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Kanzleieröffnung Haike Opitz

Eigene Anwaltskanzlei zum Jahresbeginn

Haike Opitz macht sich selbständig / Mandanten profitieren von langjähriger Erfahrung der Juristin in mehreren Rechtsgebieten

Haike Opitz hat über 20 Jahre als angestellte Rechtsanwältin gearbeitet, die letzten sieben Jahre in einer Kanzlei in Beeskow. Jetzt hat sie ihre eigene Kanzlei in Lindenberg eröffnet. Foto: privat

4.01.2021

Lindenberg. Mehr als 20 Jahre lang hat Haike Opitz als angestellte Rechtsanwältin gearbeitet. Jetzt eröffnet sie ihre eigene Kanzlei und nimmt ab kommender Woche Anfragen potentieller Mandanten entgegen. Den Schritt in die Selbständigkeit hat die erfahrene Juristin hauptsächlich aus persönlichen Gründen gemacht. „Ich bin an einem Punkt angelangt, wo ich selbst entscheiden möchte, welche Mandate ich annehme“, erklärt sie.
   

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Nach der Wende absolvierte Haike Opitz ein Jura-Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Anschluss an ihr Referendariat am Brandenburgischen Oberlandesgericht arbeitete sie zunächst in einer Kanzlei in Frankfurt (Oder) und dann in der Hauptstadt. Um Beruf und Privatleben besser vereinbaren zu können, kehrte sie zurück nach Beeskow, wo sie bis Ende letzten Jahres bei einer Kanzlei angestellt war. Ihr eigenes Büro, in dem sie ab Montag zu erreichen ist, befindet sich in Lindenberg.

Für ihre Mandanten bearbeitet die Rechtsanwältin weiterhin die Rechtsgebiete, auf die sie sich bereits in den vergangenen Jahren konzentriert hat. Neben Arbeits- und Familienrecht sind dies Immobilien-, Verkehrs- und Zivilrecht. Damit ist sie die richtige Ansprechpartnerin, wenn es etwa um Kündigungsschutzklagen, Abfindungen oder arbeitsvertragliche Ansprüche geht. Bei Mandaten aus dem Gebiet Familienrecht handelt es sich hauptsächlich um Ehescheidungen, die Klärung von Unterhaltsansprüchen sowie um Sorgerechtsstreitigkeiten. Im zuletzt genannten Fall legt die Anwältin Wert darauf, das Wohlergehen der betroffenen Kinder im Blick zu behalten und stets danach zu fragen, was für sie das Beste ist. Beim Thema Verkehrsrecht dürften viele Menschen an eigene Erfahrungen denken, die sie beispielsweise durch einen Autounfall machen mussten.

„In der Regel sind die betroffenen Parteien in dieser Situation schlicht überfordert“, weiß Haike Opitz. Aber gerade dann, wenn es nicht nur um Bagatellschäden, sondern um erhebliche Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen geht, sollten die Geschädigten anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, zumal die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers grundsätzlich auch die Anwaltskosten des Geschädigten übernimmt.

Aber auch wenn dem am Unfall Beteiligten Fahrerflucht vorgeworfen wird oder aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung ein Fahrverbot und damit berufliche Einschränkungen drohen, sollte Rechtsrat gesucht werden. Die Expertise der Juristin ist auch dann gefragt, wenn es um die Prüfung von Immobilienkaufverträgen und Darlehensverträgen beziehungsweise um die Geltendmachung von Ansprüchen aus diesen Verträgen geht. Schließlich hat Haike Opitz langjährige Erfahrungen mit der erfolgreichen Durchsetzung von Ansprüchen aus Werk-, Kauf-, Bürgschafts- und Maklerverträgen sowie mit der Abwehr unberechtigter Forderungen. Ihren Mandanten gegenüber legt sie Wert auf ein ebenso freundliches wie respektvolles Miteinander, auf Augenhöhe, wie sie betont. „Alles, was ich mache, erkläre ich dem Mandanten so, dass er es versteht.“ Ebenso wichtig ist ihr, sich möglichst zeitnah um die rechtlichen Probleme des Mandanten zu kümmern. Viele Fragen lassen sich telefonisch klären, so dass auch unter den aktuellen Corona-bedingten Einschränkungen eine Beratung stattfinden kann. Notwendige Dokumente ließen sich zur Einsicht per E-Mail übersenden, so Haike Opitz. Von eigenständigen Recherchen zur Rechtslage in bekannten Online-Suchmaschinen, wie sie einige Mandanten vor einem Beratungsgespräch durchführen, kann die Expertin nur abraten. „In der Regel gibt es entscheidende Unterschiede zwischen dem dargestellten Sachverhalt und dem Fall des Mandanten“, gibt Haike Opitz zu bedenken. Akten aus ihrer Tätigkeit als angestellte Rechtsanwältin bearbeitet sie zwar grundsätzlich nicht weiter. “Die Mandate wurden ja meinem ehemaligen Arbeitgeber und nicht mir persönlich erteilt, aber natürlich bleibe ich der Kanzlei, in der ich über sieben Jahre gearbeitet habe, kollegial verbunden. Ich würde mich aber freuen, wenn sich der eine oder andere, der mit meiner Arbeit zufrieden war, auch bei zukünftigen Problemen an mich wendet.“, so die sympathische Juristin. (stt)
  

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