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Azubi-Börse - Fürstenwalde Raus aus dem stillen Kämmerlein

Das eigene Start-up auf die Beine bringen: Für viele ist das ein Grund, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen. Dabei ist vor allem der Austausch mit anderen wichtig. Foto: Markus Scholz/dpa-mag
Das eigene Start-up auf die Beine bringen: Für viele ist das ein Grund, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen. Dabei ist vor allem der Austausch mit anderen wichtig. Foto: Markus Scholz/dpa-mag

Ein Leitfaden für Gründer

Das kleine Café in einer schnuckeligen Seitengasse oder das eigene Produkt im Supermarktregal - es sind Ziele und Träume wie diese, die Menschen dazu bewegen können, ein Unternehmen zu gründen. Doch Erfolg will geplant sein. 

Diese Tipps helfen dabei: 

1. Die Idee: Die Geschäftsidee ist das Herzstück eines Unternehmens. Deshalb sollte sie auch kommuniziert werden. „Die Erfahrung zeigt, dass man die besten Ideen haben kann. Wenn man damit nur in seinem Kämmerlein bleibt, wird man aber oft betriebsblind“, sagt Lars Mölbitz, Gründungsberater bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin. 

2. Beratung und Information: Eine Gründung ist immer individuell. Umso wichtiger ist es, sich gut auf die neue Aufgabe vorzubereiten. Helfen können dabei Beratungsstellen oder Gründungsnetzwerke, die bei Genehmigungen, Zulassungen und Co. Rat geben können. „Ich glaube, es ist gut und hilfreich, sich einen Lotsen zu suchen, der einem durch die unbekannten Gewässer hilft“, sagt Carsten Wille vom Gründungsservice der Leuphana Universität Lüneburg. 

3. Der Businessplan: Der Businessplan ist Grundlage für jede finanzielle Unterstützung, die Gründer beantragen wollen. „Aber er ist auch wichtig, um sich das erste Mal ganz intensiv mit der Geschäftsidee zu beschäftigen“, sagt Mölbitz. Im Businessplan werden alle Überlegungen zum Unternehmen konkret auf Papier gebracht. 

4. Finanzierung: Mit verschiedenen Finanzierungsmodellen können Gründer die Kosten für den Start als Unternehmer stemmen. Wer beispielsweise aus der Arbeitslosigkeit heraus gründet und Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, kann sich auf einen Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit bewerben. Banken, Sparkassen und andere Kreditinstitute bieten ebenso wie Bund und Ländern unterschiedliche Darlehen an. (dpa)

Trotz schlechter Abi-Noten an die Hochschule

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Die Konkurrenz um Studienplätze ist groß. Und wer sich über mögliche Studiengänge informiert, bekommt schnell den Eindruck, dass vor allem Überflieger eine Chance auf einen Platz an der Hochschule haben. Schüler mit eher ausbaufähigem Abitur-Schnitt zweifeln dann schnell, ob die Noten überhaupt zum Studieren reichen.

Was im ersten Moment für Unwohlsein sorgt, ist aber kein Grund zur Panik. „Wer Abitur hat, darf studieren. Mit dem Abi erwirbt man die so genannte Hochschulzugangsberechtigung“, erklärt Cort-Denis Hachmeister vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Über die Homepage des Hochschulkompasses der Hochschulrektorenkonferenz können sich angehende Studierende informieren, welche Studiengänge an welchen Orten unter welchen Bedingungen möglich sind.

Schwierig wird es für diejenigen, die ein Fach studieren wollen, bei dem es mehr Bewerber als Plätze gibt. Hier kommt dann der Numerus Clausus (NC) ins Spiel - sprich: Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt, und die Abiturnote und andere Faktoren werden bei der Auswahl der Kandidaten als Kriterien hinzugezogen. „Für über die Hälfte der rund 10000 in Deutschland angebotenen grundständigen Studiengänge gibt es jedoch keinen NC. Man kann sich also unabhängig von seiner Note einschreiben“, erklärt Cort-Denis Hachmeister. Klappt es mit dem Erst-Wunsch für das Studienfach nicht, ist das kein Beinbruch. Cort-Denis Hachmeister empfiehlt, bei der Bewerbung für die Hochschule „mehrgleisig zu fahren, um am Ende nicht ohne Studienplatz dazustehen“. Alternativ können angehende Studierende selbst an einigen Stellschrauben drehen: Das sind das Studienfach, der Studienort und der Zeitpunkt des Studiums. (dpa)

Gute Berater an der Theke

Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk gibt es in drei Fachrichtungen: Fleischerei, Bäckerei und Konditorei

Aufschnitt, Fleisch und Wurst: Angehende Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Fleischerei lernen auch, was die richtige Zubereitung verschiedener Waren ausmacht.
Aufschnitt, Fleisch und Wurst: Angehende Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Fleischerei lernen auch, was die richtige Zubereitung verschiedener Waren ausmacht.
Das Angebot an der Fleischtheke kann Kunden schnell mal überfordern. Welches Fleisch verwendet man für Gulasch? Welche Wurst serviert man zum Grünkohl? Diana Kari weiß, was gute Qualität und die perfekte Zubereitung ausmachen. Die 19-Jährige absolviert eine Ausbildung zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Fleischerei bei Edeka Strese in Rockenhausen. Die Fragen der Kunden beantwortet sie sachkundig. Ein Vorteil: „Durch meinen Job habe ich auch für zu Hause gelernt, wie man bestimmte Gerichte zubereitet - das ist echt toll“, sagt sie. Die dreijährige Ausbildung zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk gibt es in den Fachrichtungen Fleischerei, Bäckerei und Konditorei. In der Fachrichtung Fleischerei stellen die Fachverkäufer etwa Feinkostsalate her, schmieren und belegen Brötchen und bereiten für die „Heiße Theke“ Gerichte wie Currywurst und Leberkäse vor.

Die richtige Ansprache und eine gute Ausdrucksweise sind wichtig in ihrem Beruf: angehende FachverkäuferInnen im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Fleischerei die Kunden Fotos: Uwe Anspach/dpa-mag
Die richtige Ansprache und eine gute Ausdrucksweise sind wichtig in ihrem Beruf: angehende FachverkäuferInnen im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Fleischerei die Kunden 
Fotos: Uwe Anspach/dpa-mag
Wer den Beruf ergreifen möchte, benötigt der Bundesagentur für Arbeit zufolge eine gute mündliche Ausdrucksweise - vor allem für die Kundenberatung. Von Vorteil ist es, eine leserliche Handschrift zu haben, um etwa Angebotstafeln zu beschriften. „Bewerber um einen Ausbildungsplatz sollten in Mathematik zumindest die Note befriedigend haben“, sagt Karis Chef, Viktor Strese. Denn gute Kenntnisse im Rechnen sind ein Muss, um Preise oder Rabatte kalkulieren zu können.

Auszubildende Diana Kari hat ihre berufliche Entscheidung bislang keinen Tag bereut, selbst wenn der Beruf kleine Hürden mit sich bringt: „Als Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk muss ich vor Feiertagen, vor denen die Leute viel einkaufen, oder an Brückentagen oft arbeiten. Auf der anderen Seite macht das Arbeiten an diesen Tagen am meisten Spaß, da hier am meisten los ist“, sagt Kari. Dass sie hin und wieder auch samstags arbeiten muss, daran hat sie sich inzwischen gewöhnt: „Dafür habe ich dann in der Woche frei.“ Zum Berufsalltag gehört neben dem Anrichten und Verkaufen der Waren, die Maschinen zu säubern, Geschirr zu spülen und die Theke auszuräumen und zu reinigen. Denn: Wo Lebensmittel liegen, muss es absolut hygienisch zugehen. „Sauberkeit im Umgang mit Frischwaren ist das A und O, das wird von mir persönlich kontrolliert“, betont Strese. (dpa)

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