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Apotheke – Service und Beratung vor Ort Ein Geheimnis schöner Haut

Gute Gene sind für schöne Haut zwar wichtig, aber richtige Pflege, ein gesunder Lebensstil und viel Schlaf bewirken auch viel. Foto: Sulfoderm/Wavebreak Media Ltd
Gute Gene sind für schöne Haut zwar wichtig, aber richtige Pflege, ein gesunder Lebensstil und viel Schlaf bewirken auch viel. Foto: Sulfoderm/Wavebreak Media Ltd

Ein Geheimnis schöner Haut

Gesunder Lebensstil und die richtige Pflege für gutes Aussehen

Den meisten Menschen ist keine makellose Haut in die Wiege gelegt worden. Dennoch lässt sich eine Menge dafür tun, damit sie frisch und gepflegt aussieht. Dazu gehört ein ausgewogener Lebensstil mit gesundem Essen: Gemüse, Walnüsse und Haferflocken sind echte Schönmacher. Außerdem viel Wasser trinken, den Kaffee- und Alkoholkonsum reduzieren. Wer zudem nicht raucht, legt damit den Grundstein für gutes Aussehen. Regelmäßiger Sport sorgt für eine gute Durchblutung der Haut, und ausreichend Schlaf gibt ihr Zeit zur Regeneration. Schlafmangel kann zu einem erhöhten Cortisolspiegel führen, der das Risiko für Akne steigert.

Selbstverständlich sollte die regelmäßige Pflege der Haut sein. Morgens und abends wird sie gereinigt und danach mit einer auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Kosmetik versorgt. Bei beanspruchter Haut, die zu Entzündungen, Rötungen und Juckreiz neigt, empfehlen sich Seife, Puder oder Anti-Pickel-Gel mit Schwefel. Der uralte Wirkstoff ist desinfizierend, entzündungshemmend und hornschichtlösend. Die speziellen Präparate gibt es in der Apotheke. (txn)

Was ist ein „produktiver Husten“ ?

Feuchter, locker sitzender Husten trägt dazu bei, die Atemwege von Schleim und anderen Sekreten zu befreien. Ärzte sprechen deshalb von einem produktiven Husten. Er ist in der Regel mit Auswurf (Sputum) verbunden – der allerdings oft unbemerkt bleibt, da das abgehustete Material sofort heruntergeschluckt wird. Abhängig von der zugrundeliegenden Erkrankung enthält der Auswurf neben (meist schleimigem) Sekret auch andere Bestandteile wie Abwehrzellen, Krankheitserreger, Schleimhautzellen, Krebszellen oder Blut. Sie lassen sich im Labor nachweisen und spielen eine wichtige Rolle in der Diagnostik von Erkrankungen. (www.apotheken.de)

Mittel aus der Natur

Was bei Erkältung hilfreich ist

Ein Aufguss aus Ingwer mit Honig und Zitronensaft ist bei Erkältung wohltuend. Foto: Christin Klose/dpa-mag
Ein Aufguss aus Ingwer mit Honig und Zitronensaft ist bei Erkältung wohltuend. Foto: Christin Klose/dpa-mag
Es kommt immer mal der Moment, wo man sich gar nicht so wohl fühlt. Nicht jeder möchte bei leichten Erkältungssymptomen gleich zu Medikamenten greifen. Auch Heilkräuter hätten sich bewährt, sagt Prof. Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Schleimlösend wirke etwa eine Mischung aus Thymian, Primel, Efeu, Isländisch Moos und Spitzwegerich. „Man kann sie selbst mischen oder fertig in der Apotheke kaufen.“

Gegen Hustenreiz empfiehlt Michalsen Lindenblütentee, drei bis vier Tassen, gut durchgezogen. Bei leichtem Fieber habe sich auch heißer Holundersaft bewährt. Außerdem wohltuend bei Erkältungsbeschwerden: ein Aufguss aus Ingwer, Zitrone und Honig. Dafür Ingwer mit Schale in dünne Scheiben schneiden und mit kochendem Wasser übergießen. Ziehen lassen, bis das Getränk Trinktemperatur erreicht hat. Dann den Saft einer Zitrone und einen Löffel Honig hineinrühren.

Halsschmerzen lindert Salbeitee. „Damit können Betroffene auch gurgeln“, empfiehlt Michalsen. Generell seien Scharfstoffe hilfreich bei Halsweh. Sie betäubten und hätten antibakterielle und antivirale Wirkungen. Wer es fertigbringt, kann zum Beispiel einen Löffel klein gehackten Meerrettich mit Kapuzinerkresse essen, es gibt aber auch entsprechende Fertigpräparate.

„Wunder darf man von alldem aber nicht erwarten“, sagt Michalsen. „All diese Dinge lindern etwas die Beschwerden, sie sorgen aber nicht dafür, dass man sofort wieder fit ist.“ Es bleibe dabei: Wer wieder gesund werden will, muss sich schonen - und den Körper so gut es geht unterstützen. „Warme Gemüsesuppe tut gut, genauso wie warme Fußbäder.“ Vorbeugend rät Michalsen zu viel frischer Luft, Bewegung und regelmäßigen Saunagängen. (dpa)
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