking-Touren. „Der Einstiegspreis liegt bei circa 1600 Euro“, sagt der Inhaber.

Am Eröffnungstag können sich Fahrrad-Fans über einen fünf Prozent Gutschein freuen. Im April gibt es beim Kauf eine Null-Prozent-Finanzierung. Die „Fahrrad-Füchse“ in der Ehrenfried-Jopp-Straße haben montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Ein Termin am Vormittag ist auch möglich. Kontakt: 03361/308349.

Wohnwelt Möbel Vertriebsgesellschaft mbH

Radtour-Tipp

Im Frühling treten Fahrradfreunde wieder häufiger in die Pedale. Und viele mögen es dabei gerne etwas flotter. E-Bikes und Pedelecs gehören inzwischen zum gewohnten Bild auf den Radwegen. Mit den elektrisierten Fahrrädern sind auch anspruchsvollere und längere Touren leicht zu meistern. 

Und mit einer guten Vorbereitung und passendem Equipment sorgt man dafür, dass diese zu einem tollen Erlebnis werden. Gemütlich an der Spree entlang oder knackig den Berg hinauf? Vor allem wenn man mit einer Gruppe radelt, sollten Länge und Anforderungen der Strecke gemeinsam besprochen werden. Bei einer Mehrtagestour ist es sinnvoll, vorab bereits die Unterkünfte zu buchen. Auch die Ausrüstung sollte man passend zur Tour auswählen. Regenjacke, Wechselkleidung, Proviant und Co. wollen sicher transportiert werden. In großzügigen Gepäckträger-Aufsatztaschen findet alles seinen Platz. 

Vor jeder längeren Tour sollten Radler ihr E-Bike einem gründlichen Check unterziehen. Dazu gehört etwa das Überprüfen von Reifendruck, Licht und Bremsen. Ebenso sollte der Akku stets aufgeladen sein. Für unterwegs gibt es beispielsweise extra kleinere, portable Ladegeräte, die sich leicht in einer Tasche transportieren lassen. Auf vielen Radwegen finden sich unterwegs aber auch Akkulade- und Wechselstationen, etwa in Gaststätten oder bei Fahrradhändlern. Das Gepäck sollte sicher am Rad befestigt sein. (djd)

Schon gewusst?

E-Bikes als Trend

In der warmen Jahreszeit unternehmen viele Deutsche gerne einen Radausflug ins Grüne. Mit einem E-Bike macht es umso mehr Spaß. Foto: djd
In der warmen Jahreszeit unternehmen viele Deutsche gerne einen Radausflug ins Grüne. Mit einem E-Bike macht es umso mehr Spaß. Foto: djd
In Sachen E-Mobilität verläuft die Entwicklung in Deutschland aktuell sehr unterschiedlich. Nach Einführung des Umweltbonus für E-Autos werden zwar deutlich mehr Fahrzeuge zugelassen, insgesamt bewegen sich die Zulassungen aber weiter auf einem eher niedrigen Niveau.

Ganz anders die Entwicklung bei den E-Bikes, sie werden inzwischen nicht nur von Senioren, sondern auch von jungen Fahrern gekauft. Nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV) wurden 2017 in Deutschland 720.000 E-Bikes verkauft, 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Mittelfristig rechnet der ZIV mit einem jährlichen Anteil des E-Bikes am Gesamtfahrradmarkt von 23 bis 25 Prozent, langfristig sogar mit bis zu 35 Prozent. Landläufig werden alle E-Räder als „E-Bikes“ bezeichnet. Tatsächlich aber sind rund 99 Prozent aller in Deutschland verkauften E-Räder sogenannte E-Bikes 25 - die korrekte Bezeichnung für sie ist Pedelec.

Sie haben eine Nenndauerleistung des Motors bis maximal 250 Watt, der Motor unterstützt dabei nur, wenn man gleichzeitig in die Pedale tritt, und auch nur bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde. Nur rund ein Prozent aller Verkäufe sind E-Bikes 45, also schnelle E-Bikes. Diese sind versicherungspflichtig und es gibt eine Helmpflicht. (djd)

Kurioses über den Drahtesel

Es fährt leise, emissionsfrei und ökologisch - und fast jeder besitzt eins. Das Fahrrad ist allgegenwärtig. Mit elektrischer Zusatzkraft hat das Gefährt in den vergangenen Jahren einen enormen Boom erfahren, zudem gilt Radfahren als besonders gesund. Was allerdings nur wenige wissen: Erfunden wurde der Vorgänger heutiger Fahrräder bereits vor gut 200 Jahren. Rund 73,5 Millionen Fahrräder sind heute auf deutschen Straßen unterwegs. Wer hätte das gedacht, als die Laufmaschine im Jahr 1817 erstmals über eine Chaussee rollte? Bereits 1868 versah der Franzose Louis Guillaume Perreaux ein Tretkurbelrad mit einer spiritusbeheizten Dampfmaschine.

Zahlreiche kuriose Drahtesel gibt nicht weit von der Domstadt zu bestaunen. In Storkow können sich Fahrrad-Fans die spannende Erlebnis-Ausstellung von Tour-Teufel Didi Senft anschauen. In der Lebbiner Straße Nummer 2 werden über 120 Radkuriositäten des weltbekannten Velodesigners ausgestellt. So zum Beispiel auch das größte Dreirad der Welt. Das Erlebnis-Fahrrad-Museum ist von Mai bis Oktober geöffnet. In der Hauptsaison täglich von 13 bis 17 Uhr. Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.didisenft.de. (djd/apr)
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