Nicht schreien, nicht anstarren - Tipps bei Angst vor Hunden

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Nicht schreien, nicht anstarren - Tipps bei Angst vor Hunden

Wer Angst vor einem Hund hat, sollte nicht vor ihm weglaufen. Das könnte das Tier als Animation zum Spielen auffassen. Foto: Robert Günther/dpa-mag

22.06.2021

Kommt uns beim Spaziergang auf dem Weg ein großer zotteliger Hund entgegen, reagieren wir mit Vorsicht. Bei einer Phobie jedoch schlägt eine natürliche Grundangst in eine Angststörung um.Kynophobie, so heißt das im Fall von Hunden.  

Diese äußert sich zum Beispiel in schwitzenden Händen, Herzrasen und schnellerem Atmen, erklärt der Psychologe Johannes Rother vom psychologischen Zentrum für Angst, Panik und Phobien, Phobius. Ganz typisch für eine Hundephobie ist auch das Erstarren, wenn ein Hund in die Nähe kommt. Die Hunde selbst scheint solch eine Angst erstmal nicht zu interessieren. Weder laufen sie weg, noch kommen sie extra nah heran. Weil Hunde aber auf das Verhalten und die Gestik eines Menschen reagieren, sollten Hundephobiker sich an ein paar Regeln halten, damit der Hund sie nicht weiter beachtet. Dazu gehört, ruhig zu atmen und keinesfalls zu schreien. Auch insgesamt ist Ruhe angesagt, denn läuft man davon, könnte der Hund meinen, man wolle mit ihm spielen. Am besten ganz woanders hinschauen, denn wird ein Hund angestarrt, könnte er das als Kontaktaufforderung missverstehen.

Ist die Panik groß, fällt Ruhe natürlich schwer. Dann kann eine Therapie helfen, mit der Angst umzugehen. Dabei werden unter anderem Beruhigungs- und Entspannungstechniken gelernt.

Oft stammt solch eine übersteigerte Angst schon aus der frühen Kindheit. (dpa)
  

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