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Hier sind wir zu Hause Neuzelle Die Türen stehen wieder offen

Foto: Anne Bennewitz
Foto: Anne Bennewitz


Neuzelle. An diesem Sonntag ist Internationaler Museumstag und Besucher erhalten kostenfreien Eintritt in den Kreuzgang mit Klostermuseum und in das Museum „Himmlisches Theater“ (Foto). „Natürlich werden wir die Empfehlungen des Museumsverbandes zur Öffnung der Museen und der Eindämmung von COVID-19 berücksichtigen“, versichert die Stiftung Stift Neuzelle. Das Online-Angebot mit virtuellen Rundgängen durch die Museen besteht auf www.klosterneuzelle.de weiterhin. Unter #MuseenEntdecken gibt es hier am Museumstag weitere digitale Einblicke in den Kreuzgang und das „Himmlische Theater“.

Vom Einfamilienhaus bis zum Kloster

BK Bau blickt auf eine erfolgreiche Firmengeschichte zurück

Neuzelle. Der Ort Neuzelle hat einen der größten Schätze Brandenburgs: sein Kloster – großzügig, opulent und barock, gebaut auf märkischen Sand vor über 750 Jahren. Das Gründungsjahr der „BK“ Bau GmbH Neuzelle dagegen reicht „nur“ bis in das Jahr 1971 zurück. Von Beginn an war auch die Denkmalpflege ein wichtiger Teil der Aufgaben. Zur Erhaltung der Klosteranlage wurde eine eigene Abteilung Denkmalpflege mit versierten Handwerkern gegründet, um das Klosterensemble zu erhalten und Restaurierungsarbeiten durchzuführen.

Im Laufe der Jahre hat sich der Betrieb mit vielen Gewerken wie Maurer, Dachdecker, Zimmerer und Heizung/Sanitär zu einem modernen Baubetrieb entwickelt. Dessen Spuren sind nicht nur in Neuzelle zu sehen. Das erste große Neubauobjekt war der Bau des Kulturzentrums in Neuzelle. Das Hotel „Prinz Albrecht“, der Laden der „Himmlischen Schwester“, in dem sich jetzt ein Café von Bäcker Dreißig befindet, die zum Hotel „Prinz Albrecht“ gehörende Residenz und das Radlerhotel oder auch die Wohnanlage „Schlabenring“ sind Referenzobjekte in Neuzelle. Außerhalb Neuzelles waren zum Beispiel die Neubauten am Naemi-Wilke-Stift in Guben, verschiedene Wohnanlagen in Berlin oder der Neubau einer großen Schule bei Frankfurt am Main interessante Aufgaben für BK Bau.

Ein weiteres Standbein neben Baureparaturen und Modernisierung ist der Bau von Einfamilienhäusern. Und so wird BK Bau im Juni dieses Jahres gemeinsam mit dem Creativ Ingenieurbüro Neuzelle mit der Erschließung einer weiteren Wohnanlage für 55 Einfamilienhäuser in Eisenhüttenstadt beginnen.

Tradition, handwerkliches Können und Moderne sind ein guter Weg in die Zukunft.

Handschriften noch länger zu sehen

Neuzelle. Die Sonderausstellung „Historische Handschriften aus dem Kloster Neuzelle“ geht in die Verlängerung. Verlängert wird die Schau im Kalefaktorium bis zum 14. Juni. Zu sehen sind die ältesten erhaltenen Handschriften aus dem 15. Jahrhundert. Diese einzigartigen geschichtlichen Dokumente lagern seit rund 190 Jahren in der Staatsbibliothek zu Berlin und sind für die Sonderausstellung nach Neuzelle entliehen worden. „Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin für diese Möglichkeit“, so die Stiftung Stift Neuzelle. Die Sonderausstellung kann täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr besichtigt werden.

Theaterabend erst im September

Hildegard von Bingen Programm wird verschoben

Neuzelle. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahme: Damit es zu geringen Veranstaltungsabsagen kommt, hat die Stiftung Stift Neuzelle entschieden, die für diesen Sonnabend geplante Veranstaltung „Die schon wieder – Hildegard von Bingen dinkelfrei“ zu verschieben. „Diese Entscheidung wurde nicht ohne Grund getroffen. Wir möchten damit einer gänzlichen Absage der Veranstaltung entgegenwirken und somit nicht nur den Gästen weiterhin ein Veranstaltungsangebot bieten, sondern auch unsere Künstler unterstützen“, erläutert die Stiftung Stift Neuzelle in einer Pressemitteilung. Neuer Termin für den biografischen Theaterabend ist der 5. September.

In diesem Jahr fällt der Handwerkermarkt aus

Kein Programm an Himmelfahrt am Kloster / Planungen für das nächste Jahr laufen

Neuzelle. Schon zum 5. Mal hätte in diesem Jahr am Himmelfahrtstag der Neuzeller Klostermarkt stattfinden sollen. Zahlreiche Künstler und Handwerker hatten zugesagt, ihre Arbeiten auszustellen und zu verkaufen. Der Mix aus altem und neuem Handwerk, Kultur und Kulinarik sowie dazu die Kulisse des barocken Klosters lockten in den vergangenen Jahren stets zahlreiche Himmelfahrtsausflügler nach Neuzelle.

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber auf Grund der aktuellen Lage findet der Neuzeller Klostermarkt 2020 nicht statt“, schreibt das Amt Neuzelle auf seiner Internetseite. Man plane aber bereits den Klostermarkt für das kommende Jahr, wie gewohnt am Himmelfahrtstag, also am 13. Mai 2021.
  
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